Donnerstag, 07.01.2016

Ken Griffey Jr. im Porträt

Retter der Emerald City

Ken Griffey Jr. wurde mit einem Rekordwahlergebnis in die National Baseball Hall of Fame gewählt. Der geschmeidige Outfielder erlebte in seiner Karriere unzählige Highlights, gilt als Retter seines Sports, hat einen tiefgreifenden Familiensinn und war bei den Simpsons. SPOX beleuchtet die große Karriere des MLB-Stars.

Ken Griffey Jr. schlug in seiner Karriere 630 Home Runs für drei Teams
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Ken Griffey Jr. schlug in seiner Karriere 630 Home Runs für drei Teams

Einstimmig wurde es auch für Ken Griffey Jr. nicht, als das Wahlergebnis der Klasse von 2016 der National Baseball Hall of Fame in Cooperstown/New York verkündet wurde. Drei abtrünnige Wähler hatten ihm die Stimme versagt. Doch unterm Strich war es eben doch ein Rekordergebnis mit 99,3 Prozent der Stimmen.

Und etwas ganz Besonderes für Griffey Jr., der bei seiner offiziellen Aufnahme erstmals überhaupt das berühmte Museum seines Sports besuchen wird: "Falls Sie es nicht wissen, ich bin sehr abergläubisch. Ich habe zwar dreimal im Hall of Fame-Game gespielt, aber ich habe noch nie das Gebäude betreten. Ich habe noch nicht mal die Vorderseite gesehen. Das erste Mal, das ich dorthin gehen wollte, sollte als Mitglied sein", so der frisch gebackene Hall of Famer.

Junior und Senior

Griffey Juniors Weg zum und im Baseball war im Grunde schon in frühester Kindheit vorbestimmt. Sein Vater, Ken Griffey, war Teil der "Big Red Machine", die Anfang der 70er die National League beherrschte. Junior selbst war live im Clubhaus dabei, als die Cincinnati Reds 1975 und 1976 die World Series gewannen. Das war wohl der Grundstein, um den Weg des späteren Superstars zu ebnen.

Überhaupt blieb die Verbindung zu seinem alten Herren immer stark. 1990 bis 1991 spielten die beiden sogar in insgesamt 51 Spielen zusammen in einem Team - daraus resultieren auch die Betonung auf den Zusatz "Junior" und sein Spitzname "The Kid". Bei den Mariners gelang es den beiden nicht nur, als erste Vater-Sohn-Kombo in der MLB, gemeinsam in einem Team zu spielen, sie schlugen auch in einem Spiel nacheinander jeweils einen Home Run. Bis heute unerreicht!

Heute leben beide in Winter Garden/Florida, nicht weit voneinander entfernt. Familie ist eben alles für Junior, der mit seiner Frau Melissa drei Kinder hat. Der älteste Sohn Ken Griffey III, genannt Trey, ist derzeit als Wide Receiver an der University of Arizona aktiv. Tochter Taryn Kennedy spielt Basketball für die Wildcats und Adoptiv-Sohn Tevin Kendall ist der Dritte im Bunde.

Der perfekte Schwung

Rein sportlich war Griffey wohl der ideale Baseballspieler. Als Top-Athlet, der auf der High School auch als Running Back im Football aktiv und von einigen Top-Colleges umworben war, brachte er alles mit, um im Center Field den Maßstab zu setzen. Er sorgte immer wieder für Highlight-Reel-Plays, verwehrte zahlreiche Home Runs mit Sprüngen an der Mauer oder wusste mit Catches über die Schulter mit dem Rücken zum Infield in bester Willie-Mays-Manier zu verzücken. Seine Art, Defensive zu spielen, brachte ihm gleich zehn Gold Glove Awards nacheinander ein von 1990 bis 1999.

Doch das war natürlich die Zugabe. Was ihn wirklich ausmachte, war selbstredend sein von vielen als wunderschön oder gar perfekt beschriebener Schwung, der ebenso grazil und rund wie kraftvoll war. Am Ende stand er bei 630 Home Runs und als eines von nur acht Mitgliedern im exklusiven 600er Home Run-Klub. Passend dazu gewann er drei Home Run Derbys und somit mehr als jeder andere Akteur

"Ken Griffey Juniors Schwung, sein Lächeln und sein immenses Talent in allen Facetten des Spiels machten ihn zu einem der beliebtesten und am meisten respektierten Spieler aller Zeiten", formulierte es etwa MLB-Commissioner Rob Manfred als Reaktion auf die bevorstehende Aufnahme in die Ruhmeshalle.

