Mittwoch, 29.12.2010

Voting: American Sports City Contest, Finale

NY vs. PIT: Es kann nur einen geben!

Im großen American Sports City Contest können die mySPOX-User über die Sporthauptstadt Nordamerikas abstimmen. Nach beinharten Halbfinal-Duellen steht das Finale fest. Topfavorit New York trifft auf das ungesetzte Pittsburgh. Die SPOX-Redakteure Philipp Dornhegge und Florian Regelmann halten vor dem Finale ein Plädoyer für ihren Favoriten ab.

Sean Avery vs. Tyler Kennedy. Rangers vs. Penguins. New York vs. Pittsburgh
© Getty
Sean Avery vs. Tyler Kennedy. Rangers vs. Penguins. New York vs. Pittsburgh

New York vs. Boston - das war für viele das vorweggenommene Finale. Am Ende hat sich New York mit 55,6 Prozent der Stimmen durchgesetzt und trifft im Finale auf das kleine Pittsburgh. Die Überraschungsstadt schaltete nach Cleveland, Philadelphia und Los Angeles in der Vorschlussrunde auch Dirk Nowitzkis Dallas aus. 56,1 Prozent wollten Pittsburgh im Finale sehen.

Wir haben Euch in den bisherigen Runden schon so gut wie alles über die Städte erzählt - jetzt ist vor dem Finale der Zeitpunkt gekommen, an dem es nur noch um Emotionen geht.

Deshalb ist es jetzt vorbei mit der recht objektiven Berichterstattung. Die beiden SPOX-Redakteure Philipp Dornhegge und Florian Regelmann mit den flammenden Plädoyers für ihren Favoriten.

New York vs. Pittsburgh: Es kann nur einen geben!

Philipp Dornhegge: Das Plädoyer für New York

New York, New York, big city of dreams: Alter Schwede, was für eine Stadt! Central Park, Chinatown, Little Italy, Harlem, Freiheitsstatue, Hot Dogs und und und... Ich habe Freunde, die wollten eine zweiwöchige Rundreise durch den Osten der USA machen - und waren im Endeffekt nur im Big Apple.

Weil man da so viel sehen kann und muss. Weil die Stadt ein unglaubliches Flair versprüht, das so ziemlich weltweit für Sehnsucht sorgt; kein anderer Ort auf diesem Planeten ist so oft Thema von Liedern und Filmen gewesen. Und weil dort das ganze Jahr über Sport der Extraklasse geboten wird. Die Giants und Jets im New Meadowlands Stadium zu sehen ist schön.

Das neue Yankee Stadium hat nach zwei Jahren schon den ersten Titelgewinn gesehen. Aber wer bezweifeln will, dass der Madison Square Garden der Tempel des US-Sports ist, der kann gerne bei unserer Redaktion in der Holzstraße vorbeikommen, damit ich ihm den Hintern versohlen kann, bis er wieder bei Sinn und Verstand ist.

Obwohl Sinn und Verstand nur ein Teil der Begründung sind. Emotion ist das zweite Stichwort. War jemand schon mal zu einem wichtigen, zu einem wirklich wichtigen Spiel der Rangers oder Knicks in New York? Man muss gar nicht unbedingt im Garden gewesen sein - ist schließlich nicht einfach, Karten zu bekommen -, um zu wissen, dass New York, Sport und Big-Game-Atmosphäre zusammen passen wie Big Mac, Pommes und Cola. Geht man halt einfach in eine der zahllosen Kneipen in der Nähe.

Harrington's zum Beispiel ist nur einen halben Block entfernt, absolut kultig und bietet das volle Programm: Leckeres Essen, gute Drinks und den ganzen Tag Sport, Sport, Sport. Zu meiner Lebzeit gab's in der Beziehung wahrscheinlich keine bessere Zeit als den Frühsommer 1994, als zuerst die Rangers den Stanley Cup holten und wenige Tage später die Knicks die NBA Finals gegen Houston in sieben hart umkämpften Spielen verloren.

