Diskutieren
1 /
© getty
Baseball-Traditionen: Der Sport ist rund 150 Jahre alt - da hat sich so einiges eingeschlichen. SPOX zeigt eine Auswahl der besten MLB-Traditionen
© getty
Ceremonial First Pitch: Sportler, Schauspieler, Musiker oder sogar Präsidenten: Vor jedem Spiel führt ein geladener Gast den First Pitch aus. Unvergessen: George W. Bushs Strike in der World Series 2001 nach dem 11. September
© getty
STRIKEOUT-K: Mäht ein Starting Pitcher das gegnerische Lineup nur so nieder, wird auf der Tribüne oft mit K-Zeichen mitgezählt. Ein verkehrt herum gehaltenes K steht manchmal auch für "struck out looking" im Gegensatz zum Swinging Strike
© getty
AROUND THE HORN: Nach einem Strikeout ohne Baserunner wirft der Catcher den Ball zum Third Baseman, der zum Second, der zum First und der wieder zum Catcher - einmal um das Infield. Warum? Das weiß keiner so genau - Tradition eben
© getty
SEVENTH INNING STRETCH: Eine kurze Pause, die in der Mitte des siebten Innings eingelegt wird. Die Fans können noch einmal aufstehen, sich strecken oder sich ein letztes Mal mit Snacks und Getränken eindecken. Dazu wird gerne auch gesungen, nämlich ...
© getty
TAKE ME OUT TO THE BALL GAME: "... take me out to the crowd, buy me some peanuts and Cracker Jack, I don't care if I never get back ..." Die inoffizielle Baseball-Hymne im Seventh Inning Stretch wird auch gerne mal von Promis wie Mark Cuban angestimmt
© getty
HANDSCHUH IM STADION: Gut, meistens sind es Kinder und Jugendliche - und meistens ist es auch nicht die überdimensionale Variante wie hier. Aber den eigenen Glove mit in den Ballpark zu nehmen, ist eine liebgewordene Tradition. Man weiß ja nie ...
© getty
BOBBLEHEADS: Die kleinen Wackelkopf-Figuren der eigenen Stars werden oft als Giveaway eingesetzt, um Fans ins Stadion zu locken
© getty
KEEPING SCORE: Über viele Jahrzehnte fast schon Pflicht für die Fans - und selbst heute machen es noch einige: Die Statistiken der Partie notieren. Hits, Strikeouts, Walks, und so weiter. Einfach nur auf das Scoreboard verlassen? No way!
© getty
JINXING A PITCHER: Wenn ein Pitcher auf dem Weg zu einem No-Hitter oder gar Perfect Game ist, ist das übrige Team auf Zehenspitzen unterwegs. Bloß nicht ansprechen, denn das würde ihn "jinxen", also Unglück bringen. Gilt auch für die Kommentatoren
© getty
ENTRANCE MUSIC: Es war auch Charlie Sheen als Rick "Wild Thing" Vaughn, der die Einlaufmusik für Spieler und v.a. Pitcher populär machte. "Enter Sandman" etwa ist so mit Mariano Rivera verbunden, dass Metallica im Yankee Stadium spielte
© getty
WALK-OFF: Wer ein Spiel per Homerun beendet, wird an der Home Plate vom kompletten Team erwartet. Wenn er die Platte berührt, geht die Party so richtig los
© getty
CURTAIN CALL: Wer als Spieler einen phänomenalen Abend erlebt und nach einem Hit anhaltend vom Publikum gefeiert wird, kommt den Dugout normalerweise noch einmal hinauf und bedankt sich bei den Zuschauern
© getty
RAUSWURF DES MANAGERS: Das passiert auch in anderen Sportarten. Der Unterschied: Ist das "You're out!"-Signal erst einmal gesendet, darf sich der MLB-Manager noch einmal so richtig austoben, schimpfen, in den Boden treten und sich komplett ausleben
© getty
MASCOT RACES: In Washington sind es die Präsidenten, in Milwaukee Würstchen, in Cleveland Hot Dogs, und und und ... in einer Inning-Pause liefern sich die überdimensionalen Kostüme ein Wettrennen
© getty
SHAVING CREAM PIE: Wer für den Game-Winning-Hit verantwortlich ist, der muss nach dem Spiel erst einmal vor die Kamera. Dabei ist es Usus, dass sich ein Teamkollege anschleicht - mit einer Ladung Rasierschaum im Gepäck.