Montag, 24.10.2016

World Series 2016: Cleveland Indians - Chicago Cubs

Die Cursebusters gegen den Fixer

Die World Series 2016 geht los. Die Cleveland Indians treffen auf die Chicago Cubs. Auf dem Spiel steht das Ende einer der zwei längsten Durststrecken der Major League Baseball. SPOX schaut auf Flüche, verschiedene Philosophien und markante Köpfe im Vorfeld des Fall Classics.

Mit Läufer auf Base und einem Out liefert Closer Aroldis Chapman den letzten Pitch der NLCS 2016 zu Yasiel Puig. Der Kubaner schlägt in ein Double-Play und in dem Moment, in dem der Ball von Second Baseman Javier Baez im Handschuh von First Baseman Anthony Rizzo landet, kennt der Jubel im Wrigley Field keine Grenzen mehr. Aus den Boxen schallt "Go Cubs Go", die Hymne der Cubs.

Es ist vollbracht! Die Cubbies stehen in der World Series und das Ende der längsten Durststrecke in der Geschichte des Sports ist zum Greifen nahe. Gänsehaut pur.

Zuversicht allerorts

Doch auch in Cleveland herrscht Zuversicht, nachdem sich die Indians den Toronto Blue Jays schneller als gedacht entledigen konnten. Erstmals seit 1997 steht der "Tribe" wieder im Herbstklassiker. Damals unterlag man trotz einer Mannschaft gespickt mit Superstars wie Manny Ramirez, Omar Vizquel, Orel Hershiser oder Jim Thome den Florida Marlins in sieben dramatischen Spielen.

Generell waren die 90er-Jahre eine fast schon goldene Ära für die Indians, denen die Krönung allerdings verwehrt blieb. Zu dominant waren die New York Yankees, die die Truppe aus Cleveland ausgerechnet 97 immerhin einmal ausschalten konnte. Der große Wurf blieb jedoch dennoch aus.

Gemeinsam haben beide Teams deshalb, dass sie schon Jahrzehnte auf den einen großen Moment warten, die World Series zu gewinnen: Die Cubs seit 108 Jahren, die Indians immerhin seit 68. Es sind die zwei längsten Durststrecken im Baseball. Eine wird enden.