Mark Messier reckt den riesig großen Cup in die Höhe, alle New Yorker träumen vom Double - und dann versemmelt John Starks im entscheidenden Duell 16 von 18 Würfen, unter anderem alle 10 im letzten Viertel, und versaut Knicks-Legende Patrick Ewing den Titel. Die Stimmung in der heimlichen Hauptstadt der USA damals lässt sich mit Worten gar nicht beschreiben. Es war eine seltsame Mischung aus Enttäuschung, Wut, Stolz und Begeisterung über ein alles in allem überragenden Sportjahr für New York.

Mist, jetzt habe ich die gesamte mir zu Verfügung gestellte Zeichenzahl aufgebraucht und fast nur über den Garden geschrieben. Aber eine Quizfrage hätte ich noch: Kann Pittsburgh von sich eigentlich auch behaupten, Golfturniere anzubieten, bei denen Jahr für Jahr Tiger Woods und Phil Mickelson abschlagen oder ein Tennisturnier, bei dem Roger Federer und Rafa Nadal aufschlagen?

Hat Pittsburgh sowas wie den Plainfield Country Club, Bethpage oder Flushing Meadows, Herr Regelmann? Ganz zu schweigen von 46 Titeln in den großen vier Ligen, ein erfolgreiches WNBA-Team, ein gutes MLS-Team sowie Unis vom Kaliber Syracuse, St. John's oder Cornell?

Die Super-Bowl-Sieger der letzten 20 Jahre
Super Bowl XXX: Den Super Bowl 1996 gewannen die Dallas Cowboys. Hier feiert Running Back Emmitt Smith
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Super Bowl XXXI: 1997 gewann die Green Bay Packers gegen die New England Patriots das Finale. Mit Desmond Howard wurde der Kick- und Punt-Returner MVP
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Super Bowl XXXII: Die Green Bay Packers wollten ihren Titel verteidigen, aber die Denver Broncos hatten das Gegenmittel: Terrell Davis. Der Running Back war nicht zu stoppen
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Super Bowl XXXIII: Den Denver Broncos gelang 1999, was den Packers im Jahr zuvor verwehrt blieb: Sie verteidigten den Titel. Mittendrin: Quarterback-Legende John Elway
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Super Bowl XXXIV: "The Greatest Show on Turf", die St. Louis Rams um Kurt Warner, war auch von aggressiven Tennessee Titans nicht aufzuhalten.
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Super Bowl XXXV: Die Baltimore Ravens durften 2001 ihren ersten Titel bejubeln. Ray Lewis und Co. demütigten die New York Giants beim 34:7 geradezu
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Super Bowl XXXVI: Nach den Ravens 2001 feierte auch 2002 ein Team seinen ersten Titel. Die von Tom Brady angeführten New England Patriots besiegten die St. Louis Rams
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Super Bowl XXXVII: Die Tampa Bay Buccaneers und die Oakland Raiders boten beim 48:21 ein Spektakel. Trotzdem wurde mit Tampas Dexter Jackson ein Defensivspieler MVP
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Super Bowl XXXVIII: Nach einem Jahr Pause waren 2004 wieder die New England Patriots dran. Der MVP-Award beim Sieg über die Carolina Panthers ging wie 2002 an Tom Brady
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Super Bowl XXXIX: 2005 fuhren die New England Patriots ihren dritten Finalsieg in vier Jahren ein. Aber nicht Tom Brady, sondern Receiver Deion Branch wurde MVP
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Super Bowl XL: Die Jubiläumsausgabe 2006 war eine klare Kiste. Hines Ward und die Pittsburgh Steelers schlugen die Seattle Seahawks mit 21:10
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Super Bowl XLI: Endlich war es soweit. Nach neun Jahren in der NFL gewann Peyton Manning mit den Indianapolis Colts seinen ersten Titel. Geschlagen: Die Chicago Bears
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Super Bowl XLII: Ein Jahr nach Peyton Manning konnte auch sein Bruder Eli jubeln. Er führte die New York Giants 2008 zum Sensationssieg über die New England Patriots
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Super Bowl XXLIII: Mit diesem Catch machte sich Santonio Holmes unsterblich. In letzter Sekunde gewannen die Pittsburgh Steelers 2009 gegen die Arizona Cardinals
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Super Bowl XLIV: Das lange Warten hatte endlich ein Ende. Nach Jahren der Tristesse gaben die New Orleans Saints um Drew Brees 2010 ihren Fans einen Grund zu jubeln
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Super Bowl XLV: Im Jahr 2011 gewannen die Green Bay Packers den Titel. Quarterback Aaron Rodgers führte sein Team zum Sieg und wurde zum MVP gekürt
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Super Bowl XLVI: 2012 standen sich mal wieder die Giants und Patriots gegenüber. Und wieder siegten die Giants. 21:17 G-Men!
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Super Bowl XLVI: 2012 standen sich mal wieder die Giants und Patriots gegenüber. Und wieder siegten die Giants. 21:17 G-Men!
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Super Bowl XLVII: Die Baltimore Ravens sicherten sich gegen die San Francisco 49ers ihre zweite Championship. Überragend dabei: Joe Flacco (l.), der zum MVP gewählt wurde
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Super Bowl XLVIII: Die Seattle Seahawks zerstören Peyton Mannings Denver Broncos im MetLife Stadium zu New Jersey mit sage und schreibe 43:8
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Super Bowl XLVIII: Die Seattle Seahawks zerstören Peyton Mannings Denver Broncos im MetLife Stadium zu New Jersey mit sage und schreibe 43:8
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Super Bowl XLIX: Tom Brady siegt mit den New England Patriots dramatisch gegen Russell Wilsons Seattle Seahawks und macht sich mit Titel Nummer vier unsterblich
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Super Bowl XLIX: Tom Brady siegt mit den New England Patriots dramatisch gegen Russell Wilsons Seattle Seahawks und macht sich mit Titel Nummer vier unsterblich
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Florian Regelmann: Das Plädoyer für Pittsburgh

