Wild Friday: Duke und Missouri gehen baden

Von SPOX
Samstag, 17.03.2012 | 13:05 Uhr
Quinn Cook (l.) muss mit Duke bereits die Heimreise antreten
© Getty
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Wild Friday im March Madness: Mit Duke und Missouri müssen zwei Top-Teams bereits die Koffer packen. Ganz anders präsentiert sich Michigan State, die angeführt von Mr. Triple-Double Draymond Green LIU Brooklyn demontierten.

South Region

Kentucky (1) - Western Kentucky (16) 81:66

Topscorer: Terrence Jones (22) - T.J. Price (21)

Starker Auftritt der Wildcats! Vor allem Terrence Jones (22 Punkte, 10 Rebounds) und Doron Lamb (16 Punkte) ließen von Anfang an keinen Zweifel daran aufkommen, wer das Parkett als Sieger verlassen sollte. In der Defensive räumte zudem Player-of-the-Year-Kandidat Anthony Davis alles ab, was ihm in die Quere kam (16 Punkte, 9 Rebounds, 7 Blocks).

Iowa State (8) - Connecticut (9) 77:64

Topscorer: Chris Allen (20) - Shabazz Napier (22)

Boom! Die erste faustdicke Überraschung ist da. Die National Champions samt dem Berliner Niels Giffey sind raus. Damit hätte wohl kaum jemand gerechnet. Der Schlüssel zum Sieg für die Cyclones war dabei ihre Ausgeglichenheit. Mit Chris Allen (20), Scott Christopherson (15), Royce White (15) und Melvin Ejim scorten gleich vier Spieler zweistellig. Die letzten 14 Zähler erzielte Iowa State an der Freiwurflinie.

Blog March Madness: Der blanke Wahnsinn

Damit muss zum ersten Mal seit UCLA 1996 der Titelverteidiger bereits so früh die Segel streichen. Dementsprechend geschockt zeigte sich Coach Jim Calhoun nach der Partie: "Damit hätte ich nie gerechnet. Unsere Spieler vermutlich auch nicht."

Wichita State (5) - VCU (12) 59:62

Topscorer: Joe Ragland (15) - Bradford Burgess (16)

Was für ein Krimi im Rose Garden: Die Vorentscheidung fiel 1:33 vor dem Ende, als Bradford Burgess mit einem Dreier die zwischenzeitliche 60:59 für VCU besorgte. Garrett Stutz hatte mit der Sirene noch die Möglichkeit, auszugleichen. Doch sein Dreier fiel nicht.

Indiana (4) - New Mexico State (13) 79:66

Topscorer: Jordan Hulls (22) - Wendell McKines (15)

Gekommen, um zu bleiben! Das ist wohl Indiana Motto. Nach einer vierjährigen Abstinenz ist das Team von Tom Crean wieder mit von der Partie. Und die Hoosiers bekommen durch ihren ersten March-Madness-Erfolg seit fünf Jahren sogar noch einen Nachschlag in der nächsten Runde.

UNLV (6) - Colorado (11) 64:68

Topscorer: Anthony Marshall (15) - Askia Booker (16)

"This is our house!" Gähnsehautstimmung in "The Pit" in Albuquerque. Die Buffs führten UNLV zeitweise vor und lagen mit 20 Punkten vorne. Auch wenn die Rebels noch mal ein starkes Comeback hinlegten, brachte Colorado ihren Vorsprung gerade so über die Zeit.

Baylor (3) - South Dakota State (14) 68:60

Topscorer: Pierre Jackson (18) - Nate Wolters (19)

Notre Dame (7) - Xavier (10) 63:67

Topscorer: Jack Cooley (18) - Tu Holloway (25)

Starker Auftritt von Tu Holloway! Der Forward war mti 25 Punkten und einer Quote von 10/15 aus dem Feld maßgeblich am Erfolg der Museketeers beteiligt.

Duke (2) - Lehigh (15) 70:75

Topscorer: Austin Rivers, Mason Plumlee (19) - C.J. McCollum (30)

Ob die Blue Devils wohl Albträume von C.J. McCollum bekommen werden? Vermutlich! Denn der Guard war von Duke einfach nicht zu stoppen und erzielte 30 Punkte. "Dieser Sieg bedeutet uns einfach so viel. Unser Traum ist wahr geworden", so McCollum.

Damit ist der nächste Nummer-2-Seed baden gegangen. Duke ist muss zudem erst zum zweiten Mal in den letzten 16 Jahren so früh die Koffer packen.

West Region

Marquette (3) - BYU (14) 88:68

Topscorer: Jae Crowder (25) - Brandon Davis (19)

Bye, bye, Cougars! Zugegeben: BYU versuchte viel, aber immer, wenn es den Anschein hatte, dass das ehemalige Team von Jimmer Fredette einen Lauf starten könnte, waren zwei Spielverderber zur Stelle. Darius Johnson-Odom und Jae Crowder dominierten mit 20 bzw. 25 Punkte die Partie fast nach Belieben. Crowder schnappte sich zudem 16 Rebounds.

New Mexico (5) - Long Beach State (12) 75:68

Topscorer: Drew Gordon (18) - Casper Ware (17)

Louisville (4) - Davidson (13) 69:62

Topscorer: Peyton Siva (17) - Jake Cohen (24)

Murray State (6) - Colorado State (11) 58:41

Topscorer: Isaiah Canaan (15) - Pierce Hornung (12)

Michigan State (1) - LIU Brooklyn (16) 89:67

Topscorer: Draymond Green (24) - Jamal Olasewere (17)

Machtdemonstration von Michigan: Die Spartans führten LIU Brooklyn nach allen Regeln der Kunst vor. Überragender Mann dabei war Draymond Green, der mal kurz ein Triple-Double aus dem Ärmel schüttelte.