Baseball-Gehälter: Unter 160 Millionen geht nichts
PLATZ 23 - Manny Ramirez: Manny being Manny - die Boston Red Sox fanden das seinerzeit so gut, dass sie dem Slugger 2001 einen Acht-Jahres-Deal über 160 Millionen Dollar verpassten
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PLATZ 23 - Manny Ramirez: Manny being Manny - die Boston Red Sox fanden das seinerzeit so gut, dass sie dem Slugger 2001 einen Acht-Jahres-Deal über 160 Millionen Dollar verpassten
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PLATZ 23 - Matt Kemp: Ebenfalls zum Manny-Tarif gaben die Los Angeles Dodgers 2012 Matt Kemp einen Acht-Jahres-Deal über 160 Millionen Dollar. Mittlerweile spielt der Outfielder aber in San Diego
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PLATZ 23 - Matt Kemp: Ebenfalls zum Manny-Tarif gaben die Los Angeles Dodgers 2012 Matt Kemp einen Acht-Jahres-Deal über 160 Millionen Dollar. Mittlerweile spielt der Outfielder aber in San Diego
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PLATZ 21 - Chris Davis: 2016 machten die Baltimore Orioles Nägel mit Köpfen und gaben ihrem Power Hitter Chris Davis einen Vertrag über 161 Millionen Dollar - für "nur" sieben Jahre
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PLATZ 21 - Chris Davis: 2016 machten die Baltimore Orioles Nägel mit Köpfen und gaben ihrem Power Hitter Chris Davis einen Vertrag über 161 Millionen Dollar - für "nur" sieben Jahre
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PLATZ 21 - C.C. Sabathia: Nicht nur finanziell ein Schwergewicht: Der große Linkshänder unterschrieb 2009 einen Sieben-Jahres-Deal bei den Yankees über 161 Millionen Dollar - und gewann prompt die World Series
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PLATZ 21 - C.C. Sabathia: Nicht nur finanziell ein Schwergewicht: Der große Linkshänder unterschrieb 2009 einen Sieben-Jahres-Deal bei den Yankees über 161 Millionen Dollar - und gewann prompt die World Series
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PLATZ 20 - Buster Posey: Das Gesicht der San Francisco Giants gewann schon dreimal die World Series. Und er hat seit 2014 einen Deal über neun Jarhre und 167 Millionen in der Tasche
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PLATZ 20 - Buster Posey: Das Gesicht der San Francisco Giants gewann schon dreimal die World Series. Und er hat seit 2014 einen Deal über neun Jarhre und 167 Millionen in der Tasche
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PLATZ 18 - Stephen Strasburg: Das neueste Mitglied des Steinreich-Klubs ist Stephen Strasburg. Der Rechtshänder von den Washington Nationals unterschrieb einen Sieben-Jahres-Vertrag über 175 Millionen Dollar
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PLATZ 18 - Stephen Strasburg: Das neueste Mitglied des Steinreich-Klubs ist Stephen Strasburg. Der Rechtshänder von den Washington Nationals unterschrieb einen Sieben-Jahres-Vertrag über 175 Millionen Dollar
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PLATZ 18 - Felix Hernandez: Ebenfalls für sieben Jahre und 175 Millionen Dollar steht "King" Felix Hernandez bei den Seattle Mariners unter Vertrag. Und zwar bis 2019
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PLATZ 18 - Felix Hernandez: Ebenfalls für sieben Jahre und 175 Millionen Dollar steht "King" Felix Hernandez bei den Seattle Mariners unter Vertrag. Und zwar bis 2019
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PLATZ 16 - Justin Verlander: 2013 war der Sieben-Jahres-Vertrag über 180 Millionen Dollar, den die Detroit Tigers mit Justin Verlander ausgehandelt hatten, der größte Deal für einen Pitcher überhaupt
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PLATZ 16 - Justin Verlander: 2013 war der Sieben-Jahres-Vertrag über 180 Millionen Dollar, den die Detroit Tigers mit Justin Verlander ausgehandelt hatten, der größte Deal für einen Pitcher überhaupt
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PLATZ 16 - Mark Teixeira: Auch Mark Teixeira, First Baseman der Yankees, stehen seit 2009 insgesamt 180 Millionen Dollar zu - aber über acht Jahre. Damit lassen sich zahllose Tex Messages versenden!
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PLATZ 16 - Mark Teixeira: Auch Mark Teixeira, First Baseman der Yankees, stehen seit 2009 insgesamt 180 Millionen Dollar zu - aber über acht Jahre. Damit lassen sich zahllose Tex Messages versenden!
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PLATZ 14 - Jason Heyward: Seit der Saison 2016 spielt Jason Heyward für die Chicago Cubs. Die machten ihm ein unwiderstehliches Angebot: acht Jahre, 184 Millionen Dollar
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PLATZ 14 - Jason Heyward: Seit der Saison 2016 spielt Jason Heyward für die Chicago Cubs. Die machten ihm ein unwiderstehliches Angebot: acht Jahre, 184 Millionen Dollar
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PLATZ 14 - Joe Mauer: Joe Mauer ist das Gesicht der Minnesota Twins, stammt aus dem Bundesstaat und wird für sein Bleiben in der Heimat fürstlich entlohnt: acht Jahre und 184 Millionen gab es 2011
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PLATZ 14 - Joe Mauer: Joe Mauer ist das Gesicht der Minnesota Twins, stammt aus dem Bundesstaat und wird für sein Bleiben in der Heimat fürstlich entlohnt: acht Jahre und 184 Millionen gab es 2011
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PLATZ 13 - Derek Jeter: Der "Captain" unterschrieb 2001 einen Zehnjahresvertrag bei den Yankees und erhielt dafür 189 Millionen Dollar. Das lohnte sich für beide Seiten: In seiner Karriere gewann Jeter fünf Mal die World Series
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PLATZ 13 - Derek Jeter: Der "Captain" unterschrieb 2001 einen Zehnjahresvertrag bei den Yankees und erhielt dafür 189 Millionen Dollar. Das lohnte sich für beide Seiten: In seiner Karriere gewann Jeter fünf Mal die World Series
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PLATZ 12 - Zack Greinke: Nun geht's ans Eingemachte! Greinke spielt seit 2016 für die Arizona Diamondbacks. Dafür ließen die Snakes 206 Millionen über sechs Jahre springen. 34,4 Millionen pro Jahr hat noch keiner geschafft
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PLATZ 12 - Zack Greinke: Nun geht's ans Eingemachte! Greinke spielt seit 2016 für die Arizona Diamondbacks. Dafür ließen die Snakes 206 Millionen über sechs Jahre springen. 34,4 Millionen pro Jahr hat noch keiner geschafft
