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Iverson wins! Sixers win!

Von SPOX
Dienstag, 15.12.2009 | 07:06 Uhr
Mit aller Macht zum Korb: 76ers-Guard Allen Iverson im Spiel gegen die Warriors
© Getty
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Philadelphia beendet gegen Golden State die Pleitenserie, nur Elton Brand ist trotzdem sauer. Die Pacers verprügeln Dwight Howard, die Celtics siegen immer weiter - und die Jazz werden für ihre Arroganz bestraft.

Philadelphia 76ers (6-18) - Golden State Warriors (7-17) 117:101

Iverson wins! Sixers win! Endlich ist es geschafft, ist man geneigt zu sagen. Nach zwölf Niederlagen in Serie kamen die Warriors gerade recht. Warum? Weil die Warriors sich mal wieder dachten: Defense wird ja total überschätzt.

Philly machte in der ersten Halbzeit 71 Punkte, nach drei Vierteln (97:68) stand der Sieg schon fest. Iverson erzielte 20 Punkte (7/10) und machte ein richtig gutes Spiel. 76ers-Coach Eddie Jordan hatte vor dem Spiel Elton Brand aus der Starting Five genommen und Rookie Jrue Holiday neben Iverson in den Backcourt gestellt.

Ein Move, der perfekt aufging. Holiday lieferte 15 Punkte, 7 Rebounds und 6 Assists. Topscorer bei Philly war Thaddeus Young mit 26 Punkten. Der angeschlagene Andre Iguodala (Rippenverletzung) traf nur 4 seiner 20 Versuche aus dem Feld und verbuchte 14 Zähler.

Bis auf Brand (11 Punkte in 17 Minuten) waren nach dem Sieg alle happy in Philly. Der Power Forward kann nicht fassen, dass er im zweiten Jahr seines 80-Millionen-Dollar-Deals nur noch ein Bankspieler sein soll. "Wenn man sich in der Liga so umschaut. Nichts gegen Mikki Moore, aber er startet und ich nicht?", wundert sich Brand. Auch noch negativ für die 76ers. Die Halle war wieder erschreckend leer.

Orlando Magic (18-6) - Indiana Pacers (8-14) 106:98

Die Pacers hatten vor dem Spiel eine klare Strategie: Einfach den ganzen Abend auf Dwight Howard draufkloppen. Die Pacers foulten Howard so hart, dass dieser dachte, er sei beim Boxen.

Magic-Coach Stan Van Gundy beklagte sich zu Recht über das teilweise brutale Einsteigen der Pacers, aber fast wäre deren Strategie aufgegangen. Indiana führte nach dem ersten Viertel mit 30:17, doch dann schlug Orlando zurück.

Howard beendete das Spiel mit 21 Punkten (13/22 von der Freiwurflinie), 23 Rebounds und 4 Blocks. Bester Magic-Werfer war Vince Carter mit 28 Zählern. Mike Dunleavy erzielte 26 Punkte für die Pacers.

Memphis Grizzlies (10-14) - Boston Celtics (20-4) 105:110

Auch wenn man es an der Bilanz nicht ablesen kann, sind die Memphis Grizzlies ein wirklich gutes Team, das unglaublich viel Potenzial hat. Die knappe Niederlage gegen Boston war wieder ein Beispiel dafür, dass nur Erfahrung fehlt.

"Es ist schade, dass sie in der Western Conference sind. Im Osten wären sie wahrscheinlich ein Team für die Top 4", zeigte sich Paul Pierce vom Gegner beeindruckt.

Pierce war mit 19 Punkten Topscorer der Celtics, bei denen sechs Spieler zweistellig scorten. Rajon Rondo und Ray Allen steuerten jeweils 18 Zähler zum elften Sieg in Serie bei. Während Boston von der Dreierlinie (10/20) überzeugte, ging bei Memphis - vor allem bei Rudy Gay und O.J. Mayo -aus der Entfernung (1/13) nichts. Gay war mit 23 Zählern dennoch bester Akteur der Grizzlies.

Utah Jazz (14-10) - Minnesota Timberwolves (4-21) 108:110

Diese Jazz sind unglaublich. Da schlagen sie innerhalb von einer Woche die Spurs, Magic und Lakers, nur um sich dann gegen die T-Wolves bis auf die Knochen zu blamieren. Utah hatte gegen Minnesota keine Lust zu verteidigen. Utah wollte Minnesota einfach locker ausscoren, das würde ja wohl reichen gegen so eine schlechte Mannschaft.

Die Timberwolves nahmen das Angebot dankend an und bestraften die Jazz für ihre Einstellung. Rookie-Point Guard Jonny Flynn erzielte 28 Punkte und sorgte mit einem Layup drei Sekunden vor Schluss für die Entscheidung. Al Jefferson notierte 23 Punkte und 12 Rebounds.

So reichte Utah nicht mal ein Monster-Spiel von Deron Williams (38 Punkte, 13 Assists) zum Sieg. Bei den Jazz feierte Kyle Korver (0 Punkte in 13 Minuten) sein Saisondebüt. Minnesota hat jetzt vier Saisonsiege auf dem Konto - zwei davon gab es gegen Utah. Und die T-Wolves haben jetzt in Denver und in Utah gewonnen. Sachen gibt's...

Denver Nuggets (18-7) - Oklahoma City Thunder (12-11) 102:93

Ziemlich souveräner Sieg der Nuggets, die zu Hause einfach eine Macht sind. Carmelo Anthony lieferte 31 Punkte - es war schon das vierte Mal in Folge, dass er mindestens 30 Zähler erzielte.

Außerdem stark: J.R. Smith (19 Punkte) und Chris Andersen (15 Zähler, 11 Rebounds, 3 Steals, 3 Blocks), die von der Bank jede Menge Energie ins Spiel brachten.

Bei den Thunder hielt erwartungsgemäß Kevin Durant (32 Punkte) stark dagegen. Vom Rest des Teams kam aber zu wenig, wenn man in Denver eine Chance haben will.

Das weitere Spiel aus der Nacht:

Los Angeles Clippers (10-13) - Washington Wizards (7-15) 97:95

Topscorer: Eric Gordon (29), Chris Kaman (23) - Antawn Jamison (32), Caron Butler (20)

Top-Rebounder: Marcus Camby (15), Chris Kaman, Brian Skinner (beide 11) - Brendan Haywood (12), Antawn Jamison (11)

Ergebnisse und Tabelle

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