Dienstag, 13.01.2015

College Football: National Championship Game

Buckeyes holen Premieren-Titel

Die Ohio State Buckeyes sichern sich im ersten College Football Playoff National Championship Game der Geschichte den Titel. Im Duell mit Marcus Mariota und den Ducks ist vor allem Running Back Ezekiel Elliott nicht zu stoppen. Oregons Offense kommt dagegen nicht auf Touren.

Die Ohio State Buckeyes durften nach dem Championship Game jubeln
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Die Ohio State Buckeyes durften nach dem Championship Game jubeln

Ohio State Buckeyes (14-1) - Oregon Ducks (13-2) 42:20 (14:7, 7:3, 7:10, 14:0)

QB: Cardale Jones (16/23, 242 YDS, 1 TD, 1 Rush-TD, 1 INT) - Marcus Mariota (24/37, 333 YDS, 2 TD, 1 INT)

RB: Ezekiel Elliott (36 CAR, 246 YDS, 4 TD) - Thomas Tyner (12 CAR, 62 YDS)

WR: Corey Smith (2 REC, 76 YDS) - Byron Marshall (8 REC, 169 YDS, 1 TD)

AT&T Stadium. 1,2 Milliarden Dollar. Arlington. Texas. Die Bühne war dem ersten College Football Playoff National Championship Game durchaus angemessen. Und es sollte eigentlich die große Bühne für Marcus Mariota werden.

Der Quarterback wollte nach seiner Heisman Trophy die Ducks zum ersten nationalen Titel führen, bevor es dann wahrscheinlich als Top-Pick in die NFL geht. Doch von wegen! Mariota musste sich mit Oregon den Buckeyes geschlagen geben - und die große Show lieferte jemand ganz anderes ab.

Ezekiel Elliott war der unbestrittene Mann des Abends in Jerry World. Ohio States Running Back erledigte The Flyin' Hawaiian und Co. quasi im Alleingang, am Ende standen unfassbare vier Touchdowns bei 36 Carries für 246 Yards zu Buche. In den letzten drei Partien verbuchte der Sophomore damit insgesamt beeindruckende 696 Yards.

Erfolg für Urban Meyer

"Die Jagd ist zu Ende. Wir haben es geschafft. Das war unser Ziel in den letzten Wochen, darauf haben wir hingearbeitet. Meine Jungs haben genau das umgesetzt, was wir uns erwartet haben", so Head Coach Urban Meyer.

Besonders bemerkenswert: Die Buckeyes mussten sich lange Zeit Fragen gefallen lassen, ob sie als No. 4 Seed überhaupt in die Playoff-Premiere gehören. Mit dem alten College-System hätten sie beispielsweise nie eine Chance gehabt, den Thron zu erklimmen.

Record Breakers: Die NFL-Rekordhalter
Die Pro Football Hall of Fame in Canton, Ohio. Warum wir sie zeigen? Weil die meisten unserer Rekordhalter entweder schon drin sind - oder bald sein werden
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Die meisten Touchdowns hat Peyton Manning auf dem Konto - schon über 520 sind es, Tendenz steigend. Den Rekord in einer Saison hält er mit 55 ebenfalls (2013)
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Mehr als 5477 Yards hat übrigens noch kein QB geworfen - der Rekord geht also auch an Manning. Oh, und fünf MVP-Awards sind ebenfalls Rekord
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Die meisten Playoff-Spiele als Quarterback gewonnen hat Tom Brady mit bisher 18. Zudem bringt es niemand auf mehr Passing Yards in einem Quarter als er (252)
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Brett Favre ist schon einige Rekorde los. Ihm bleiben die meisten Fumbles (166) und Interceptions (176) aber auch insgesamt 298 Spiele und unglaubliche 71.838 Passing Yards
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Vor ihm hatte jeder Quarterback Respekt: Bruce Smith. Spitzname: The Sack Man. Seine 200 Karriere-Sacks für Buffalo (1985-1999) und Washington (2000-2003) sind NFL-Rekord
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Michael Strahan ist der Mann, der den Rekord für die meisten Sacks in einer Saison hält. 22,5 waren es in der Saison 2001 für die NY Giants
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Der beste Receiver heißt Jerry Rice. Die 49ers-Legende fing in seiner Karriere 197 Touchdown-Pässe. Außerdem hat er die meisten Receptions (1549) und Receiving Yards (22895)
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Die meisten All-Purpose-Yards in einer Saison - also Rushes, Pässe und Returns zusammengerechnet - sammelte Darren Sproles in der Saison 2011 für die Saints. Er brachte es auf 168,5 pro Spiel - Respekt!
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Der fleißigste Running Back der NFL-Geschichte ist Emmitt Smith: 18.355 Yards sammelte der ehemalige Cowboys- und Cardinals-Star von 1990 bis 2004
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Der fleißigste Running Back der NFL-Geschichte ist Emmitt Smith: 18.355 Yards sammelte der ehemalige Cowboys- und Cardinals-Star von 1990 bis 2004
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Barry Sanders ist Mr. Konstanz. 1997 erlief der Lions-Running-Back in 14 Spielen hintereinander mehr als 100 Yards, bis heute unerreicht!
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404 Yards in einem Spiel. Dabei kam Glyn Milburn für die Broncos als Running Back (131 Yards), Receiver (45 Yards), Punt (95 Yards) und Kick Returner (133 Yards) zum Einsatz
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Der Return-Mann schlechthin ist Devin Hester. Auf 19 Kick- und Punt-Return-Touchdowns insgesamt bringt er es
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An ihm kommt allerdings niemand vorbei: Kicker Morten Andersen. Der Däne hält den Rekord für die meisten Karriere-Punkte 2544 (Punkte), Spiele (382) und Field Goals (565)
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Doch das gehörte spätestens dann der Vergangenheit an, als ihre Band mit dem Ende der Spielzeit "Hang on Sloopy" anstimmten und sie in einem sehenswerten Konfetti-Regen untergingen.

Probleme für Oregons Spread Offense

Und Mariota? Der 21-Jährige zeigte sicherlich keine schlechte Leistung und brachte 24 seiner 37 Pässe für 333 Yards an den Mann - inklusive 2 TDs und einer Interception. Doch die Spread Offense der Ducks kam gerade in der Red Zone einfach nicht ins Rollen und ließ zu viele Möglichkeiten ungenutzt.

Zudem sah Oregons Running Game gegen Linebacker Darron Lee und Co. so gut wie kein Land, nicht umsonst gilt die Front Seven der Buckeyes allerdings auch als gespickt mit zukünftigen NFL-Spielern.

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