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PLATZ 11 - Max Scherzer: Scherzer begann seine Karriere einst in Arizona. Über Detroit hat es ihn nach Washington verschlagen. Die Nationals bezahlen ihm seit 2015 stattliche 210 Millionen Dollar über sieben Jahre
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PLATZ 11 - Max Scherzer: Scherzer begann seine Karriere einst in Arizona. Über Detroit hat es ihn nach Washington verschlagen. Die Nationals bezahlen ihm seit 2015 stattliche 210 Millionen Dollar über sieben Jahre
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PLATZ 10 - Prince Fielder: Prince Fielder hat sich zwar mittlerweile nach Texas verabschiedet, doch bei den Detroit Tigers gab es 2012 für neun Jahre rund 214 Millionen Dollar
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PLATZ 10 - Prince Fielder: Prince Fielder hat sich zwar mittlerweile nach Texas verabschiedet, doch bei den Detroit Tigers gab es 2012 für neun Jahre rund 214 Millionen Dollar
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PLATZ 9 - Clayton Kershaw: Für viele der beste Pitcher im Baseball. Folglich banden die Los Angeles Dodgers ihr Ace 2014 auch für sieben weitere Jahre und 215 Millionen Dollar
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PLATZ 9 - Clayton Kershaw: Für viele der beste Pitcher im Baseball. Folglich banden die Los Angeles Dodgers ihr Ace 2014 auch für sieben weitere Jahre und 215 Millionen Dollar
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PLATZ 8 - David Price: Ebenfalls für sieben Jahre, aber stolze 217 Millionen Dollar unterschrieb Linkshänder David Price 2016 bei den Boston Red Sox. Zuvor spielte er für Tampa Bay, Detroit und Toronto
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PLATZ 8 - David Price: Ebenfalls für sieben Jahre, aber stolze 217 Millionen Dollar unterschrieb Linkshänder David Price 2016 bei den Boston Red Sox. Zuvor spielte er für Tampa Bay, Detroit und Toronto
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PLATZ 7 - Joey Votto: Der Kanadier ist der große Star der Cincinnati Reds. Für den First Baseman ließ das Team aus Ohio 2015 zehn weitere Jahre und 225 Millionen Dollar springen
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PLATZ 7 - Joey Votto: Der Kanadier ist der große Star der Cincinnati Reds. Für den First Baseman ließ das Team aus Ohio 2015 zehn weitere Jahre und 225 Millionen Dollar springen
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PLATZ 5 - Albert Pujols: Nach einer Hall-of-Fame-würdigen Karriere über zehn Jahre in St. Louis wechselte der First Baseman 2012 zu den Los Angeles of Anaheim. Kostenpunkt: 240 Millionen Scheine über zehn Jahre
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PLATZ 5 - Albert Pujols: Nach einer Hall-of-Fame-würdigen Karriere über zehn Jahre in St. Louis wechselte der First Baseman 2012 zu den Los Angeles of Anaheim. Kostenpunkt: 240 Millionen Scheine über zehn Jahre
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PLATZ 5 - Robinson Cano: Nachdem er bei den New York Yankees zum Star wurde, zog es Robinson Cano zu den Seattle Mariners. Die zahlen dem Second Baseman seit 2014 für zehn Jahre 240 Millionen
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PLATZ 5 - Robinson Cano: Nachdem er bei den New York Yankees zum Star wurde, zog es Robinson Cano zu den Seattle Mariners. Die zahlen dem Second Baseman seit 2014 für zehn Jahre 240 Millionen
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Platz 4: Einst begann die Karriere von Miguel Cabrera bei den Florida Marlins, mit denen er 2003 prompt die World Series gewann. Bei den Tigers, die ihm für acht Jahre 248 Millionen zahlen, gewann er 2012 immerhin die Triple Crown
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Platz 4: Einst begann die Karriere von Miguel Cabrera bei den Florida Marlins, mit denen er 2003 prompt die World Series gewann. Bei den Tigers, die ihm für acht Jahre 248 Millionen zahlen, gewann er 2012 immerhin die Triple Crown
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PLATZ 3 - Alex Rodriguez: Der beste Shortstop ever? Alex Rodriguez! Und zwar in seiner Zeit bei den Texas Rangers. Dort unterschrieb er 2001 für zehn Jahre und - damals - unfassbare 252 Millionen Dollar
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PLATZ 3 - Alex Rodriguez: Der beste Shortstop ever? Alex Rodriguez! Und zwar in seiner Zeit bei den Texas Rangers. Dort unterschrieb er 2001 für zehn Jahre und - damals - unfassbare 252 Millionen Dollar
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PLATZ 2 - Alex Rodriguez: Aus besagtem Deal stieg A-Rod 2007 aus, damals schon in den Pinstripes der Yankees. 2008 unterschrieb er dann bis 2017 für 275 Millionen den nächsten Rekord-Deal
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PLATZ 2 - Alex Rodriguez: Aus besagtem Deal stieg A-Rod 2007 aus, damals schon in den Pinstripes der Yankees. 2008 unterschrieb er dann bis 2017 für 275 Millionen den nächsten Rekord-Deal
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PLATZ 1 - Giancarlo Stanton: Nur einer hat A-Rods zweiten Deal bisher übertroffen: Giancarlo Stanton, der Mega-Power-Hitter der Miami Marlins. Er unterschrieb 2015 für 13 Jahre und unfassbare 325 Millionen Dollar!
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PLATZ 1 - Giancarlo Stanton: Nur einer hat A-Rods zweiten Deal bisher übertroffen: Giancarlo Stanton, der Mega-Power-Hitter der Miami Marlins. Er unterschrieb 2015 für 13 Jahre und unfassbare 325 Millionen Dollar!
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Und wo geht die Reise hin? Die nächste Bestmarke dürfte wohl von Bryce Harper aufgestellt werden. Der 23-Jährige von den Nationals ist der neue Superstar, sein Rookie-Vertrag läuft aus. 400 Millionen? Eine halbe Milliarde? Da scheint alles möglich ...
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Und wo geht die Reise hin? Die nächste Bestmarke dürfte wohl von Bryce Harper aufgestellt werden. Der 23-Jährige von den Nationals ist der neue Superstar, sein Rookie-Vertrag läuft aus. 400 Millionen? Eine halbe Milliarde? Da scheint alles möglich ...
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Curse of the Billy Goat