Selbst LIU-Coach Jim Ferry war von Green begeistert: "Der Kerl ist überragend. Ich dachte, was ich auf einem Video gesehen habe, war toll. Aber was ich heute gesehen habe, war kaum zu beschreiben. Er wird eine lange Karriere haben."

Memphis (8) - St. Louis (9) 54:61

Topscorer: Will Barton (16) - Kwamain Mitchell (22)

Florida (7) - Virginia (10) 71:45

Topscorer: Bradley Beal, Casey Prather (beide 14) - Mike Scott (15)

Missouri (2) - Norfolk State (15) 84:86

Topscorer: Michael Dixon (22) - Kyle O'Quinn (26)

Wild Friday, Part two: Wie Duke erlebte auch Missouri ein echtes Debakel. Die an Nummer zwei gesetzten Tigers müssen schon die Heimreise antreten. Zugegeben: Norfolk schoss an diesem Tag einfach mal die Lichter aus. Insbesondere Kyle O'Quinn (26 Punkte, 14 Rebounds) war kaum zu halten und freute sich nach der Partie dementsprechend.

"Damit haben wir einigen wohl ihre Tipps mächtig versaut", so der Topscorer, um noch grinsend anzufügen: "Ehrlich gesagt ist damit auch mein Bracket im Eimer."

East Region

Syracuse (1) - UNC Asheville (16) 72:65

Topscorer: James Southerland (15) - J.P. Primm (18)

109:0! Das ist die Bilanz zwischen Top-Seeds und an 16 gesetzten Mannschaften, seitdem die NCAA 1985 auf ein Feld mit 64 Teams umgestiegen ist. Ausgerechnet Syracuse hätte dieser Bilanz gegen UNC Asheville allerdings fast einen Schandfleck verpasst.

Die Mehrzahl der 18.927 Zuschauern im ausverkauften Consol Energy Center waren sich auch einig, warum Syracuse nach hartem Kampf seiner Favoritenstellung doch noch gerecht wurde. Zwei ziemlich heiklige Schiedsrichter-Entscheidungen in der Crunchtime, die beide zugunsten der Mannen in Orange gepfiffen wurden, gab im Endeffekt den Ausschlag und ließ UNC Asheville nicht mehr näher als drei Punkte an den Favoriten herankommen.

Gonzaga (7) - West Virginia (10) 77:54

Topscorer: Robert Sacre, Gary Bell Jr. (beide 14) - Gary Browne (15)

Guter Start für Elias Harris und Gonzaga: Die Bulldogs hatten gegen lethargisch wirkende Mountaineers kaum Probleme. Der Schlüssel zum Erfolg teilte Center Robert Sacre seinen Kollegen bereits vor der Partie mit: "Attackiert sie, seid aggressiv! Das ist alles, was ich zu sagen habe. Zeigt ihnen, dass Gonzaga nicht soft ist."

Gesagt, getan! Doch die Bulldogs überzeugten auch durch eine starke Starting Five. Vier Leute aus der Anfangsformation erzielten zehn oder mehr Punkte. Dazu gehörte auch Harris (10 Punkte, 3/6 in 15 Spielminuten), der sich zudem noch 3 Rebounds schnappte.

Kansas State (8) - Southern Miss (9) 70:64

Topscorer: Rodney McGruder (30) - Neil Watson (16)

Vanderbilt (5) - Harvard (12) 79:70

Topscorer: John Jenkins (27) - Laurent Rivard (20)

Wisconsin (4) - Montana (13) 73:49

Topscorer: Ryan Evans (18) - Art Steward (18)

Ohio State (2) - Loyola Maryland (15) 78:59

Topscorer: Deshaun Thomas (31) - Erik Etherly (19)

Cincinnati (6) - Texas (11) 65:59

Topscorer: Yancy Gates (15) - J'Covan Brown (19)

Florida State (3) - St. Bonaventure (14) 66:63

Topscorer: Bernard James (19) - Andrew Nichlson

Midwest Region

North Carolina (1) - Vermont (16) 77:58

Topscorer: James Michael McAdoo, Tyler Zeller (beide 17) - Sandro Carissimo (11)

Am Tag der Favoritenstürze wurden zumindest die Tar Heels ihrer Favoritenstellung gerecht. Gegen Vermont ließ North Carolina eigentlich zu keinem Zeitpunkt Zweifel aufkommen, wer die Halle als Sieger verlassen wird.

Vor allem Tyler Zeller zockte mit einem Double-Double (17 Punkte, 15 Rebounds) groß auf. Einzig die Frage, wann der verletzte John Henson wieder mit von der Partie sein wird, wirft Sorgenfalten auf die Stirn.

Creighton (8) - Alabama (9) 58:57

Topscorer: Doug McDermott (16) - Trevor Releford (14)

Temple (5) - South Florida (12) 44:58

Topscorer: Khalif Wyatt (19) - Victor Rudd Jr., Anthony Collins (beide 17)

Michigan (4) - Ohio (13) 60:65

Topscorer: Trey Burke (16) - D.J. Cooper (21)

San Diego State (6) - North Carolina State (11) 65:79

Topscorer: Jamaal Franklin (23) - Richard Howell (22)

Georgetown (3) - Belmont (14) 74:59

Topscorer: Jason Clark (21) - Blake Jenkins (17)

Starker Auftritt von Georgetown: Die Hoyas hatten am Ende ein Quote von 64 Prozent aus dem Feld.

St. Mary's (7) - Purdue (10) 69:72

Topscorer: Rob Jones (23) - Teroen Johnson (21)

Kansas (2) - Detroit (15) 65:50

Topscorer: Thomas Robinson (16) - Doug Anderson (15)

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