Wahnsinn, wir stehen im Finale. Ich sage "wir", weil ich fest davon überzeugt bin, dass das Blut, das durch meine Adern fließt, Black & Gold ist. Einige von Euch wissen über meine Liebe zu Pittsburgh sowieso schon Bescheid, für alle anderen sei es an dieser Stelle noch einmal genau erklärt.

In Kindheitstagen verliebte ich mich unsterblich in die Pens. Als ich mich dann zum ersten Mal auf den Weg nach Pittsburgh machte - ich weiß es noch, als wäre es gestern gewesen -, und nach dem Fort Pitt Tunnel zum ersten Mal live die Stadt vor mir hatte, wurde aus Verliebtheit die Sport-Liebe meines Lebens.

Durch die vielen Besuche ist ein so inniges Band entstanden, dass ich mich als echten Pittsburgher betrachte. Als Sohn der Stadt. Ich glaube sogar, dass ich inzwischen Pittsburghese sprechen kann. Den lokalen Dialekt. Manche Leute haben mich aufgrund dieses Verhaltens schon als Europa-Abgesandten der Stadt Pittsburgh bezeichnet. Und in dieser Rolle halte ich nun also dieses Plädoyer für meine Stadt ab. Pittsburgh muss dieses Finale gewinnen!

Jedem, der sagt "Pittsburgh hat doch keine NBA-Franchise", dem kann ich nur antworten: Na und! Erstens braucht man keinen NBA-Klub, um sich als beste Sportstadt Amerikas auszuzeichnen. Und zweitens heißt das Fehlen eines NBA-Klubs nicht, dass in Pittsburgh keine Basketball-Begeisterung herrscht. Die Pitt Panthers, das College-Team der Stadt, ist eine große Nummer.