Dabei hatten besonders die Cubs einen langen, kräftezehrenden Weg zu beschreiten, sind sie doch seit geraumer Zeit verflucht.

So besagt die Legende, dass 1945 Billy Sianis, der damalige Besitzer des Lokals "Billy Goat Tavern" mit seinem Ziegenbock namens Murphy zu Spiel 4 der World Series gegen die Detroit Tigers ins Wrigley Field gehen wollte. Der Ziegenbock jedoch musste draußen bleiben, obwohl Sianis eine Karte für ihn gekauft hatte. Sianis war entsprechend sauer und soll mit den Worten "Diese Cubs werden nie wieder gewinnen" von dannen gezogen sein.

Anschließend verfasste er noch ein Telegramm an den damaligen Teameigner Philip K. Wrigley: "Sie werden diese World Series verlieren und nie wieder eine andere World Series gewinnen. Sie werden nie wieder eine World Series gewinnen, weil sie meinen Ziegenbock beleidigt haben." Er sollte Recht behalten, die Tigers triumphierten in sieben Spielen.

Und wer an den Fluch, der offiziell als "Curse of the Billy Goat" in die Geschichte einging, glaubt, wird in den Folgejahren zahlreiche Beispiele finden. Der kurioseste und bis heute wohl bekannteste Vorfall war das berüchtigte "Bartman Game" 2003. In der NLCS lagen die Cubs mit 3-2 gegen die Marlins vorne und hatten in Spiel 6 eine 3:0-Führung im achten Inning bei einem Out.

Luis Castillo trat an die Platte und schlug einen Popup Richtung Foul-Linie im Left Field. Cubs-Left-Fielder Moises Alou lief zur Mauer und versuchte den Ball zu fangen. Doch er wurde von Steve Bartman, einem Fan mit grünem Turtleneck, Cap und Kopfhörern auf dem Kopf, daran gehindert. Der Ball fiel zu Boden und das At-Bat ging weiter. In der Folge erzielten die Marlins acht Runs und gewannen mit 8:3, anschließend auch Spiel 7 und schließlich die World Series.

Bartman wiederum ist bis heute eine Persona non grata in Chicago.

Auch Buckner traf es

Doch der Fluch hatte noch weitere Auswüchse und war nicht nur auf aktuelle Cubs-Akteure beschränkt. 1984 leistete sich First Baseman Bill Buckner auf Seiten der Boston Red Sox einen schweren Fehler gegen die New York Mets, der das letzte Out und den Titel für Boston bedeutet hätte. Die Mets gewannen kurz darauf die Serie. Buckner wiederum spielte zuvor sieben Jahre für die Cubs und Zeitlupen zeigen, dass er unter seinem Fang- einen Schlaghandschuh mit Cubs-Logo getragen hatte.

Fluch hin oder her, für die Cubs ist 2016 die erste World Series seit 1945 und die Chance, jegliche Gedanken an den so hinderlichen Aberglauben auszuradieren.

Ein Anfang ist bereits gemacht, denn ausgerechnet am 46. Todestag von Sianis gewannen die Cubs Spiel 6 der NLCS gegen die Dodgers und lösten das World-Series-Ticket. Wenn das kein Omen ist!

Kampf der Philosophien

Die Wege in den Herbstklassiker hätten für beide aber nicht unterschiedlicher sein können. Während die Cubs durchaus zu kämpfen hatten, verloren die Indians nur eine Partie - Spiel 4 bei den Blue Jays. Doch die Art und Weise, wie das Zwischenziel erreicht wurde, ist das eigentlich Besondere an der Sache.

Und das fängt bei den Managern an. Auf der einen Seite steht Terry Francona, der schon 2004 einen Fluch, den "Curse of the Bambino" in Diensten der Boston Red Sox, beendete und insgesamt zweimal die World Series gewann. Er weiß also, wie sich sein Gegenüber, Joe Maddon, gerade fühlen muss.