Und wer weiß, hätten ihn Verletzungen gerade in den 00er-Jahren nicht zurückgeworfen, hätte er wohl ernsthaft die Allzeit-Home-Run-Bestmarke von Hank Aaron und später Barry Bonds angegriffen.

Baseball-Rettung in Seattle

Als erster Pick im Draft 1987 - er ist damit auch der bisher einzige First-Overall-Pick überhaupt in der Hall of Fame - kam er direkt von der Archbishop Moeller High School in Cincinnati zu den Profis. Sein MLB-Debüt folgte zwei Jahre später und brachte ihm den dritten Platz bei der Wahl zum Rookie des Jahres in der American League ein.

Seine beste Saison war 1997, in der er zum MVP der AL gewählt wurde, nachdem er die Liga in Home Runs (56), Runs (125), Runs Batted In (147) und Slugging Percentage (.646) an und die Mariners in die Playoffs geführt hatte.

Die weitaus bedeutendere Spielzeit war jedoch 1995. Es war das Jahr nach dem Streik, die Liga hatte sehr viel Kredit bei Fans und Medien verspielt und Baseball speziell in Seattle stand essenziell vor dem Aus. Doch durch einen späten Run in der Saison gewannen die Mariners doch noch die AL West und erzwangen nach einem 0:2-Rückstand in der ALDS ein entscheidendes fünftes Spiel gegen die New York Yankees.

Die Yankees führten im Kingdome im 11. Inning mit 5:4 und Edgar Martinez stand an der Platte mit Joey Cora auf der zweiten Base, Griffey an eins. Martinez schlug dann ein Double, was in die Geschichte einging als "The Double", dem größten Hit in der Geschichte der Franchise. Cora sorgte für den Ausgleich und dann kam Griffey angerauscht und erzielte unter tosendem Jubel der Mitspieler und Fans den entscheidenden Run der Serie.

Griffeys Winning Run

Dieses Play war so spektakulär und kulturell bedeutsam, dass es sogar das Super-Nintendo-Spiel "Ken Griffey Jr.'s Winning Run" inspirierte. Dass der Präsident von Nintendo Besitzer der Mariners ist, hat dabei sicher auch eine Rolle gespielt.

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Die Mariners hatten zuvor nur zwei (1991 und 1993) positive Bilanzen am Saisonende seit 1977 vorzuweisen. 1995 gilt gemeinhin als "Season that saved Baseball in Seattle". Zwei Jahre später wurde Safeco Field gebaut und ersetzte 1999 den alten Kingdome.

Heimweh nach Stewarts Tod

Die Zeit in Seattle sollte für Griffey jedoch mit der Eröffnung des neuen Ballparks jäh zu Ende gehen. Ein Grund dafür war der plötzliche Tod von Payne Stewart, dem Golfprofi, der bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Die zwei waren Freunde und dieses einschneidende Erlebnis sorgte beim vielfachen All-Star für Heimweh. Er wollte in die Nähe der Familie zurückkehren, sein Vater hatte es mittlerweile nach Florida verschlagen.

Und so bat der Franchise-Spieler um einen Trade, der ihn schließlich 2000 in seine alte Heimat zurückbrachte. Dort unterschrieb er einen Neunjahresvertrag bei den Reds über 112,5 Millionen Dollar. Doch so richtig gut lief es dort für ihn nicht.

Heimkehr nach Cincinnati

In Cincinnati begann er auf verhältnismäßig hohem Niveau und schlug 40 Home Runs in seiner ersten Saison. Allerdings sahen dies seine Kritiker schon als Leistungseinbruch, hatte er doch in den vorherigen vier Spielzeiten immer wenigstens 48 Long Balls produziert. Es sollte jedoch seine beste Saison für die Reds bleiben.

Was folgte, waren zahlreiche verlorene Jahre durch kleinere und größere Verletzungen. Die schlimmste davon war ein Komplett-Abriss des hinteren Oberschenkelmuskels im Jahr 2004. Dieser führte dazu, dass Team-Arzt Timothy Kremchek zu einer experimentellen Operation griff, bei der drei Titanium-Schrauben zur Befestigung des Muskels genutzt wurden - die Prozedur wurde als "The Junior Operation" bekannt.

Die Folge war, dass er für den Rest der Saison ausfiel, erst 2005 zurückkehrte und mit schwacher Leistung im April begann. Er fing sich anschließend und brachte es auf 35 Home Runs und 92 RBI, was ihm den Titel des Comeback Players des Jahres einbrachte. Und auch in den folgenden zwei Spielzeiten kam er zumindest nahe an dieses Niveau heran.

Danach jedoch ging seine Produktion merklich zurück - die vielen Blessuren hatten seinen Schwung deutlich verlangsamt und weitere Verletzungen erlaubten ihm in seinen letzten zwei Spielzeiten in Diensten der Chicago White Sox und dann doch wieder Mariners (2009 und 2010) nur noch 150 von 324 möglichen Spielen.