Hätten wir das abgehakt. Ich weiß, was als nächstes kommt. Die Pirates sind doch eine Lachnummer. Das stimmt. Leider. Aber das heißt ja nicht, dass Pittsburgh keine Baseball-Town ist. Die Pirates haben in den 70ern zweimal die World Series gewonnen, das vergessen viele. Pittsburgh wartet nur darauf, auch seinem Baseball-Team wieder zujubeln zu können.

Was die Steelers und Penguins angeht, müssen wir denke ich nicht lange reden. Diese beiden Franchises sprechen für sich. Es ist wirklich eine beeindruckende Erfahrung, wenn man sich in Zeiten, in denen die Saisons der Steelers und Penguins laufen, in Pittsburgh aufhält. Jeder Mensch, den man trifft, hat irgendein Utensil eines der beiden Klubs am Körper. Und wenn es nur ein Schal ist. Ohne Steelers- oder Penguins-Bezug wird nicht aus dem Haus gegangen. Die Busse der Stadt zeigen abwechselnd die Ziel-Haltestelle und "Let's go Pens" oder "Here we go Steelers, here we go" auf dem Display an.

Und wenn ich dann dran denke, wie es ist, mit dem Schiff in Richtung Heinz Field zu einem Steelers-Spiel zu schippern, oder zu einer "Hockey Night in Pittsburgh" zu laufen, bekomme ich Gänsehaut. Pittsburgh ist eine sehr, sehr besondere Sport-Stadt. Und eine sehr schöne Stadt, sei denen gesagt, die immer noch glauben, Pittsburgh hätte nichts zu bieten. Nicht umsonst landete Pittsburgh 2010 auf der Forbes-Liste der lebenswertesten Städte in den USA auf Rang eins!

Ich habe nichts gegen New York. Im Gegenteil: New York ist die faszinierendste Stadt der Welt. Aber sie ist nicht die größte Sportstadt der Welt. Dafür ist New York zu vielschichtig. Das Stichwort Broadway sollte reichen. Die Sport-Teams bedeuten in New York extrem viel, in Pittsburgh bedeuten sie alles.

Also: Stimmt für Pittsburgh. Eine Stadt, die im nächsten Juni schon wieder Super Bowl und Stanley Cup in den Händen hält, hat es mehr als verdient. Ach ja, Herr Dornhegge: Auf ein WNBA-Team verzichten wir liebend gerne. Und: Schon mal was vom Oakmont Country Club gehört?! Golf-Banause!

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NHL: Die Stanley-Cup-Sieger der letzten 20 Jahre
1995: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Claude Lemieux (Forward)
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1996: Colorado Avalanche. Playoffs-MVP: Joe Sakic (Forward)
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1997: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Mike Vernon (Goalie)
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1998: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Steve Yzerman (Forward)
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1999: Dallas Stars. Playoffs-MVP: Joe Nieuwendyk (Forward)
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2000: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Scott Stevens (Defenseman)
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2001: Colorado Avalanche. Playoffs-MVP: Patrick Roy (Goalie)
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2002: Detroit Red Wings. Playoffs-MVP: Nicklas Lidström (Defenseman)
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2003: New Jersey Devils. Playoffs-MVP: Jean-Sebastien Giguere (Goalie, Mighty Ducks of Anaheim)
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Wegen eines Streiks fiel die NHL-Saison 2005 aus. 2006: Carolina Hurricanes. Playoffs-MVP: Cam Ward (Goalie)
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2007: Anaheim Ducks. Playoffs-MVP: Scott Niedermayer (Defenseman)
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2010: Chicago Blackhawks. Playoffs-MVP: Jonathan Toews (Center)
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2012: Los Angeles Kings. Playoffs-MVP: Jonathan Quick (Goalie)
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2014: Los Angeles Kings. Playoffs-MVP: Justin Williams (r., Forward)
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2015: Chicago Blackhawks. Playoffs-MVP: Duncan Keith (l., Defenseman)
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2016: Pittsburgh Penguins. Playoffs-MVP: Sidney Crosby (r.)
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