Das FGCU-Märchen geht weiter

Von SPOX
Montag, 25.03.2013 | 07:06 Uhr
Sherwood Brown sorgte mit den Eagles für den nächsten Upset
© getty
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Die Eagles schreiben Geschichte und stehen nach dem Erfolg über San Diego State in der Sweet 16. La Salle ringt Ole Miss nieder und Floridas Mike Rosario läuft from Dowtown heiß. Außerdem: Endstation für Elias Harris und seine Gonzaga Bulldogs!

West Region

Gonzaga (1) - Wichita State (9) 70:76

Topscorer: Kelly Olynyk (26) - Ron Baker, Cleanthony Early (je 16)

Noch nie wurde ein Number-1-Seed derart belächelt wie die Gonzaga Bulldogs im Vorfeld des diesjährigen NCAA-Tournaments. Bei der überraschenden Niederlage gegen Wichita State haben die Zags allerdings mehr als deutlich bewiesen, dass die Zweifel an ihrer wahren Stärke durchaus berechtigt waren.

In Salt Lake City lief Gonzaga lange Zeit einem Rückstand hinterher, sah Mitte des zweiten Durchgangs aber wie der sichere Sieger aus, bevor die Shockers in den Schlussminuten zur großen Aufholjagd ansetzten und sich doch noch für das Sweet Sixteen qualifizierten.

Was die nackten Zahlen betrifft konnten bei den Bulldogs erneut Kelly Olynyk (26 Punkte, 9 Rebounds) und Kevin Pangos (19 Punkte, 5 Assists) überzeugen. Angesichts des Ausscheidens, sowie der schwachen Quoten kann man aber auch die beiden Führungsspieler nicht von jeglicher Schuld freisprechen. Elias Harris haderte erneut mit seinem Wurf (2/8), lieferte allerdings ordentliche 12 Punkte und 7 Rebounds. In der entscheidenden Phase ging der Deutsche aber mit seiner Mannschaft unter.

Die Zags spielten eine schwache erste Halbzeit. Nachdem das Team von Mark Few bei 12:10 zum ersten Mal in Führung gegangen war, blieb man fast sechs Minuten ohne Punkterfolg. Weil die Shockers gleichzeitig zur Mitte der ersten Hälfte vor allem von Außen unfassbar heiß liefen (7/10 Dreier in Halbzeit eins), wuchs der Rückstand schnell an (13:26). Gonzaga suchte nun aber vermehrt den Weg zum Korb, hatte im Offensivrebound klare Vorteile und kämpfte sich dank Harris und Olynyk noch vor der Pause durch Freiwürfe heran.

Das Bracket: Das NCAA Tournament im Überblick

Zu Beginn des zweiten Durchgangs bot sich den 16.000 Zuschauern in der Energy Solutions Arena ein komplett verändertes Bild. Die Bulldogs besannen sich nun vehement auf ihre Stärken, ließen den Ball gut zirkulieren und schlossen ihre Angriffe durch Olynyk und Pangos erfolgreich ab. Bei 49:41 zehn Minuten vor Schluss schien die Begegnung die erwartete Wendung zu nehmen. Doch plötzlich fielen wieder Wichitas Distanzwürfe. Die Verteidigung von Gonzaga kam stets einen Schritt zu spät und die Shockers verwandelten im letzten Spielviertel unglaubliche sieben Dreipunktwürfe. Brian Baker und Cleanthony Early machten aus einem 41:49-Rückstand eine 70:65-Führung.

Die Bulldogs wurden vom Comeback der nie aufsteckenden Shockers völlig überrumpelt und ließen in den letzten Minuten jegliche Spielstruktur vermissen. Wichita zeigte einfach mehr Herz und profitierte in den entscheidenden Phasen von seiner starken Dreierquote (14/28). Während sich das Team von Gregg Marshall nun auf ein Duell mit Ole Miss oder La Salle freuen darf, endet die erfolgreiche Saison der Bulldogs mit einer bitteren Enttäuschung.

Ole Miss (12) - La Salle (13) 74:76

Topscorer: Marshall Henderson (21) - Ramon Galloway (24)

La Salle in der Sweet 16? Daran kann sich wohl niemand mehr erinnern. Der Grund ist simpel: Als die Explorers zuletzt so weit im NCAA-Turnier kamen, existierte eine derartige Runde noch gar nicht.

Doch nicht nur deswegen wird sich La Salle noch lange an den Triumph über Ole Miss erinnern. Beide Teams sorgten schließlich für einen echten Thriller. Zum großen Helden des Tages wurde dabei Tyrone Garland, der zwei Sekunden vor dem Ende die entscheidenden Punkte machte.

"Die Zeit lief herunter, und dann habe ich eine Lücke gesehen und es einfach probiert", so der Matchwinner, dessen Layup gerade so über den ausgestreckten Arm von Reginald Buckner flog. "Er hat mich einige Mal geblockt, aber deswegen habe ich noch lange keine Angst - weder vor ihm noch vor irgendjemand anderem", so Garland, der mit La Salle in der nächsten Runde nun auf Wichita State trifft.

Ohio State (2) - Iowa State (10) 78:75

Topscorer: Deshaun Thomas (22) - Korie Lucious (19)

Beinahe hätte es die nächste große Überraschung im "Wild Wild West" gegeben, doch Aaron Craft hatte etwas dagegen. Der Ohio State-Point-Guard versenkte 0,5 Sekunden vor der Schlusssirene den alles entscheidenden Dreipunktwurf über 2,03m-Mann Georges Niang hinweg. Der Matchwinner zeigte sich nach der Begegnung dennoch bescheiden: "Dieser Moment ist viel größer als ich es bin. Es war einfach Zufall, dass ich den Ball am Ende in den Händen hielt. Bei einem Fehlwurf, hätte es immer noch eine Verlängerung gegeben."

Dass es überhaupt noch einmal spannend wurde, lag in erster Linie an Iowas Scharfschützen. Die Cyclones, ohnehin das beste Dreipunktteam der Liga, trafen auch gegen Ohio hochprozentig von Außen (12/25 Dreier) und erkämpften sich durch vier späte Distanzwürfe noch einmal die Chance zum Sieg. Die Buckeyes konnten sich neben Aaron Craft wie gewohnt auf Topscorer Deshaun Thomas verlassen. Der X-Faktor beim Team von Thad Matta war allerdings LaQuinton Ross, der von der Bank kommend 17 Punkte in 21 Minuten erzielte und immer wieder für wichtige Entlastung sorgte. Die Buckeyes ziehen somit zum vierten Mal in Folge ins Sweet Sixteen ein und treffen am Donnerstag auf Arizona.

Arizona (6) - Harvard (14) 74:51

Topscorer: Mark Lyons (27) - Kenyatta Smith (10)

Knapp 48 Stunden nach dem sensationellen ersten Turniererfolg der Universitätshistorie gegen New Mexico, gab es für Havard gegen Arizona eine ganz bittere Abreibung. Die Crimson starteten katastrophal in die Begegnung, setzten 20 ihrer ersten 22 Würfe daneben und lagen nach 15 Minuten bereits aussichtslos mit 9:30 im Rückstand. Harvard kam zu keinem Zeitpunkt der Partie näher als 14 Punkte heran und fand keine Antwort auf Arizonas physisches Spiel. Angeführt von Shooting Guard Mark Lyons (27 Punkte, 12/17 FG) sowie Power Foward Solomon Hill (13 Punkte, 10 Rebounds) genügte den Wildcats somit eine unspektakuläre Leistung um sich ungefährdet für die nächste Runde zu qualifizieren. Dort wartet nun Ohio.

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