Selbiger gilt schon lange als eine Art Revoluzzer, der nicht vor Sacrifice Bunts, exotischen Defensiv-Formationen und teils ungewöhnlicher Schlagreihenfolgen zurückschreckt. Zudem ist er ein extrem lässiger Typ, der bei seinem Amtsantritt in Chicago erstmal die komplette Medienschar auf einen Drink im Lokal gegenüber einlud.

Micromanagement der Extraklasse

Im Spiel wiederum vertrauen die Cubs auf unterschiedliche Philosophien. Francona etwa sorgte in den vergangenen Wochen für Aufsehen, weil er auf die bahnbrechende Idee kam, seinen besten Pitcher, Closer Andrew Miller, deutlich früher als üblich einzusetzen. Teilweise kam er schon im fünften Inning und pitchte dann zwei oder mehr Innings, was ebenfalls von der Norm abweicht.

In der Regel pitcht ein Closer das neunte Inning, weil man annimmt, dass dort der größte Druck besteht. Francona hingegen entscheidet dies situativ und bringt den Linkshänder quasi als Fixer, wenn es gerade brennt. Sein Motto: Wir konzentrieren uns auf heute und machen uns über morgen später Gedanken.

Maddon hingegen kann von Haus aus auf eine größere Zahl an verlässlichen Startern verweisen. Neben dem äußerst erfahrenen Jon Lester (Champion mit den Red Sox 2007 und 2013), der in diesem Jahr nur ein Spiel verlor, stehen etwa Jake Arrieta (Cy-Young-Gewinner 2015) und Kyle Hendricks zur Verfügung, der im Schnitt die wenigsten Runs in dieser Saison zugelassen hat.

Doch auch Maddon greift gerne und oft durch Pitcher-Wechsel ins Spiel ein. Jedoch setzt er auf vorteilhafte Matchups. Einem starken linkshändigen Hitter wird ein guter linkshändiger Pitcher entgegen gestellt, andersrum genauso. Der Cubs-Bullpen weist als einziges Team in dieser Postseason weniger als ein Inning pro Relief-Einsatz auf! Offensiv funktioniert diese Formel in etwas abgeschwächter Form, weil es nicht so viele Schlagmänner auf der Bank gibt, ebenfalls.

Topspieler wohin man schaut

Müsste man nun die zwei Offensivreihen vergleichen, käme man zum Schluss, dass insgesamt mehr Potenzial bei den Cubs herrscht. Allein First Baseman Anthony Rizzo und Third Baseman Kris Bryant gehören zum Besten, was der Sport aktuell zu bieten hat. Aber auch die Indians können auf namhafte Kräfte wie Designated Hitter Carlos Santana oder First Baseman Mike Napoli verweisen. Letzterer ist ein Spieler, auf den in großen Momenten absolut Verlass ist.

