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NBA-Schlaglichter

Fünf Jahre Haft für Arenas?

SID
Freitag, 15.01.2010 | 09:28 Uhr
Ärger für Gilbert Arenas von den Washington Wizards
© sid
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Nach dem Waffen-Zwischenfall in der Umkleidekabine der Washington Wizards droht Gilbert Arenas nun der Knast. Die Cleveland Cavaliers verlieren trotz 36 Punkten von LeBron James gegen Utah und die Chicago Bulls gewinnen ihr drittes Spiel in Folge.

Weil er seinen Teamkollegen Javaris Crittenton im Streit um ausstehende Spielschulden mit einer Waffe bedroht hat, drohen Gilbert Arenas jetzt bis zu fünf Jahre Gefängnis - wegen unerlaubten Waffenbesitzes. Das berichtet die "Washington Post".

Doch so weit soll es offenbar nicht kommen. Wie das Blatt berichtet, haben sich Arenas und die Behörden auf eine milde Strafe verständigt. Sollte sich Agent Zero schuldig bekennen, droht ihm demnach nur ein kurzer oder gar kein Gefängnisaufenthalt.

Arenas hat mittlerweile zugegeben, eine ungeladene Waffe auf Crittenton gerichtet zu haben. Dabei habe er aber lediglich "einen Witz machen" wollen, so der Wizards-Guard. Für seine NBA-Karriere könnte der Zwischenfall dennoch das Aus bedeuten. Commissioner David Stern kündigte an, dass Arenas mit "einer schwerwiegenden Sperre oder mehr" rechnen müsse. Droht dem 28-Jährigen eine lebenslange Sperre?

Die Spiele des Tages im Überblick

Utah Jazz (22-17) - Cleveland Cavaliers (30-11) 97:96

Hoppla! 36 Punkte (neun Rebounds, sechs Assists, fünf Steals) von LeBron James - und trotzdem verlieren die Cavs. 20 Punkte hatte King James alleine im Schlussviertel erzielt und damit entscheident dazu beigetragen, Cleveland 32,5 Sekunden vor dem Ende mit sechs Zählern in Führung zu bringen. Doch Zildrunas Ilgauskas und Anthony Parker verpassten es, den Sack von der Freiwurflinie zuzumachen.

Und so schlug die große Stunde von Sundiata Gaines. Der Rookie - erst nach der Verletzung von Deron Williams kurzfristig verpflichtet - versenkte mit dem Buzzer einen Dreier und entschied die Partie. Es war sein erster NBA-Dreier überhaupt. Bester Werfer der Jazz war aber Carlos Boozer. Gegen sein Ex-Team kam er auf 19 Punkte, 13 Rebounds und sechs Assists.

Dass Utah überhaupt eine Chance hatte, hatten sich die Cavs selbst zuzuschreiben. Sie leisteten sich stattliche 23 Turnovers - Negativ-Rekord für diese Saison.

Boston Celtics (27-11) - Chicago Bulls (17-20) 83:96

Vier Spiele in fünf Nächten waren einfach zuviel für die Boston Celtics. "Wenn wir drei oder vier Spiele hintereinander spielen, müssen wir unsere Halle zu einem Ort machen, an dem die anderen Teams glauben, dass sie einfach nicht gewinnen können", sagte Paul Pirce, mit 20 Punkten bester Werfer der Celtics. "Doch das haben wir heute nicht geschafft."

Ganz im Gegenteil. Chicago bestimmte das Spiel, alle Starter punkteten zweistellig. "Es war vermutlich unsere kompletteste Team-Leistung des Jahres", sagte Derrick Rose (17 Punkte). "Wir haben einfach versucht, das Tempo hoch zu halten", ergänzt Luol Deng, mit 25 Punkten (zwei Rebounds, vier Assists, zwei Steals, zwei Blocks) bester Scorer des Spiels. Für die Bulls war es bereits der dritte sieg in Folge und der siebte in den letzten zehn Spielen.

Die Celtics dagegen kamen nie wirklich ins Spiel. Ohne Kevin Garnett and Rasheed Wallace verloren sie besonders den Kampf am Brett (50-39 Rebounds).

Saisonaus für Rookie Blake Griffin

 

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