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DEFENSE! Steelers stoppen Brett Favre

Von SPOX
Montag, 26.10.2009 | 08:31 Uhr
Vikings-Quarterback Brett Favre stand gegen die Pittsburgh-Defense ständig unter Druck
© Getty
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Die Minnesota Vikings kassieren beim Champion aus Pittsburgh die erste Saison-Niederlage. Die Steelers-Defense sorgt dabei für eine große Show. In London fahren die New England Patriots einen lockeren Pflichtsieg ein - auch die Colts und Chargers gewinnen gegen Schrott-Teams überlegen.

Pittsburgh Steelers (5-2) - Minnesota Vikings (6-1) 27:17 (3:0, 7:7, 3:3, 14:7)

Von wegen Shootout zwischen Ben Roethlisberger und Brett Favre! Es wurde eine Defensiv-Schlacht im Heinz Field. Erst vier Sekunden vor Ende des ersten Viertels gab es durch ein 39-Yard-Field-Goal von Jeff Reed die ersten Punkte der Partie. Die Vikings konterten durch einen 2-Yard-TD-Lauf von Adrian Peterson, ehe kurz vor der Pause Pittsburgh (40-Yard-TD-Pass von Big Ben auf Mike Wallace) wieder zurückschlug.

Nach einem Austausch von Field Goals im dritten Viertel wurde es im letzten Viertel spektakulär. Zuerst baute Linebacker LaMarr Woodley mit einem 77-Yard-Fumble-Return-TD die Steelers-Führung aus, gleich im Anschluss brachte Percy Harvin Minnesota mit einem 88-Yard-Kickoff-Return-TD wieder heran.

Die Steelers-Defense, die nebenbei noch mit zwei unglaublichen Goal-Line-Stands beeindruckte, war wieder gefordert - und sie war zur Stelle. Keyaron Fox fing einen Pass von Favre ab und trug ihn 82 Yards zum TD in die Endzone. Favre (34/51) warf zwar am Ende für 334 Yards, aber gegen die Big Plays der Steelers-Defense war er letztlich machtlos. Der Champion spielte am Ende wie ein Champion und fügte Minny die erste Niederlage zu.

New York Giants (5-2) - Arizona Cardinals (4-2) 17:24 (0:0, 14:10, 0:14, 3:0)

Die Cardinals können auch anders - nämlich Defense. Erst zum dritten Mal in 18 Partien gewann Arizona bei den Giants und wusste hinterher auch warum.

"Wir haben heute definitiv von unserer Defense gelebt", sagte QB Kurt Warner (20/36, 231 Yards, 1 TD, 1 INT). Die Gäste provozierten vier Turnover und brachten Giants-QB Eli Manning (19/37, 243 Yards, 1 TD, 3 INT) immer wieder in Bedrängnis.

Während sich Arizona über den dritten Sieg in Serie freuen konnte, war es für die Giants die zweite Pleite in Serie. New Yorks CB Dominique Rodgers-Cromartie musste im dritten Viertel wegen einer Knöchelverletzung vom Feld.

Tampa Bay Buccaneers (0-7) - New England Patriots (5-2) 7:35 (0:14, 7:7, 0:7, 0:7)

Liebe NFL, wir hätten da eine Idee: Wenn Ihr schon in Europa groß Werbung machen wollt, dann schickt doch beim nächsten Mal nicht so ein lausiges Team wie die Bucs über den Atlantik. Die Patriots hatten wie erwartet überhaupt keine Mühe. Tom Brady (23/32, 308 Yards, 3 TD, 2 INT) warf beim deutlichen Sieg der Pats TD-Pässe auf Wes Welker (10 catches, 107 Yards), Sam Aiken und Benjamin Watson. Bucs-QB Josh Johnson (9/26, 156 Yards, 1 TD, 3 INT) war vor 84.254 Zuschauern im Wembley Stadium zu London wie schon in den letzten Wochen überfordert mit der Starter-Rolle.

Cleveland Browns (1-6) - Green Bay Packers (4-2) 3:31 (0:0, 3:21, 0:3, 0:7)

Völlig problemloser Sieg der Packers bei erneut katastrophalen Browns. Aaron Rodgers (15/20, 246 Yards, 3 TD) warf TD-Pässe auf Spencer Havner, Donald Driver und James Jones - und RB Ryan Grant (148 Yards, 1 TD) hatte gegen die miese Browns-Defense auch keine Probleme. Cleveland ist nicht nur defensiv schlecht, auch offensiv ging wieder mal nichts bei Derek Anderson (12/29, 99 Yards, 1 INT) und Co. Vielleicht doch mal wieder Brady Quinn versuchen? Die Browns haben in der ganzen Saison erst 72 Punkte erzielt. Green Bay auf der anderen Seite ist bereit für die Rückkehr von Brett Favre ins Lambeau Field nächste Woche...

St. Louis Rams (0-7) - Indianapolis Colts (6-0) 6:42 (3:14, 0:7, 3:7, 0:14)

Schon wieder ein Spiel zwischen einem guten und einem lächerlichen Team. Für Peyton Manning (23/34, 235 Yards, 3 TD) und die Colts war es eine bessere Trainingseinheit. Manning verpasste zwar sein sechstes 300-Yard-Passing-Spiel in Serie, aber er wird es verschmerzen. Indy gewann das 15. Regular-Season-Spiel in Folge und stellte mit dem achten Auswärtssieg in Serie einen Klubrekord auf. Die Rams wurden mal wieder vernichtet - es war schon die 17. Pleite nacheinander.

