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MLB: Bartolo Colon hält Perfect Game bis ins achte Inning bei Sieg über Astros

Bartolo Colon überragte einmal mehr für die Texas Rangers.
© getty

Die Texas Rangers (10-6) haben das Serien-Finale gegen die Houston Astros (6-11) mit 3:1 in Extra Innings für sich entschieden. Bester Mann war einmal mehr der 44-jährige Pitcher Bartolo Colon, der bis ins achte Inning ein Perfect Game laufen hatte.

"Big Sexy" hatte alles im Griff. Der Rechtshänder cruiste durch sieben perfekte Innings und geriet erst zu Beginn des achten in Probleme. Zunächst gab er einen Walk an Carlos Correa ab, anschließend brach Josh Reddick mit einem Double auch den No-Hitter ab. Ein Sacrifice Fly von Yuli Gurriel besorgte dann den Ausgleich zum 1:1.

Für Colon war dann nach 7 2/3 Innings (H, BB, ER, 7 SO) Schluss. Es dauerte schließlich bis ins zehnte Inning, bis Rangers-Catcher Robinson Chirinos mit einem 2-Run-Double die finalen Runs zum Sieg ins Ziel brachte.

"Nachdem ich sieben Innings gepitcht hatte, habe ich begonnen, darüber nachzudenken", gestand Colon Gedanken über ein mögliches Perfect Game ein. "Aber ich weiß, dass Altuve und diese Jungs wirklich schlagen können."

"Er war stark", sagte Astros-Manager A.J. Hinch über Colon: "Wir wissen, dass er an der Grenze lebt. Er kriegt dich dazu, einen perfekten Pitcht zu wollen und wenn du ihn dann nicht bekommst, schien es so zu sein, dass wir daraus nichts machen konnten. Er wirft Strikes und hatte ein außerordentliches Spiel. Er hielt den Ball auf dem Boden, er pitchte gegen uns an der Innenkante der Strikezone, ebenso an der Außenkante, oben und unten. Er hat sich neu erfunden als jemand, der verschiedene Teile der Strikezone attackieren kann und wir haben all das heute Abend gesehen."

Pitchter-Duell zwischen Colon und Verlander

Zuvor bekamen die Zuschauer im Minute Maid Park zu Houston/Texas ein echtes Pitcher-Duell geliefert. Auf der Gegenseite nämlich ließ Justin Verlander auch nur einen Hit - einen Solo-Shot von Chirinos, der alle drei Runs der Rangers nach Hause schlug - zu. Ansonsten kam der Rechtshänder auf elf Strikeouts bei nur einem Walk in acht Innings.

Damit gewannen die Rangers dann auch die Serie in Houston mit 2-1, was Manager Jeff Banister erfreute: "Es waren zwei richtig große Siege für uns. Wir kommen langsam in Schwung und machen ein paar Dinge richtig im Spiel. Starting Pitching, Defense, der Bullpen stellt Nullen auf die Anzeigetafel und wir kriegen Hits zur rechten Zeit."

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