March Madness: Schocker durch die Shockers!

Von Florian Regelmann
Montag, 12.03.2012 | 21:10 Uhr
Die Wichita State Shockers gewannen 2011 das zweitklassige NIT Tournament
© Getty
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Es ist endlich wieder soweit: March-Madness-Time! Die aufregendsten Wochen im College-Basketball stehen an - und SPOX hat das NCAA Tournament gemeinsam mit keinem Geringeren als Matt Howard unter die Lupe genommen. Der ehemalige College-Star von den Butler Bulldogs hat auch einen echten Geheimtipp parat. Welche Chancen hat Elias Harris mit Gonzaga? Wer sind die großen Favoriten? Ein Überblick.

Die Butler Bulldogs standen in den letzten beiden Jahren jeweils im National Championship Game, zogen aber zweimal den Kürzeren. 2010 gab es eine herzzerreißende 59:61-Niederlage gegen Duke - Gordon Haywards unglaublicher Last-Second-Shot, der fast noch gefallen wäre, bleibt unvergessen. 2011 unterlag Butler Connecticut 41:53.

Forward Matt Howard war beide Male dabei und einer der großen Butler-Stars. Jetzt spielt der 23-Jährige in der BBL für EnBW Ludwigsburg.

"Meine schönsten Erinnerungen sind die Momente, als wir die Final Fours erreicht haben. Wenn du das Netz vom Korb abschneidest und deine Region gewonnen hast, ist das einfach ein unbeschreibliches Gefühl", erzählt Howard im Gespräch mit SPOX.

"Gleich danach kommen dann natürlich die beiden Final-Four-Teilnahmen, vor allem die erste zuhause in Indiana. Das war so aufregend und hat so viel Spaß gemacht. Ich weiß, dass Gordon immer noch oft auf den Wurf angesprochen wird", sagt Howard.

Für SPOX hat Howard das komplette Turnier vorausgesagt.

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Matt Howards Final-Four-Pick: "Wichita State. Hier kommt meine Überraschung! Wichita State hat mit VCU eine richtig schwierige Aufgabe in Runde eins. VCU hat ja im letzten Jahr schon gezeigt, was es kann. VCU ist auch sehr gut gecoached, dennoch denke ich, dass sich Wichita State durchsetzt und bis ins Final Four marschiert. Baylor ist mir ein bisschen zu schwankend, als dass ich die durch die ganze Region tippen könnte. Nein, ich picke Wichita State. Auch gegen Kentucky und Duke."

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Die Favoriten: Kentucky & Duke. Es gibt keinen Zweifel, dass die Wildcats das Talent haben, um die Meisterschaft zu gewinnen. Kentucky ist unglaublich ausgeglichen besetzt und hat vor allem einen Jungen, den man sich merken muss: Anthony Davis. Der ganz klar beste Freshman des Landes. 14,3 Punkte, 10,0 Rebounds und vor allem 4,6 Blocks (!) pro Spiel.

Die Blue Devils haben mit Doc-Rivers-Sohn Austin Rivers (15,4 Punkte) aber ebenfalls einen Freshman, der genauso gut war, wie man das gedacht hatte. Dazu kommt unter anderem der nächste Scharfschütze der Familie Curry, Seth Curry.

Titelverteidiger Uconn ist zwar nicht ungefährlich, aber eine wirkliche Chance auf den Repeat besteht im Jahr eins nach Kemba Walker nicht. Jeremy Lamb (17,7 Punkte) ist ein explosiver Guard, hat aber einen zu wackligen Wurf von Downtown, Center-Supertalent Andre Drummond (10,2 Punkte, 7,7 Rebounds) gilt als Lottery-Pick, schießt aber keine 30 Prozent von der Linie. Aus deutscher Sicht: Niels Giffey kommt über die Rolle eines ganz brauchbaren Rollenspielers (11,8 Minuten), der Dreier (42,9 Prozent) schießen kann, nicht hinaus. Offensiv ist Giffey einfach kein Faktor (2,6 Punkte).

Sleeper-Team: Wichita State. Die Shockers haben alles, was man braucht, um das neue Butler zu werden. 27 Regular-Season-Siege sind schon eine stattliche Marke. Wichita State ist sowohl offensiv als auch defensiv stark, ist eines der besten Rebounding-Teams des Landes - und hat jede Menge Erfahrung im Team. Die Stützen sind Senior-Center Garrett Stutz (13,5 Punkte, 8,0 Rebounds), Senior-Point-Guard Joe Ragland (13,4 Punkte) und Senior-Guard/Forward Toure' Murry (12,2 Punkte). Dazu kommt mit Greg Marshall einer der am meisten unterschätzten Coaches.

Player to watch: Perry Jones III (Baylor). Genannt: PJIII. Definitiv einer der am meisten gehypten Spieler im College-Basketball. Weil er eben auch einer der talentiertesten ist. Der Forward kommt in dieser Saison im Schnitt auf 14,0 Punkte und 7,7 Rebounds - er konnte die hohen Erwartungen aber nicht immer erfüllen. Im Gegenteil: Jones III musste sich Kritik anhören, dass er ein zu softer Spieler sei. Kann aber jederzeit explodieren und Baylor auf seinen Schultern extrem weit tragen.

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Der Final-Four-Tipp

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