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Änderungen am Spielplan

MLB zurück zu 154 Spielen?

Von Adrian Franke
Dienstag, 24.02.2015 | 12:46 Uhr
Rob Manfred ist seit 25. Januar 2015 Commissioner der MLB
© getty
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Rob Manfred hat sich keine lange Anlaufzeit genommen. Der neue MLB-Commissioner hat in seinen ersten Amtstagen bereits durchblicken lassen, dass er auch tiefgreifenderen Änderungen offen gegenüber steht. Die Rückkehr zu 154 statt 162 Spielen ist demnach ebenfalls möglich.

"Ich denke nicht, dass die Saisonlänge nicht zur Debatte stehen sollte", betonte Manfred gegenüber "ESPN" und fügte hinzu: "Ich denke außerdem nicht, dass es unmöglich wäre, zu 154 Spielen zurückzukehren. Wir haben einige Rekorde für Saisons mit 154 Spielen und einige für Saisons mit 162 Spielen. Da ist einiges an Flexibilität. Ein Problem wäre es, wenn jemand etwas wie 110 Spiele vorschlagen würde."

Die American League hatte 1961 von 154 auf 162 Spiele umgestellt, die National League folgte ein Jahr später. Allerdings sei die Saisonlänge derzeit nicht seine oberste Priorität, stattdessen soll es zunächst um die Geschwindigkeit des Spiels gehen: 2014 dauerte ein durchschnittliches Match drei Stunden und zwei Minuten, das Tempo soll deutlich erhöht werden.

Moncada wohl nach Boston

Die Boston Red Sox haben derweil in ihre Zukunft investiert. Medienberichten zufolge steht nur noch der Medizincheck zwischen Yoan Moncada und einem Vertrag bei den Red Sox. Der 19-jährige Kubaner soll, wenn alles glatt geht, am Freitag unterschreiben. Er erhält seinem Berater David Hastings zufolge direkt einen Unterschriftsbonus von 31,5 Millionen Dollar.

Das Gesamtinvestment des Teams wird sich aber verdoppeln: Da die Red Sox mit Moncada ihr Limit an internationalem Bonusgeld überschreiten, geht ein hundertprozentiger Steuersatz an die Liga. Im August hatte Boston bereits den kubanischen Center Fielder Rusney Castillo für sechs Jahre und 72,5 Millionen Dollar verpflichtet, die Red Sox galten als Favorit auf Moncada.

Vor zwei Wochen hatte es bereits ein privates Training mit dem Team gegeben und Hastings berichtete laut "ESPN": "Von Anfang an war Boston da um ihm mit jeglichem Rat und jeglicher Unterstützung zur Seite zu stehen. Sie haben sich mit Yoan als Mensch genauso befasst wie mit Yoan dem potentiellen Superstar. Das Mentoring war Teil ihres Engagements."

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