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MLB: Minnesota Twins gewinnen 16-Inning-Krimi gegen Cleveland Indians in Puerto Rico

Die Minnesota Twins haben die Cleveland Indians in Extra Innings in Puerto Rico geschlagen.
© getty

Die Minnesota Twins (8-5) haben das zweite Spiel der Serie in San Juan/Puerto Rico gegen die Cleveland Indians (9-7) mit 2:1 nach 16 Innings gewonnen. Local Hero Jose Berrios glänzte zu Beginn mit einer starken Vorstellung, während Max Kepler das Spiel vorzeitig mit einer Verletzung verließ.

Twins-Manager Paul Molitor hatte in den Tagen vor der Serie erklärt, dass er bereits im Spring Training geplant hatte, Berrios in San Juan spielen zu lassen. Und der Puerto Ricaner bestätigte das in ihn gesetzte Vertrauen mit einer großartigen Vorstellung.

Berrios pitchte sieben Shutout-Innings für die Twins und gab nur drei Hits ab (5 SO). Damit wurde er zum ersten Pitcher, der aus Puerto Rico stammt und im Hiram Bithorn Stadium sieben Shutout-Innings gepitcht hat. Er ist über dies der vierte einheimische Pitcher, der dort ein Spiel in der Regular Season gestartet hat. Seine Vorgänger waren Javier Vazquez, Roberto Hernandez und Pedro Feliciano.

Allerdings war sein Gegenüber, Carlos Carrasco, ähnlich dominant und pitchte ebenso sieben Innings (3 H, BB, 7 SO).

Die Offensivreihen beider Teams waren somit lange Zeit kaltgestellt. Erst im 14. Inning erwachten die Schläger auf beiden Seiten. Die Indians gingen durch einen Homerun von Edwin Encarnacion in Führung, doch Miguel Sano sorgte kurz darauf ebenfalls per Homer für den 1:1-Ausgleich.

Die Entscheidung fiel schließlich im 16. Inning durch ein Walk-Off-RBI-Single von Ryan LaMarre zugunsten Minnesotas, das als Heimteam angetreten war. Zuvor hatten die Twins gegen den eingewechselten Starter Josh Tomlin die Bases geladen.

Kepler-Ersatzmann wird zum Helden

"Es war ein verdammt gutes Baseballspiel", sagte Twins-Manager Paul Molitor: "Wir haben einfach versucht einen Weg zu finden, um ein paar Punkte aufs Scoreboard zu bringen und zu gewinnen. Aber es gab herausragendes Pitching auf beiden Seiten."

LaMarre kam erst im zehnten Inning ins Spiel, nachdem sich Max Kepler am Knie verletzt hatte und raus musste. Zuvor war Kepler 1-3 im Spiel. Eine Diagnose steht derweil noch aus.

Das Spiel dauerte offiziell 5:13 Stunden und war sowohl nach Innings als auch tatsächlicher Spieldauer das längste, das jemals im Hiram Bithorn Stadium stattgefunden hat.

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