Baseball-Stadien: Die Kombination aus Tradition und Moderne
Angel Stadium of Anaheim: Das Zuhause der Angels hat nach einigen Umbauten nun eine Felsenlandschaft im Outfield. Wer den Ball dort hinschlägt, hat mächtig Power
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AT&T Park in San Francisco: Die Heimat der San Francisco Giants seit 2001 sah schon einige Highlights. Unter anderem den Rekord-Homerun von Barry Bonds im Jahr 2007
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Ikonisch: Außerhalb des Right Fields liegt McCovey Cove, benannt nach Legende Willie McCovey. Wer den Ball dort ins Wasser hämmert, landet einen "Splash Hit"
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Busch Stadium in St. Louis. Das zweite Stadion mit diesem Namen. Hatte das alte Stadion noch den Gateway Arch am Gebäude, ziert das Tor zum Westen nun den Hintergrund jenseits des Center Fields
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Oriole Park at Camden Yards in Baltimore: Viele nennen ihn den modernsten traditionellen Ballpark, weil vieles an die gute, alte Zeit erinnert
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Hinter der Tribüne im Right Field ist das Lagerhaus in der Eutaw Street zu sehen. Ganz starke Hitter hauen einen Ball schon mal dagegen - oder wenigstens kurz davor
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Chase Field in Phoenix: Mitten in der Wüste Arizonas spielen die Diamondbacks in ihrem Stadion mit verschließbarem Dach. Der Rasen ist trotzdessen Natur
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Great American Ball Park in Cincinnati: Direkt am Rande des Ohio Rivers spielen die Cincinnati Reds. Und dank der Bauweise des Parks fliegen die Bälle hier förmlich aus dem Stadion
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Traditionell wird's im Center Field: Die zwei Schornsteine rauchen, wenn die Reds einen Homerun schlagen. Sie sollen an die Dampfschiffe des Ohio Rivers im 19. Jahrhundert erinnern
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Citi Field in Flushing/New York: Seit 2009 spielen die New York Mets in ihrem neuen Ballpark. An selber Stelle war früher der Parkplatz des alten Shea Stadiums lokalisiert
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Citi Field ist weitläufig und wird gerne als "Petco East" bezeichnet - weil Homeruns hier nur schwer zu schlagen sind. Daher wurden die Zäune auch schon zweimal näher zur Home Plate bewegt
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Comerica Park in Detroit: Die Tigers setzen in ihrem Ballpark auf die Region - Man achte auf das Chevrolet-Logo oder die Skyline der Motor City
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Weiße Tiger direkt am Eingang - und nein, Siegfried und Roy haben hiermit rein gar nichts zu tun!
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Weiße Tiger direkt am Eingang - und nein, Siegfried und Roy haben hiermit rein gar nichts zu tun!
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Coors Field in Denver: Ja steh ich denn im Wald? Im Center Field sind zahlreiche Bäume zu finden, man ist in der Mile High City eben naturverbunden
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Coors Field in Denver: Ja steh ich denn im Wald? Im Center Field sind zahlreiche Bäume zu finden, man ist in der Mile High City eben naturverbunden
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Ansonsten aber setzt man im Coors Field auf moderne Technik wie dem gigantischen Scoreboard. Und durch die dünne Luft fliegen hier die Bälle auch besonders weit
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Ansonsten aber setzt man im Coors Field auf moderne Technik wie dem gigantischen Scoreboard. Und durch die dünne Luft fliegen hier die Bälle auch besonders weit
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Dodger Stadium in Los Angeles: Eine der ikonischsten Spielstätten ist der Ballpark in Chavez Ravine. Hier gehen 56.000 Zuschauer rein
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Dodger Stadium in Los Angeles: Eine der ikonischsten Spielstätten ist der Ballpark in Chavez Ravine. Hier gehen 56.000 Zuschauer rein
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Dodger Stadium ist auch einer der wenigen Ballparks, die nahezu symmetrisch gebaut sind - beide Foul-Linien sind 330 Fuß lang, Center Field ist 400 Fuß tief
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Dodger Stadium ist auch einer der wenigen Ballparks, die nahezu symmetrisch gebaut sind - beide Foul-Linien sind 330 Fuß lang, Center Field ist 400 Fuß tief
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Fenway Park in Boston: 1912 eröffnet ist Fenway der erste Ballpark der MLB. Das besondere Merkmal ist dabei die große grüne Anzeigetafel im Left Field: das "Green Monster"
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Fenway Park in Boston: 1912 eröffnet ist Fenway der erste Ballpark der MLB. Das besondere Merkmal ist dabei die große grüne Anzeigetafel im Left Field: das "Green Monster"
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Alle größeren Erfolge der Boston Red Sox finden sich oberhalb der Tribüne hinter der Home Plate in Form von Wimpel-Schildern
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Alle größeren Erfolge der Boston Red Sox finden sich oberhalb der Tribüne hinter der Home Plate in Form von Wimpel-Schildern
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Kauffman Stadium in Kansas City: Die Heimat des World-Champions von 1986 und 2015, den Royals. Neben des riesigen Scoreboards samt Krone überzeugt es durch eine weitere Besonderheit ...
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Kauffman Stadium in Kansas City: Die Heimat des World-Champions von 1986 und 2015, den Royals. Neben des riesigen Scoreboards samt Krone überzeugt es durch eine weitere Besonderheit ...
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... die Wasserfälle und Springbrunnen im Outfield sorgen für ein besonderes Ambiente. Selber eintauchen dürfen Zuschauer aber nicht
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... die Wasserfälle und Springbrunnen im Outfield sorgen für ein besonderes Ambiente. Selber eintauchen dürfen Zuschauer aber nicht
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Marlins Park in Miami: Seit 2012 spielen die Miami Marlins in ihrer neuen Heimat mit verschließbarem Dach
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Marlins Park in Miami: Seit 2012 spielen die Miami Marlins in ihrer neuen Heimat mit verschließbarem Dach
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Im Left-Center Field findet sich dieses Monstrum: Eine Skulptur, die sich bewegt, wenn die Marlins einen Homerun schlagen. Nicht schön, aber selten
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Im Left-Center Field findet sich dieses Monstrum: Eine Skulptur, die sich bewegt, wenn die Marlins einen Homerun schlagen. Nicht schön, aber selten
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Miller Park in Milwaukee: Die Brewers-Spielstätte war eines der ersten MLB-Stadien mit verschließbarem Dach.
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Miller Park in Milwaukee: Die Brewers-Spielstätte war eines der ersten MLB-Stadien mit verschließbarem Dach.
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Durch die großen Fenster im Outfield wird das Tageslicht so lange es geht optimal ausgenutzt
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Durch die großen Fenster im Outfield wird das Tageslicht so lange es geht optimal ausgenutzt
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Minute Maid Park in Houston: Das Stadion der Astros hat neben dem verschließbaren Dach eine Eisenbahn entlang der Left-Field-Linie. Sie erinnert an die alte U-Bahn-Station unterhalb des Ballparks
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Minute Maid Park in Houston: Das Stadion der Astros hat neben dem verschließbaren Dach eine Eisenbahn entlang der Left-Field-Linie. Sie erinnert an die alte U-Bahn-Station unterhalb des Ballparks