Kansas City Chiefs (1-6) - San Diego Chargers (3-3) 7:37 (0:14, 0:6, 7:7, 0:10)

Blowout, Nummer vier: Kansas City ist auch nicht besser als Cleveland, Tampa Bay oder St. Louis. QB Matt Cassel (10/25, 97 Yards, 1 TD, 3 INT) kann den tollen Vertrag, den die Chiefs ihm gaben, noch nicht mal in Ansätzen rechtfertigen. Chargers-QB Philip Rivers (18/30, 268 Yards, 3 TD) warf TD-Pässe auf Malcom Floyd, Vincent Jackson und Darren Sproles - RB LaDainian Tomlinson erlief zudem 71 Yards. Wie schlecht es für die Chiefs lief? Im letzten Viertel ließen sie sich auch noch einen Punt blocken, was zum letzten TD für San Diego führte.

Oakland Raiders (2-5) - New York Jets (4-3) 0:38 (0:14, 0:10, 0:7, 0:7)

Blowout, Nummer fünf: Unfassbar, dass die Raiders in der letzten Woche gegen die Eagles gewonnen haben. Gegen die Jets zeigte Oakland wieder das Gesicht, das man besser kennt. Es war erbärmlich. QB JaMarcus Russell wurde nach zwei Interceptions schon im zweiten Viertel aus dem Spiel genommen. Jets-Rookie-QB Mark Sanchez zeigte sich dagegen gut erholt von seiner schwachen Partie gegen Buffalo in der letzten Woche - er warf einen 35-Yard-TD-Pass auf David Clowney und trug das Ei außerdem einmal selbst in die Endzone. Auch überragend: Das Laufspiel der Jets mit Thomas Jones (121 Yards, 1 TD) und Rookie Shonn Greene (144 Yards, 2 TD).

Miami Dolphins (2-4) - New Orleans Saints (6-0) 34:46 (14:3, 10:7, 10;:14, 0:22)

Ganz wildes Spiel in Miami! Die Dolphins führten im zweiten Viertel schon mit 24:3, dank eines überragenden Ricky Williams (3 TD) lag Miami auch noch vor dem Schlussviertel auf der Siegerstraße. Drew Brees leistete sich drei Interceptions, aber irgendwie fanden die Saints dennoch einen Weg, um das Spiel noch zu drehen. Ein 10-Yard-TD-Run von Reggie Bush und einer von zwei TD-Runs von Brees brachten New Orleans in Front - ein INT-Return-TD von Tracy Porter entschied die Partie dann endgültig.

Dallas Cowboys (4-2) - Atlanta Falcons (4-2) 37:21 (0:7, 17:0, 7:7, 13:7)

Ganz wichtiger Sieg für Tony Romo und die Cowboys. Nachdem Atlanta im ersten Viertel in Führung gegangen war (4-Yard-TD-Pass von Matt Ryan auf Roddy White), lief Romo (21/29, 311 Yards) heiß und warf TD-Pässe auf Miles Austin und Patrick Crayton. Im dritten Viertel war die neue Traumkombination der Cowboys, Romo auf Austin, erneut für einen TD verantwortlich. Für manche vielleicht überraschend verlor Ryan das QB-Duell gegen Romo klar. Der Falcons-Spielmacher warf zwar zwei TD-Pässe, leistete sich aber auch zwei INT und einen Fumble.

Cincinnati Bengals (5-2) - Chicago Bears (3-3) 45:10 (14:0, 17:3, 7:0, 7:7)

Es war Cedric Bensons Rachefeldzug gegen sein Ex-Team, das ihn nicht mehr haben wollte. Der RB kam am Ende auf 189 Rushing-Yards (Karrierebestleistung) und einen TD. Einen sensationellen Tag erwischte außerdem QB Carson Palmer (20/24, 233 Yards, 5 TD). Schon im zweiten Viertel lag Cincy 31:0 in Führung.

Carolina Panthers (2-4) - Buffalo Bills (3-4) 9:20 (0:7, 2:0, 0:0, 7:13)

Buffalo erzielte nur 167 Yards Raumgewinn, Carolina erzielte 425 Yards Raumgewinn - warum haben die Bills trotzdem gewonnen? Weil die Panthers zwei Field Goals nicht trafen, einen Punt fumbleten und Jake Delhomme der Interception-König der Liga bleibt. Gegen Buffalo leistete sich der QB drei INT, damit steht er in der Saison schon bei 13. Grausam.

Houston Texans (4-3) - San Francisco 49ers (3-3) 24:21 (7:0, 14:0, 0:7, 3:14)

Eine Halbzeit lang sah es auch in Houston nach einer ganz klaren Sache aus. Die Texans lagen dank Matt Schaub (20/30, 264 Yards, 2 TD) und Steve Slaton (1 Rushing-TD, 1 Receiving-TD) 21:0 in Front. Doch dann ersetzte Alex Smith - der in Vergessenheit geratene ehemalige Nummer-1-Pick - den glücklosen Shaun Hill bei den 49es auf der QB-Position und plötzlich lief es. Smith warf drei TD-Pässe, alle drei auf Tight End Vernon Davis. Rookie-Receiver Michael Crabtree fing in seinem ersten NFL-Spiel fünf Pässe für 56 Yards. Die Texans mussten zittern, erst nach einer Interception von Eugene Wilson kurz vor Schluss stand der Sieg fest.

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