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Cavs stecken in der Mini-Krise

Von SPOX
Montag, 22.02.2010 | 09:01 Uhr
Superstar LeBron James konnte die dritte Niederlage der Cavs in Serie auch nicht verhindern
© Getty
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Es läuft aktuell nicht mehr bei den Cavs. In Orlando kassierten LeBron James und Co. beim "Superman"-Duell die dritte Pleite in Serie. Denver war zu stark für Boston. In Detroit gab es ein kurioses Spiel und Portland verspielte einen enormen Vorsprung.

Orlando Magic (38-19) - Cleveland Cavaliers (43-14) 101:95

Nach ihrer beeindruckenden Serie von 13 Siegen in Folge haben die Cavs jetzt schon drei Spiele nacheinander verloren. Das ist ihnen zum letzten Mal vor zwei Jahren passiert.

In Orlando hatten LeBron James und Co. in der Crunchtime keine Antwort auf Vince Carter, der nach schwachem Beginn 8 seiner 11 Punkten im letzten Viertel erzielte - und mit einem spektakulären Monster-Dunk für das Highlight des Spiels sorgte. Auch Spielmacher Jameer Nelson (18 Punkte, 5 Assists) hatte mit einem Dreier zum 96:88 ganz entscheidenden Anteil am Erfolg der Magic.

Zuvor hatten sich Dwight Howard und Shaquille O'Neal über weite Strecken ein extrem heißes "Superman"-Duell geliefert. Howard kam am Ende auf 22 Punkte, 16 Rebounds und 4 Blocks, O'Neal (9/10 aus dem Feld) verbuchte 20 Punkte, 5 Rebounds und 2 Blocks.

LeBron James lieferte 33 Punkte, 9 Rebounds und 6 Assists, konnte die Pleite aber auch nicht verhindern. Auch Antawn Jamison wartet weiter auf seinen ersten Sieg als Cavalier. Nach seiner 0/12-Performance in seinem ersten Spiel zeigte sich der Ex-Wizard (19 Punkte, 8 Rebounds) aber stark verbessert.

Denver Nuggets (37-19) - Boston Celtics (35-19) 114:105

Die Celtics haben auf ihrem West-Coast-Trip die erste Niederlage kassiert. In Denver geriet Boston schon nach dem ersten Viertel (19:37) fast aussichtslos in Rückstand, kämpfte sich dann zwar zurück, hatte gegen die Firepower der Nuggets aber letztlich keine Chance.

Angeführt von Chauncey Billups (26 Punkte, 7 Assists), Carmelo Anthony (23 Punkte, 8 Assists) und J.R. Smith (19 Punkte, 5 Dreier) kontrollierten die Nuggets, die als Team 40 Mal an die Freiwurflinie marschierten, das Spiel - bei den Celtics überzeugte zwar Ray Allen mit 25 Punkten, aber von der Dreierlinie traf Boston so gut wie gar nichts (2/13).

Vor allem der von einer Daumenverletzung gehandicappte Paul Pierce (5 Punkte, 2/10) erwischte einen Tag zum Vergessen.

Portland Trail Blazers (32-26) - Utah Jazz (36-19) 89:93 OT

Manchmal sind 25 Punkte Vorsprung einfach nicht genug. 64:39 führten die Trail Blazers gut sieben Minuten vor dem Ende des dritten Viertels - und verloren am Ende dennoch.

Der Grund: Carlos Boozer, der auf 22 Punkte und 23 Rebounds (Karriere-Rekord) kam. Der 28-Jährige erzwang kurz vor dem Ende die Verlängerung und sorgte dann selbst für die Führung. Es ist bereits Utahs siebter Auswärts-Sieg in Folge.

Bester Mann bei den Trail Blazers war Brandon Roy (23 Punkte, 3 Assists, 4 Rebounds) - auch wenn er in der Overtime entscheidende Würfe danebensetzte. Utahs Mehmet Okur verpasste wegen der Geburt seines Kindes sein zweites Spiel, Teamkollege Andrei Kirilenko musste in Hälfte zwei mit Rückenbeschwerden vom Platz.

Detroit Pistons (20-35) - San Antonio Spurs (31-23) 109:101 OT

Kurioses Spiel in Detroit: Da gibt es Overtime - doch noch bevor diese überhaupt startet, geraten die Pistons in Rückstand, weil Richard Hamilton nach dem Buzzer ein technisches Foul kassiert. "Danach hätte uns das Spiel aus den Händen gleiten können, aber wir haben konzentriert weitergespielt - auch als es nicht so gut lief", so Pistons-Coach John Kuester.

Nicht so gut lief es auch für Ben Wallace. Der Vergab sechs von zehn Freiwürfen - und das, nachdem Spurs-Coach Gregg Popovich sein Team angewiesen hatte, den 35-Jährigen bei fünf aufeinanderfolgenden Ballbesitzen absichtlich zu foulen. Wallace war sauer - und wurde vom Feld genommen.

Auf der anderen Seite erzielte Manu Ginobili in etwas mehr als zwei Minuten elf Punkte - darunter den entscheidenden Layup, der das Spiel in die Overtime brachte. Bei den Spurs überzeugte außerdem Tim Duncan (29 Punkte, 10 Rebounds, 3 Assists). Tony Parker verpasste das Spiel wegen seiner erneut aufgebrochenen Hüftverletzung.

Golden State Warriors (16-39) - Atlanta Hawks (34-20) 108:104

What a big night for Stephen Curry! Der Warriors-Rookie erzielte 32 Punkte (9 Rebounds, 3 Assists) und verhalf seinem Team damit zu einem sehenswerten Comeback. 18 Punkte lag Golden State bereits zurück - doch in der letzten Minute ging das Team aus Oakland durch einen Curry-Freiwurf in Führung und gewann am Ende überraschend das Spiel.

"So etwas darf einem Team unseres Kalibers einfach nicht passieren", sagte Atlantas Mike Bibby. "Wir sind komplett auseinandergebrochen." Die Niederlage gegen die auf dem letzten Platz der Pacific Division liegenden Warriors war bereits die dritte Pleite in den letzten vier Partien. Zweieinhalb Spiele liegen die Hawks damit in der Southeast Division hinter Orlando zurück. Bester Spieler für Atlanta: Joe Johnson. Der 28-Jährige kam auf 31 Punkte, fünf Rebounds und drei Assists.

Die weiteren Spiele der Nacht:

New Jersey Nets (5-51) - Memphis Grizzlies (28-27) 94:104

Topscorer: Brook Lopez (26) - Rudy Gay (29)

Toprebounder: Brook Lopez (9) - Zach Randolph (10)

New Orleans Hornets (30-26) - Houston Rockets (28-27) 102:94

Topscorer: David West (27) - Chase Budinger (18)

Toprebounder: Emeka Okafor (11) - Luis Scola (11)

Minnesota Timberwolves (13-44) - Oklahoma City Thunder (33-21) 107:109

Topscorer: Jonny Flynn, Kevin Love (je 19) - Kevin Durant (32)

Toprebounder: Kevin Love (14) - Jeff Green (14)

Phoenix Suns (34-23) - Sacramento Kings (18-38) 104:88

Topscorer: Jason Richardson (26) - Carl Landry (18)

Toprebounder: Amare Stoudemire (14) - Jason Thomson (9)

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