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Boston erlegt Yankees nach knapp sieben Stunden

Red Sox mit Marathonsieg

Von Adrian Franke
Samstag, 11.04.2015 | 14:29 Uhr
Nach 6:49 Stunden ist ein herzhaftes Gähnen durchaus erlaubt
© getty
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Die Boston Red Sox haben die New York Yankees in einem der längsten Spiele der MLB-Geschichte mit 6:5 geschlagen. Das entscheidende Double-Play fand nach 6:49 Stunden und 19 Innings um 2:13 Uhr am frühen Samstagmorgen statt.

Nachdem die Red Sox im neunten, 16. und 18. Inning bereits ihren Vorsprung wieder verloren hatten, gelang Xander Bogaerts der entscheidende Run. Manager John Farrell zeigte sich anschließend begeistert: "Das ist ein Beweis für den Willen und die Widerstandsfähigkeit dieses Teams." Sein Gegenüber Joe Girardi fügte hinzu: "Es war ein Spiel, das sich wie sechs Spiele angefühlt hat. Aber wir machen weiter."

Zuvor hatten Chase Headley und Mark Teixeira, der dadurch in seinen 35. Geburtstag auf dem Platz rein feiern konnte, mit ihren Home Runs jeweils ausgeglichen. Im 12. Inning musste das Spiel zudem aufgrund eines Stromausfalls für 16 Minuten unterbrochen werden, weshalb die komplette Spielzeit sogar die Sieben-Stunden-Marke überschritt. Mehrere tausend der anfangs 41.292 Zuschauer hatten das Stadion vorzeitig verlassen.

"Zum Glück nur eine Niederlage"

"Es war ein tolles Spiel. Ich wünschte zwar, wir hätten gewonnen, aber es war ein großartiges Spiel", betonte Headley anschließend und Brett Gardner brachte es auf den Punkt: "Es fühlt sich schlimmer an als eine Niederlage. Aber zum Glück ist es tatsächlich nur eine." Bereits am Samstagnachmittag treffen beide Teams im nächsten Spiel der Serie wieder aufeinander, am Sonntagabend steht das nächste Duell auf dem Plan.

In der 114-jährigen Franchise-Geschichte der Red Sox war es tatsächlich das längste Spiel, für New York war es die längste Partie seit einem 22-Inning-Sieg über Detroit 1962. Den Ligarekord halten die Milwaukee Brewers und die Chicago White Sox, die sich 1984 ein Duell über 8:06 Stunden und 25 Innings lieferten. Chicago gewann damals mit 7:6.

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