US-Sport

Gonzaga beißt sich durch - Harris schwach

Von SPOX
Elias Harris und Gonzaga mussten lange zittern, bevor das Weiterkommen gesichert war
© getty

Gonzaga muss gegen Southern das erwartet schwere Auftaktspiel überstehen. Während bei Pittsburgh überhaupt nichts zusammenlief, feiern Michigan und St. Louis lockere Auftaktsiege. Oregon sorgt derweil für den ersten Upset.

West Region

Gonzaga (1) - Southern (16) 64:58

Topscorer: Olynyk (21) - Beltran (21)

Es war das erwartet schwere Auftaktspiel für Gonzaga, das sich schlussendlich nur äußerst knapp gegen den Außenseiter von der Southern University durchsetzen konnte. Die Bulldogs konnten sich dabei wie so oft auf Center-Star Kelly Olynyk verlassen, der 21 Punkte und 10 Rebounds auflegte. Mann des Spiel war aber Kevin Pangos, der abgezockt aufspielte und ganz wichtige späte 7 Punkte markierte. Der Deutsche Elias Harris erlebte dagegen vor allem offensiv einen Abend zum Vergessen. Der Power Forward traf in 32 Minuten nur 2/10 Würfe für 5 Punkte, schnappte sich aber wenigstens noch 8 Rebounds.

Gonzaga erwischte einen Start nach Maß und führte schnell mit 7:0. Die Jaguars ließen jedoch nicht abreißen und gestalteten die Partie in der ersten Halbzeit vor allem durch ihre Distanzwürfe ausgeglichen. Die Mannschaft von Mark Few lag zwar stets in Front, die Führung betrug zu keinem Zeitpunkt jedoch mehr als sieben Punkte. Zur Pause war bei 34:31 noch alles drin für die aufopferungsvoll kämpfende Southern.

Während zu Beginn der zweiten Halbzeit die Kräfte der Jaguars dann aber nachzulassen schienen, drehte auf der anderen Seite Kelly Olynyk nach einem schwachen ersten Durchgang groß auf. 17 Punkte erzielte der Center der ´Zags binnen 12 Minuten. Bei 52:42 acht Minuten vor Schluss hatte der Favorit sich endlich abgesetzt. Die Jaguars bündelten aber noch ein letztes Mal die Kräfte und legten den Ball ihrem Go-to-guy Derick Beltran in die Hände. Der Shooting Guard enttäuschte seine Mitspieler nicht und brachte die Southern im Alleingang dank eines 14:4-Laufs zurück in die Partie.

Die Entscheidung musste schlussendlich 4 Minuten vor Schluss beim Stande von 54:54 fallen. Pangos schoss die Bulldogs mit einem Jumper in Front, doch Beltran hielt von der Freiwurflinie dagegen. Gonzaga ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen, rotierte den Ball gut im Angriff und fand in Bell und Pangos die treffsicheren Schützen. Zwei Dreipunktwürfe der beiden Guards erlaubten den Zags eine 62:56-Führung, die die Jaguars letztendlich nicht mehr gefährden konnten.

Gonzaga zieht somit nach einem Kraftakt in die dritte Runde ein. Gegen Wichita State muss sich die Mannschaft von Mark Few, vor allem aber auch Elias Harris, gehörig steigern, um ein vorzeitiges Aus zu verhindern.

New Mexico (3) - Harvard (14) 62:68

Topscorer: Alex Kirk (22) - Wesley Saunders (18)

Die Sensation des Tages stieg in Salt Lake City, wo Harvard seinen ersten NCAA-Turniererfolg überhaupt verbuchte. Die Schule, die normalerweise US-Presidenten und Nobelpreisträger im Akkord produziert (und wo Rockets-Guard Jeremy Lin sein Studium absolvierte) schockte die hoch favorisierten New Mexiko Lobos und zieht in die Runde der 32 ein, wo ein Treffen mit den Arizona Wildcats wartet. Obwohl der starke Lobos-Center Alex Kirk mit 22 Punkten und 12 Rebounds fast nach Belieben aufspielen konnte, traf Harvard insgesamt 8 Dreier und weit über die Hälfte seiner Würfe. Wesley Saunders (18 PKT) und Laurent Rivard (17 PKT, 5 Dreier) waren die Matchwinner.

Arizona (6) - Belmont (11) 81:64

Topscorer: Mark Lyons (23) - Kerron Johnson (22)

Belmont verfügt über schnelle Guards, die gut treffen und verteidigen können. Die Arizona Wildcats gingen währenddessen über Lang und gewannen den Reboundkampf 44:18. "Wir sind grösser und physischer, als uns die meisten Beobachter zutrauen. Das ist für uns der Schlüssel - die Längenvorteile auszunutzen, um innen zu Rebounds zu gelangen und direkt am Ring zu punkten", sagte Wildcats-Coach Sean Miller nach der Partie. Es half sicherlich auch, dass Senior-Guard Mark Lyons mit 23 Punkten einen Sahnetag erwischte und Arizona neben seinen Größenvorteilen auch noch 9 von 17 Dreiern traf. Der Weg ins Elite Eight ist nach dem überraschenden Upset der Crimson gegen die Lobos ein wenig leichter geworden.

Pittsburgh (8) - Wichita State (9) 55:73

Topscorer: Adams (13) - Armstead (22)

Ganz, ganz hässliches Spiel in Salt Lake City. Beide Mannschaften trafen in einem physisch geführten Duell rein gar nichts aus dem Feld, was unterirdische Dreierquoten (6% bzw. 10%) und schwache Feldwurfquoten (35% bzw. 38%) mehr als verdeutlichen. So mussten die Punkte an der Freiwurflinie fallen und da erwiesen sich die Schockers, vor allem Malcolm Armstead und Cleanthony Early, nicht nur zielstrebiger, sondern auch treffsicherer (33/41 FT). Sinnbildlich für die ganz schwache Vorstellung der Pitts: Topscorer Tray Woodall (2 Punkte, 1/12) konnte in der anschließenden Pressekonferenz seine Tränen nicht zurückhalten.

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