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Nationals Park in Washington/DC: Die Heimat der Nationals steht seit 2008 und wurde damals mit einem Sunday Night Game auf ESPN eingeweiht. George W. Bush warf den zeremoniellen ersten Pitch
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Nationals Park in Washington/DC: Die Heimat der Nationals steht seit 2008 und wurde damals mit einem Sunday Night Game auf ESPN eingeweiht. George W. Bush warf den zeremoniellen ersten Pitch
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O.co Coliseum in Oakland: Die von den Raiders und Athletics gleichermaßen ungeliebte Spielstätte soll schon lange ersetzt werden. Doch es finden sich nur schwer Alternativen
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O.co Coliseum in Oakland: Die von den Raiders und Athletics gleichermaßen ungeliebte Spielstätte soll schon lange ersetzt werden. Doch es finden sich nur schwer Alternativen
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PETCO Park in San Diego: Ein gigantischer Ballpark, in dem 2016 das All-Star Game steigt. Homeruns schlagen hier nur echte Power-Hitter
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PETCO Park in San Diego: Ein gigantischer Ballpark, in dem 2016 das All-Star Game steigt. Homeruns schlagen hier nur echte Power-Hitter
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Das Stadion steht im Übrigen mitten in der Stadt und einen Teil der Tribüne im Left Field bildet das alte Western Metal Supply Building, das unter Denkmalschutz steht
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Das Stadion steht im Übrigen mitten in der Stadt und einen Teil der Tribüne im Left Field bildet das alte Western Metal Supply Building, das unter Denkmalschutz steht
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Citizens Bank Park in Philadelphia: Seit 2004 spielen die Phillies dort und erreichten zweimal die World Series in dieser Zeit - 2008 gewannen sie gar den Titel hier
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Citizens Bank Park in Philadelphia: Seit 2004 spielen die Phillies dort und erreichten zweimal die World Series in dieser Zeit - 2008 gewannen sie gar den Titel hier
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PNC Park in Pittsburgh: Egal wen man fragt, PNC Park ist einer der schönsten Ballparks in der MLB. Besonders der Background mit der Roberto Clemente Bridge ist sehenswert
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PNC Park in Pittsburgh: Egal wen man fragt, PNC Park ist einer der schönsten Ballparks in der MLB. Besonders der Background mit der Roberto Clemente Bridge ist sehenswert
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Progressive Field in Cleveland: Früher als "Jacob's Field" bekannt, wurde der Ballpark sukzessive zum Schmuckkästchen geformt
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Progressive Field in Cleveland: Früher als "Jacob's Field" bekannt, wurde der Ballpark sukzessive zum Schmuckkästchen geformt
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Globe Lift Park: Das Stadion der Rangers hat einen Jet-Stream durch die Bauweise, die viele Bälle weit fliegen lässt. Viele Homers sind das Resultat
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Globe Lift Park: Das Stadion der Rangers hat einen Jet-Stream durch die Bauweise, die viele Bälle weit fliegen lässt. Viele Homers sind das Resultat
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Rogers Centre: Der frühere "Sky Dome" ist das einzige MLB-Stadion in Kanada. Direkt neben dem CN Tower überzeugt es aber nicht unbedingt durch seinen Kunstrasen
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Rogers Centre: Der frühere "Sky Dome" ist das einzige MLB-Stadion in Kanada. Direkt neben dem CN Tower überzeugt es aber nicht unbedingt durch seinen Kunstrasen
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Safeco Field: Im Stadion der Seattle Mariners sind Homeruns eine Seltenheit. Es ist ein Pitcher-Paradies. Links im Hintergrund sieht man auch das Stadion der Seahawks
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Safeco Field: Im Stadion der Seattle Mariners sind Homeruns eine Seltenheit. Es ist ein Pitcher-Paradies. Links im Hintergrund sieht man auch das Stadion der Seahawks
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Turner Field in Atlanta: Turner Field war 1996 das Olympiastadion bei den Sommerspielen und wurde anschließend umgebaut. Nach 2016 hat es aber ausgedient
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Turner Field in Atlanta: Turner Field war 1996 das Olympiastadion bei den Sommerspielen und wurde anschließend umgebaut. Nach 2016 hat es aber ausgedient
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SunTrust Park: Ein Blick in die Zukunft gefällig? Ab 2017 spielen die Atlanta Braves im dann fertigen SunTrust Park in Cobb County. Er wird Platz für 41.500 Zuschauer bieten
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SunTrust Park: Ein Blick in die Zukunft gefällig? Ab 2017 spielen die Atlanta Braves im dann fertigen SunTrust Park in Cobb County. Er wird Platz für 41.500 Zuschauer bieten
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Target Field in Minneapolis: Seit 2010 spielen die Minnesota Twins unter freiem Himmel. Zuvor trugen sie ihre Heimspiele im stickigen Metrodome aus
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Target Field in Minneapolis: Seit 2010 spielen die Minnesota Twins unter freiem Himmel. Zuvor trugen sie ihre Heimspiele im stickigen Metrodome aus
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Tropicana Field in St. Petersburg: Stickig und ungeliebt ist auch "The Trop". Die Tampa Bay Rays wollen schon lange ein neues Stadion, aber bislang fehlen noch das klare Konzept und öffentliche Gelder
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Tropicana Field in St. Petersburg: Stickig und ungeliebt ist auch "The Trop". Die Tampa Bay Rays wollen schon lange ein neues Stadion, aber bislang fehlen noch das klare Konzept und öffentliche Gelder
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US Cellular Field in Chicago: Die Heimat der White Sox, früher als "Comiskey Park" bekannt, findet sich im Süden Chicagos
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US Cellular Field in Chicago: Die Heimat der White Sox, früher als "Comiskey Park" bekannt, findet sich im Süden Chicagos
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Wrigley Field in Chicago: Im Norden Chicagos sind die Cubs beheimatet, Wrigley steht seit 1914 und wartet seit "Curse of the Billy Goat" auf eine World Series - ist es 2016 soweit?
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Wrigley Field in Chicago: Im Norden Chicagos sind die Cubs beheimatet, Wrigley steht seit 1914 und wartet seit "Curse of the Billy Goat" auf eine World Series - ist es 2016 soweit?
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Yankee Stadium in der Bronx/New York: Seit 2009 ist die dritte Version des legendären Yankee Stadiums im Dienst. Direkt zum Start gab's den 27. Titel für die Bronx Bombers
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Yankee Stadium in der Bronx/New York: Seit 2009 ist die dritte Version des legendären Yankee Stadiums im Dienst. Direkt zum Start gab's den 27. Titel für die Bronx Bombers
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Die Außenfassade erinnert damit an das allererste Yankee Stadium aus den 20er-Jahren, ebenso das Relief innerhalb der Arena unterhalb des Dachs
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Die Außenfassade erinnert damit an das allererste Yankee Stadium aus den 20er-Jahren, ebenso das Relief innerhalb der Arena unterhalb des Dachs
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Hinzu kommt bei Cleveland etwa Shortstop Francisco Lindor, der seine bislang beste Saison gespielt hat und vielleicht sogar der beste junge Shortstop in der MLB ist. Die Cubs hoffen derweil auf die erfolgreiche Rückkehr von Kyle Schwarber, der die Saison mit einer Knieverletzung verpasst hat, aber doch noch ein Comeback als DH feiert. Ansonsten dürfte die Bank in den Fokus rücken, auf der etwa Catcher Miguel Montero sitzt, dem gegen L.A. einen dramatischen Grand Slam gelang, der die Dodgers im Mark erschüttern ließ.

