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March Madness, zweite Runde: Trotz nächster Ja Morant-Show - Murray State ist draußen

Von SPOX
Ja Morant erzielt gegen Florida State 28 Punkte.

Trotz einer erneut starken Leistung von Top-3-Pick Ja Morant ist die March Madness für die Murray State Racers nach der zweiten Runde bereits wieder vorbei. Auch Titelverteidiger Villanova verabschiedete sich aus dem Turnier, während Gonzaga die Baylor Bears um den Deutschen Makai Mason nach Hause schickte. Iowa verpasste gegen Tennessee dahingegen hauchdünn eines der größten Comebacks der NCAA-Geschichte.

Nachdem Ja Morant bereits in der ersten Runde die College-Basketball-Szene sowie zahlreiche NBA-Scouts mit einem historischen Triple-Double begeisterte, brachte der potenzielle Top-3-Pick die Fans der Murray State Racers auch gegen Florida State in Ekstase.

Vor allem in der ersten Halbzeit war der 19-Jährige kaum zu stoppen. In gewohnter Manier hämmerte er Stepbacks und Crossover-Jumper durch die Reuse, nach den ersten 20 Minuten stand er bei 5 von 5 von Downtown - und dennoch lag Florida State zur Pause mit 16 Zählern in Front. Abgesehen von Morant klappte bei den Racers nicht sonderlich viel, am Ende hatte der 12-Seed eine magere Wurfquote von gerade einmal 32,8 Prozent vorzuweisen.

Die Seminoles trafen dagegen mehr als die Hälfte ihrer Feldwurfversuche und fuhren am Ende unter anderem dank Mfiondu Kabengele (22 Punkte) einen ungefährdeten Blowout-Sieg ein. Morant beendete seine College-Karriere mit 28 Zählern (8/21 FG, 5/6 Dreier), 5 Rebounds sowie 4 Assists.

March Madness - West Region: Die Spiele der zweiten Runde

DatumUhrzeitPartieErgebnisÜbertragung
23. März22:15 UhrMichigan (2) - Florida (10)64:49DAZN
23. März23.10 UhrFlorida State (4) - Murray State (12)90:62-
24. März0.10 UhrGonzaga (1) - Baylor (9)83:71-
24. März23.10 UhrTexas Tech (3) - Buffalo (6)78:58-

Auch für den einzigen Deutschen im Turnier ist nach der zweiten Runde Schluss: Makai Mason und die Baylor Bears mussten sich 1-Seed Gonzaga geschlagen geben. Die favorisierten Bulldogs schienen bereits in Hälfte eins Nägel mit Köpfen zu machen, doch Baylor blieb nach dem Seitenwechsel in Schlagdistanz.

Letztlich hatten sie dem überagenden Brandon Clarke (36 Punkte, 15/18 FG, 8 Rebounds, 5 Blocks) aber zu wenig entgegenzusetzen. Mason, der sein Team in Runde eins noch zum Sieg geführt hatte, kam zwar immerhin auf 17 Punkte und 5 Assists, hatte aber Probleme mit seinem Wurf (5/16 FG, 2/7 Dreier).

March Madness - East Region: Die Spiele der zweiten Runde

DatumUhrzeitPartieErgebnisÜbertragung
23. März17.10 UhrLSU (3) - Maryland (6)69:67DAZN
24. März0.45 UhrMichigan State (2) - Minnesota (10)70:50DAZN
24. März22.15 UhrDuke (1) - UCF (9)77:76DAZN
25. März0.10 UhrVirginia Tech (4) - Liberty (12)67:59-

In der East Region gaben sich die Favoriten keine Blöße, LSU musste allerdings bis in die Schlusssekunden zittern. Erst ein Layup von Tremont Waters 1,6 Sekunden vor dem Ende brachte die Entscheidung. Der anschließende Halfcourt-Buzzerbeater von Maryland war nicht erfolgreich. Michigan State feierte dagegen einen lockeren Blowout-Sieg gegen Minnesota.

