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Skandal um Rookie-Duo

Mädels und Marihuana

Von Lars Wertgen
Donnerstag, 04.09.2008 | 10:31 Uhr
Chalmers, NBA
© Getty
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Mario Chalmers und Darrell Arthur wurden aus dem Aufklärungs- und Entwicklungsprogramm für NBA-Rookies geworfen, nachdem sie in ihrem Hotelzimmer mit Marihuana und weiblichen Gästen erwischt wurden.

NBA-Sprecher Tim Frank bestätigte, dass das Duo aufgrund der Missachtung des Drogen- und Besucherverbots von der Seminar-Tagung ausgeschlossen wurde. Beide Spieler müssen das Programm im nächsten Jahr wiederholen.

Chalmers und Arthur, die in diesem Jahr mit den Kansas Jayhawks die Meisterschaft im College-Basketball feierten, sollen unter anderem mit einer 20.000-Dollar-Strafe belegt worden sein und könnten zum Start der regulären Saison auf der Liste der gesperrten Spieler stehen.

Brian McIntyre, ebenfalls ein Sprecher der NBA, wollte dies aber nicht bestätigen: "Wir werden uns erst mit allen Details des Vorfalls vertraut machen und dann eine Entscheidung treffen."

Keinen Tag überstanden

Die beiden Helden der "March Madness", der College-Basketball-Endrunde, wurden bereits am ersten Tag vom Sicherheitsdienst des "Doral Arrowwood Resort" erwischt, wo die 69 Rookies zum viertägigen Seminar eingetroffen waren.

Zwölf Stunden am Tag werden dort die Spieler darauf vorbereitet, wie man mit der stressigen Belastung auf und neben dem Platz umgeht und wie man die Liga am besten repräsentiert.

Über die Zweifel erhaben?

Chalmers wurde bei den Drafts als 34. von den Minnesota Timberwolves gezogen und sofort nach Miami getradet, wo ihm gute Chancen ausgerechnet werden, auf Anhieb in der Starting Five zu stehen.

Arthur, an Nummer 27 von New Orleans gedraftet, landete nach einigen Zwischenstationen im Sommer schlussendlich bei den Memphis Grizzlies. Dort erwarten ihn weitere interne Strafen, so ein Sprecher des Teams.

Unterstützt werden sie immerhin von ihrem ehemaligen Trainer in Kansas, Bill Self. "Wir kennen noch nicht alle Fakten. Was ich aber weiß: Die zwei waren Spieler, die sehr gut zu trainieren waren. Sie hatten großen Anteil an unseren Erfolgen und gaben selbstlos alles für unser Team."

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