Generell existiert auf beiden Seiten sehr viel Qualität, sodass kein Spiel vor dem letzten Out entschieden sein wird. Unterm Strich nehmen sich beide Mannschaften also nicht allzu viel, sind völlig zu Recht in der World Series und lassen auf eine lange, extrem spannende und hochklassige Serie hoffen. Es steht einiges auf dem Spiel, denn beide Fan-Lager sind hungrig, entsprechend ekstatisch dürfte die Atmosphäre in den Stadien werden.

Am Ende wird eine Durststrecke beendet sein, doch egal wer nun als Sieger in die Annalen eingehen wird, auch der Verlierer wird sich nicht allzu sehr grämen müssen, denn die Basis ist gelegt, die Zukunft sieht rosig aus. Auch wenn dies am Ende der Serie wohl niemanden interessieren wird, denn sowohl die Cubs als auch die Indians sind ausgezogen, um Geschichte zu schreiben.

Die MLB-Saison im Überblick

Marcus Blumberg

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Marcus Blumberg(Redaktion)

Marcus Blumberg, Jahrgang 1984, ist seit 2014 für SPOX.com tätig. Geboren und aufgewachsen im Herzen Niedersachsens studierte er Germanistik und Philosophie in Göttingen. Schon währenddessen war er für Baseballinsider und AmericanFootballinsider tätig. Nach einem Praktikum bei SPOX Anfang 2012 kehrte er zurück und ist vor allem in den Bereichen Sportal, Live und US-Sport tätig.

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