Auch die Duke Blue Devils mussten ordentlich zittern und hatten in der Schlussphase Glück, dass UCF gleich zwei Chancen auf den Gamewinner liegen ließ. Zur ausführlichen Analyse des Spiels geht es hier entlang.

March Madness - Midwest Region: Die Spiele der zweiten Runde

DatumUhrzeitPartieErgebnisÜbertragung
23. März19.40 UhrKentucky (2) - Wofford (7)62:56DAZN
24. März2.40 UhrKansas (4) - Auburn (5)75:89-
24. März19.40 UhrNorth Carolina (1) - Washington (9)81:59DAZN
25. März1.40 UhrHouston (3) - Ohio State (11)74:59-

Ein Upset gelang dagegen der Auburn University in der Midwest Region. Dabei fing Bryce Brown so richtig Feuer und zerlegte die Jayhawks mit 7 Dreiern und insgesamt 25 Punkten fast im Alleingang. Kentucky setzte sich währenddessen erneut ohne den verletzten P.J. Armstrong gegen Wofford durch. Die gute Team-Defense, die die Terriers bei 29,6 Prozent von Downtown und 37,5 Prozent aus dem Feld hielt, machte letztlich den Unterschied aus.

Wenig Probleme hatten auch North Carolina und Houston, die ihre Spiele gegen Washington und Ohio State jeweils deutlich gewannen. Bei den Tar Heels war Coby White (17 Punkte, 6/11) zwar nicht der Topscorer seines Teams, sorgte mit spektakulären Step-Backs allerdings immer wieder für Staunen in der Halle.

March Madness - South Region: Die Spiele der zweiten Runde

DatumUhrzeitPartieErgebnisÜbertragung
24. März1.40 UhrPurdue (3) - Villanova (6)87:61-
24. März17.10 UhrTennessee (2) - Iowa (10)83:77 OTDAZN
25. März0.45 UhrVirginia (1) - Oklahoma (9)63:51DAZN
25. März2.40 UhrOregon (12) - UC Irvine (13)73:54-

Der Titelverteidiger ist draußen! Villanova scheiterte in der zweiten Runde an 3-Seed Purdue - und wie. Die 26-Punkte-Klatsche war die höchste March-Madness-Niederlage in der Geschichte der Universität. Überragender Akteur war dabei Carsen Edwards, der den Wildcats 42 Zähler einschenkte. Seit 2004 hat niemand mehr so viele Punkte in einem Spiel des NCAA-Turniers erzielt.

In der zweiten Partie der South Region verpasste Iowa gegen 2-Seed Tennessee den Upset und gleichzeitig eines der größten Comebacks der NCAA-Geschichte. Zur Halbzeit war Iowa mit 21 Zählern hinten, was vor allem daran lag, dass sei Tennessee nahezu jeder Wurf ein Treffer war. Allen voran Admiral Schofield (19 Punkte, 7/15 FG) traf in Halbzeit eins alles.

Nach der Pause konzentrierte sich Iowa mehr auf das Spiel in der Zone und verkürzte den Rückstand durch Freiwürfe und harte Defensive zusehends. Knapp eine Minute vor dem Ende der regulären Spielzeit glich Iowa erstmals aus und erzwang tatsächlich noch die Overtime. Dort wurde die Volunteers ihrem Favoritenstatus aber schließlich gerecht und konnten die Balamage doch noch abwenden.

Top-Seed Virginia spielte sich gegen Oklahoma zwar ebenfalls in keinen Rausch, lief jedoch nie wirklich Gefahr die Partie gegen Oklahoma zu verlieren. Dafür waren die Außenseiter in der Offensive einfach zu ungefährlich und trafen nur 36 Prozent ihrer Würfe aus dem Feld. In der nächsten Runde treffen die Cavaliers nun auf 12-Seed Oregon, die mit UC Irvine kurzen Prozess machten

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