Donnerstag, 21.01.2010

NBA-Schlaglichter

Daheim ist es doch am schönsten

Orlando und Phoenix nutzten die Rückkehr in heimische Gefilde, um einen gefährlichen Trend zu stoppen. Die Bobcats und Hornets wissen ohenhin, wie schön es zuhause ist. San Antonio ist sich da nicht so sicher.

Wenn Dwight Howard daheim spielt, macht ihm die Reboundarbeit gleich viel mehr Spaß
© Getty
Wenn Dwight Howard daheim spielt, macht ihm die Reboundarbeit gleich viel mehr Spaß

San Antonio Spurs (25-16) - Utah Jazz (24-18) 98:105

Starker Sieg für die Jazz, die nun wirklich nicht gerne nach San Antonio reisen. Aber dank Carlos Boozer (31 Punkte, 13 Rebounds), Deron Williams (18 und 10 Assists) sowie einer selten gewordenen Klasseleistung von Andrei Kirilenko (26 und 8 Rebounds) ihren Vorsprung über die Ziellinie.

Tim Duncan hatte in diesem Spiel übrigens die Chance, es Dirk Nowitzki gleichzutun und die 20.000-Punkte-Marke zu brechen. 30 Sekunden vor Schluss beging er sein sechstes Foul und wurde disqualifiziert - mit 19.999 Zählern auf dem Konto.

Da die Spurs verloren, könnte man auch sagen: Alles richtig gemacht. Im nächsten Spiel gegen Houston kann er den Meilenstein mit einem Sieg krönen, das ist doch viel schöner.

Phoenix Suns (25-18) - New Jersey Nets (3-38) 118:94

Schickes Duell zwischen den Lopez-Brüdern: Brook gewann zwar von den Zahlen her gegen Robin (26 Punkte, 13 Rebounds zu 20 Punkte, 7 Rebounds), dafür brauchte der Suns-Starter nur zehn Wurfversuche für acht Treffer - und er gewann deutlich.

Schade für Brook, dass er beim schlechtesten Team des Universums spielt. Er bekam kaum Hilfe, Robin dagegen wurde von Amare Stoudemire (27), Jason Richardson (26) und Steve Nash (12 und 15 Assists) unterstützt. Phoenix gewinnt endlich mal wieder nach vier Auswärtspleiten. Aber das zuhause alles besser ist, davon kein ein anderes Team ein Lied singen.

Orlando Magic (27-15) - Indiana Pacers (14-28) 109:98

Home Sweet Home! Nach sechs Auswärtspleiten in den letzten neun Spielen wurde es höchste Zeit für Orlando, dass sie mal wieder zuhause ran dürfen.

Da stellt sich dann doch ganz automatisch der Erfolg ein. Vor allem, wenn Dwight Howard so spielt wie gegen die Pacers: Mit 32 Punkten und 11 Rebounds war Superman der dominante Center, den sich die Magic in jedem Spiel wünschen würden.

Denn WENN er stark, dann gewinnt das Team aus Florida auch mit schöner Regelmäßigkeit. Das kann dann auch gerne so weitergehen. Am besten schon im nächsten Spiel am Freitag. Dann spielt Orlando gegen Sacramento - zuhause.

L.A. Clippers (19-22) - Chicago Bulls (18-22) 104:97

Chris Kaman ist vielleicht kein Starter beim All-Star-Game in Dallas, aber er sollte doch zumindest als Reservist dabei sein. Gemeinsam mit Baron Davis (23) macht er die Clippers Abend für Abend zu einem gefährlichen Team.

Gegen die Bulls machte er mit 20 Punkten weiter Werbung für eine Nominierung zum Spiel der Besten in Dallas. Aber wir sollten auch nicht Marcus Camby vergessen: Die Reboundmaschine strich gegen Chicago 25 Boards ein und hielt damit seinem Big-Man-Kollegen vortrefflich den Rücken frei.

Für die Gäste erzielten Joakim Noah (14 Punkte, 15 Rebounds) und Luol Deng (19 und 10) Double-Doubles, Star-Spielmacher Derrick Rose kam auf 23 Punkte.

Charlotte Bobcats (21-19) - Miami Heat (21-20) 104:65

Kann man diese Bobcats eigentlich genug loben? Kann man sich genug über dieses Team wundern, das offensiv einen echten Groove gefunden hat, seit Stephen Jackson (24) da ist, und defensiv Hackfleisch aus jedem Gegner macht? Okay, Charlotte hat zuletzt fast nur zuhause gespielt.

Aber ein Dwyane-Wade-Team mit vierzig Punkten abzuschlachten? Das muss man erstmal machen. Wir erinnern uns an das erste Saisonspiel der Bobcats gegen die Celtics. Ergebnis: 59:92. So schnell können  sich die Dinge ändern. Mal sehen, wie sie sich auswärts schlagen: Sieben der nächsten acht Partien bestreitet Charlotte auf des Gegners Platz.

Golden State Warriors (12-28) - Denver Nuggets (27-14) 118:123 OT

Topscorer: Monta Ellis (39), Corey Maggette (33) - Chauncey Billups (37), Carmelo Anthony (23)

Toprebounder: Andris Biedrins (13), Corey Magette (9) - Kenyon Martin (14), Nene (12)

Philadelphia 76ers (13-28) - Portland Trail Blazers (26-17) 90:98

Topscorer: Andre Iguodala (23), Elton Brand (13) - Andre Miller (24), LaMarcus Aldridge (23)

Toprebounder: Samuel Dalembert (15), Andre Iguodala, Allen Iverson, Elton Brand, Jrue Holiday (alle 4) - LaMarcus Aldridge (9), Juwan Howard (8)

Detroit Pistons (15-26) - Boston Celtics (27-13) 92:86

Topscorer: Rodney Stuckey (27), Charlie Villanueva (19) - Rajon Rondo, Paul Pierce (beide 21)

Toprebounder: Rodney Stuckey (11), Ben Wallace (10) - Rajon Rondo (8), Rasheed Wallace (7)

New Orleans Hornets (22-19) - Memphis Grizzlies (22-19) 113:111

Topscorer: Chris Paul, David West (beide 21) - Rudy Gay (26), Zach Randolph (25)

Toprebounder: David West (13), Emeka Okafor (9) - Zach Randolph (12), Marc Gasol, Mike Conley, Jamaal Tinsley (alle 5)

Milwaukee Bucks (17-23) - Toronto Raptors (21-22) 113:107

Topscorer: Andrew Bogut (27), Carlos Delfino (22) - Chris Bosh (44), Jose Calderon (16)

Toprebounder: Andrew Bogut (12), Carlos Delfino (8) - Chris Bosh (12), Amir Johnson (7)

Atlanta Hawks (27-14) - Sacramento King (15-26) 108:97

Topscorer: Jamal Crawford (20), Joe Johnson (17) - Tyreke Evans (24), Kevin Martin (23)

Toprebounder: Josh Smith (9), Al Horford (7) - Omri Casspi (8), Jason Thompson, Spencer Hawes (beide 5)

Minnesota Timberwolves (9-34) - Oklahoma City Thunder (24-18) 92:94

Topscorer: Corey Brewer (25), Al Jefferson (20) - Kevin Durant (31), Jeff Green (15)

Toprebounder: Al Jefferson (9), Damien Wilkins (6) - Kevin Durant (10), Jeff Green (9)

NBA: Ergebnisse und Tabellen

Philipp Dornhegge

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