Junior, das Teenie-Idol

Schon zum Ende seiner aktiven Zeit beschäftigte sich Griffey Jr. mit anderen Projekten. Sein größtes ist seine Ken Griffey Jr. Family Foundation, die sich neben anderen wohltätigen Zwecken für die Boys and Girls Clubs of America sowie zahlreiche Kinderkrankenhäuser im Land einsetzt. Für Aufsehen sorgte der Starspieler aber auch mit Auftritten in Film- und Fernsehen.

Denkwürdig war etwa sein Cameo bei den Simpsons und beim Prinz von Bel-Air. Ins Kino schaffte er es als er selbst im Film "Summer Catch" mit Freddie Prinze Jr. und Jessica Biel. Zudem tritt er im Musikvideo "Down Town" der aus Seattle stammenden Künstler Macklemore und Ryan Lewis auf.

Die World-Series-Gewinner der letzten 20 Jahre
1995: Atlanta Braves (4-2 gegen Cleveland Indians). MVP: Pitcher Tom Glavine
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1996: New York Yankees (4-2 gegen Atlanta Braves). MVP: Pitcher John Wetteland
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1997: Florida Marlins (4-3 gegen Cleveland Indians). MVP: Pitcher Livan Hernandez
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1998: New York Yankees (4-0 gegen San Diego Padres). MVP: Third Baseman Scott Brosius
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1999: New York Yankees (4-0 gegen Atlanta Braves). MVP: Pitcher Mariano Rivera
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2000: New York Yankees (4-1 gegen New York Mets). MVP: Shortstop Derek Jeter
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2001: Arizona Diamondbacks (4-3 gegen New York Yankees). Co-MVPs: Pitcher Randy Johnson und Curt Schilling
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2002: Anaheim Angels (4-3 gegen San Francisco Giants). MVP: Third Baseman Troy Glaus
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2003: Florida Marlins (4-2 gegen New York Yankees). MVP: Pitcher Josh Beckett
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2004: Boston Red Sox (4-0 gegen St. Louis Cardinals). MVP: Outfielder Manny Ramirez
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2005: Chicago White Sox (4-0 gegen Houston Astros). MVP: Outfielder Jermaine Dye
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2006: St. Louis Cardinals (4-1 gegen Detroit Tigers). MVP: Shortstop David Eckstein
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2010: San Francisco Giants (4-1 gegen Texas Rangers). MVP: Shortstop Edgar Renteria
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2013: Boston Red Sox (4-2 gegen St. Louis Cardinals). MVP: Designated Hitter David Ortiz
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2014: San Francisco Giants (4-3 gegen Kansas City Royals). MVP: Pitcher Madison Bumgarner
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Es unterstrich nachhaltig seine Popularität über den Sport hinaus. Er lebte den amerikanischen Sporter-Traum, hatte eigene Nike-Treter - die Nike Air Griffey Max - und war auf den prestigeträchtigen Weaties-Müsli-Kartons zu bewundern. Nach wie vor findet man wohl kaum jemanden in Amerika, der "Junior Griffey" nicht bewundert - außer den drei Journalisten, die ihn nicht nach Cooperstown gewählt haben.

Hoffnung einer Generation

Die Amerikaner schauen immer gerne auf eine Persönlichkeit zurück und fragen sich, was war seine Legacy? Bei Griffey ist dies nicht schwer zu definieren. Er spielte in der Hochzeit der Steroid-Ära, die von den Hall of Fame-Votern gerne totgeschwiegen wird. Doch die allgemeine Wahrnehmung ist, dass er der "beste Home-Run-Hitter, der nie Steroide genutzt hat", sei.

US-Journalist Bill Simmons hat Recht, wenn er sagt, dass "eine komplette Generation von amerikanischen Männern" am Boden zerstört wäre, sollte jemals rauskommen, dass Griffey doch in irgendeiner Form gedopt haben könnte. Dafür gibt es jedoch keinerlei Anzeichen.

Die MLB im Überblick

Marcus Blumberg

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Marcus Blumberg(Redaktion)

Marcus Blumberg, Jahrgang 1984, ist seit 2014 für SPOX.com tätig. Geboren und aufgewachsen im Herzen Niedersachsens studierte er Germanistik und Philosophie in Göttingen. Schon währenddessen war er für Baseballinsider und AmericanFootballinsider tätig. Nach einem Praktikum bei SPOX Anfang 2012 kehrte er zurück und ist vor allem in den Bereichen Sportal, Live und US-Sport tätig.

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