Samstag, 22.03.2014

March Madness - 2. Runde

Frühes Aus: Mercer schockt Duke

Die nächste große Überraschung: Duke muss sich der kleinen Mercer-University geschlagen geben und ist damit raus. Mitfavorit Kansas bleibt derweil gegen Eastern Kentucky in der Spur. Auch Virginia und Arizona lassen nichts anbrennen.

Große Überaschung: Anthony White und seine Kollegen feierten den Sieg über Mitfavorit Duke
© getty
Große Überaschung: Anthony White und seine Kollegen feierten den Sieg über Mitfavorit Duke

West Region

Arizona (1) - Weber State (16) 68:59

Topscorer: Johnson (18) - Berry (24)

Mehr Mühe als erwartet hatte Top-Seed Arizona zum Auftakt in der West Region gegen den Außenseiter Weber State. Das lag vor allem an einem Mann: Davion Berry kam in 39 Minuten auf 24 Punkte für Weber State und blieb dabei perfekt von der Freiwurflinie (10/10). Trotzdem: Wie seine Teamkollegen (30,2 Prozent) hatte auch Berry Probleme mit seinem Wurf (5/20).

"Wir sind glücklich über unser Weiterkommen. Aber wir wissen, dass das nächste Spiel noch schwerer werden wird,'' sagte Arizona-Coach Sean Miller. Und weiter: ''Ich hoffe, wir werden am Sonntag besser spielen." Dann trifft sein Team auf Gonzago.

Trotz der Niederlage war Weber-State-Coach Randy Rahe nicht unzufrieden: "Natürlich wollten wir hier gewinnen und haben alles versucht. Die Jungs haben super gespielt, wir haben eine große Gegenwehr gezeigt."

Gonzaga (8) - Oklahoma State (9) 85:77

Topscorer: Pangos (26) - Smart (23)

Verrücktes Match zwischen den beiden West-Kontrahenten! Satte 61 Fouls pfiffen die Referees in dieser zerfahrenen Partie. Vor allem Kevin Pangos schien daran sogar Spaß zu haben. Mit einer starken Vorstellung führte der Guard sein Team in die nächste Runde. Am Ende standen für Pangos 26 Punkte, 3 Rebounds, 3 Assists und 3 Steals auf dem Papier.

"Vor allem am Schluss bin ich ein bisschen unruhig geworden", sagte der Matchwinner nach dem Sieg. ''Das ganze Team hat einen super Job gemacht und die Kontrolle behalten, egal wie sich das Tempo geändert hat."

Besonders auffällig: Trotz zahlreicher Chancen von der Linie zeigten beide Teams Nerven. Oklahoma State nutzte nicht einmal 60 Prozent der Freiwürfe, Gonzoga war mit 63 Prozent nicht viel besser. Oklahoma-Coach Travis Ford wollte die Schuld allerdings nicht nur bei den Referees suchen: "Wir hatten heute große Foul-Probleme. Damit macht man es sich selbst schwer." In der nächsten Runde trifft Gonzoga auf den Topgesetzten Arizona.

Oklahoma (5) - North Dakota State (12) 75:80 OT

Topscorer: Cameron Clark (25) - Lawrence Alexander (28)

Historischer Tag für die Bisons der North Dakota State University. Mit dem Overtime-Krimi gegen Oklahoma gelang dem Team um Guard Lawrence Alexander der erste Sieg im NCAA-Turnier in der Schulgeschichte.

Alexander erzielte dabei ein Career-High mit 28 Punkten, traf 10 seiner 15 Würfe aus dem Feld (4/7 3FG), holte sich 8 Rebounds und verteilte auch noch 4 Assists. Für die Sooners kam Cameron Clark auf 25 Punkte und 6 Rebounds, musste aber nach Spielende die gute Leistung des Gegners anerkennen.

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"Sie haben gekämpft, haben bei den Rebounds mehr Einsatz gezeigt und solche Sachen, aber insgesamt sind sie ein tolles Team", sagte der enttäuschte Guard des Nummer-5-Seed. Für North Dakota State geht es nun in der nächsten Runde gegen San Diego State, die Mannschaft hofft auf die nächste Überraschung. "We'll gladly be your Cinderella, America", twitterte das Team nach dem Sieg.

Wisconsin (2) - American (15) 75:35

Topscorer: Traevon Jackson (18) - John Schoof und Tony Wroblicky (beide 11)

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Die American University kam noch nicht mal ansatzweise in die Nähe einer Überraschung. Nach einem eher schwachen Start der Badgers drehte der Nummer-2-Seed gegen Ende der ersten und zu Beginn der zweiten Halbzeit so richtig auf.

Mit einem 22:5-Lauf kurz vor der Halbzeitpause und einem anschließenden 28:4-Lauf ließ Wisconsin dem Gegner nicht den Hauch einer Chance. Die Eagles trafen nur desaströse 29,7 Prozent aus dem Feld (11/37 FG), während Wisconsin die Hälfte seiner Würfe versenkte (26/52 FG).

"Es gibt einen Grund, warum sie die Nr. 2 sind", brachte es der gegnerische Coach Mike Brannan auf den Punkt. Für die Badgers erzielte Traevon Jackson 18 Punkte (6/8 FG) und war damit Topscorer der Partie. Allerdings konnte das gesamte Team überzeugen und zeigte eine gute Mannschaftsleistung.

Oregon (7) - Brigham Young (10) 87:68

Topscorer: Elgin Cook (23) - Tyler Haws (19)

San Diego State (4) - New Mexico State (13) 73:69 OT

Topscorer: Xavier Thames (23) - Daniel Mullings (18)

Baylor (6) - Nebraska (11) 74:60

Topscorer: Cory Jefferson (16) - Terran Petteway (18)

Es bleibt dabei: Nebraska flog auch bei der siebten Turnier-Teilnahme in der ersten Runde raus. Und Coach Tim Miles verlor die Fassung: Er wurde 11 Minuten vor Schluss disqualifiziert.

Creighton (3) - La.-Lafayette (14) 76:66

Topscorer: Doug McDermott (30) - Elfrid Payton (24)

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