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Der beste Peyton Manning aller Zeiten

Von Stefan Maurer
Montag, 12.10.2009 | 09:04 Uhr
Peyton Manning steht in dieser Saison schon bei 12 Touchdown-Pässen
© Getty
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Peyton Manning und die Colts sind weiter on fire, Tony Romo straft seine Kritiker Lügen, Big Ben wird seinem Spitznamen einmal mehr gerecht und die Browns würgen sich zum Sieg. Eli Manning schüttelt eine Verletzung ab, Brett Favre ist auch mit 40 Jahren absolut auf dem Damm, Donovan McNabb gibt ein starkes Comeback und Denver gewinnt das Spitzenspiel gegen die Patriots.

Denver Broncos (5-0) vs. New England Patriots 20:17 n.V. (0:10, 7:7, 3:0, 7:0, 3:0)

Kyle Orton, willkommen in Denver! Der neue Quarterback der Broncos führte sein Team im letzten Viertel 98 Yards über das Feld zum Touchdown (11-Yard-Pass auf Brandon Marshall) und damit in die Overtime. Dort sorgte Matt Prater mit einem 41-Yard-Field-Goal für die Entscheidung. Dank Orton (35/48, 330 Yards, 2 TD, 1 INT) durfte sich Broncos-Coach Josh McDaniels über einen ganz besonderen Sieg freuen. Er schlug seinen Lehrmeister Bill Belichick.

Was Tom Brady (19/33, 215 Yards, 2 TD) angeht, so bleibt es dabei, dass der Superstar-QB gegen Denver (1-5-Bilanz) seine Probleme hat. New England musste im letzten Viertel den Ausfall von Tackle Matt Light verkraften, dafür kam der deutsche Rookie Sebastian Vollmer ins Spiel.

Tennessee Titans (0-5) vs. Indianapolis Colts (5-0) 9:31 (6:7, 3:14, 0:7, 0:3)

Peyton Manning und die Colts sind weiter on fire! Der Superstar-QB (36/44, 309 Yards, 3 TD, 1 INT) machte mit der Titans-Defense, was er wollte und führte Indy zum 14. Regular-Season-Sieg in Serie. Mit seinem TD-Pass im ersten Viertel auf Reggie Wayne, seinem 343. seiner Karriere, verbesserte sich Manning außerdem auf Rang drei der ewigen Bestenliste. Vor ihm liegen nur noch Brett Favre und Dan Marino. Titans-Headcoach Jeff Fisher sprach nach dem Spiel vom besten Peyton Manning ever.

Während bei den Colts also alles perfekt läuft, könnten die Titans eigentlich auch jetzt schon in den Urlaub. Die Saison ist eine einzige Katastrophe. Im letzten Jahr gewann Tennessee 13 Spiele, jetzt geht plötzlich nichts mehr. Gegen die Colts wurde es so bitter, dass Fisher im Schlussviertel Kerry Collins aus dem Spiel nahm und durch Vince Young ersetzte. Young warf drei Pässe, keiner kam an, es ist so bitter in Tennessee...

Kansas City Chiefs (0-5) vs. Dallas Cowboys (3-2) 20:26 n.V. (0:0, 10:3, 3:7, 7:10, 0:6)

26:20 nach Verlängerung. Kein überzeugender Sieg von America's Team, aber ein Sieg. Einfacher hätten es die Cowboys auch haben können. Tony Romo, der in den letzten Wochen enorm unter Druck stand und sich viel Kritik gefallen lassen musste, machte ein starkes Spiel. 2:16 Minuten vor Spielende warf er einen 59-Yard-Touchdown-Pass auf Miles Austin und brachte Dallas so mit 20:13 in Führung.

Das sollte eigentlich für den Sieg reichen, aber die Chiefs schafften den Ausgleich. In der Overtime warf Romo erneut einen starken Pass auf Austin, der den Sieg mit einem 60-Yard-Touchdown perfekt machte. Austin fing insgesamt 10 Pässe für 250 Yards und stellte damit einen neuen Klubrekord auf. Romo kam auf insgesamt 351 Yards und knackte so zum 18. Mal in seiner Karriere die 300er-Marke.

St. Louis Rams (0-5) vs. Minnesota Vikings (5-0) 10:38 (0:14, 3:3, 0:7, 7:14)

Einen Tag nach seinem 40. Geburtstag hielt Brett Favre die Minnesota Vikings in der Erfolgsspur. 18 seiner 24 Pässe waren für insgesamt 232 Yards complete. Reichlich Hilfe erhielt Favre von Running Back Adrian Peterson, der zwar für ihn nur durchschnittliche 69 Yards erlaufen konnte, den Ball aber dennoch zwei Mal in die Endzone trug.

Für Minnesota bedeutet der Sieg, den ersten 5-0-Saisonstart seit sechs Jahren. Die Rams, die in den Trikots des Super-Bowl-Teams von 1999 antraten, stehen hingegen weiterhin im Tabellenkeller und haben seit nunmehr 15 Spielen nicht mehr gewonnen - NFL-Negativ-Rekord.

Baltimore Ravens (3-2) vs. Cincinnati Bengals (4-1) 14:17 (0:0, 7:3, 0:7, 7:7)

Unglaublich, aber wahr: Die Bengals haben schon wieder gewonnen und dabei vor allem in der Defensive überzeugt. In den bisherigen vier Saisonspielen kamen die Ravens auf 32,5 Punkte im Schnitt. Gegen Cincinnati reichte es nur für einen Touchdown.

Trotzdem konnten die Bengals nur wegen der Heldentaten von Quarterback Carson Palmer und einer Reihe unnötiger Fehler der Ravens den Sieg davon tragen. 22 Sekunden vor Schluss fand Palmer Andre Caldwell in der Endzone und sicherte so den Sieg. Der Pass war der Abschluss eines 80-Yard-Drives, den die Ravens mit drei Strafen unterstützten.

Bei den Bengals klappte vor allem das Laufspiel über Cedric Benson, der insgesamt 120 Yards erlaufen konnte und damit seit 40 Spielen der erste Spieler war, der gegen die Ravens mehr als 100 Rushing Yards zustande brachte.

Carolina Panthers (1-3) vs. Washington Redskins (2-3) 20:17 (0:7, 2:3, 7:7, 11:0)

So hatten sich die Redskins das Spiel in North Carolina sicherlich nicht vorgsetellt. Dabei sah zunächst alles gut aus für die Gäste. Bis Mitte des dritten Viertels führte das Team von Coach Jim Zorn mit 17:2, ehe die Panthers die letzten 18 Punkte des Spiels aufs Scoreboard brachten.

Panthers-Quarterback Jake Delhomme hatte keinen überragenden Tag, trug aber mit einem Touchdown-Pass und einer Two-Point-Conversion doch einen großen Teil zum Comeback-Sieg der Panthers bei.

Die Redskins mussten bei dieser Niederlage auch noch einen sehr kontroversen Pfiff der Unparteiischen über sich ergehen lassen. Knapp zehn Minuten vor Schluss erzwangen sie einen Punt, bei dem Byron Westbrook in Antwaan Randle El geblockt wurde. Der Ball fiel von Westbrooks Fuß Carolinas Dante Wesley in die Hände. Die Offiziellen gaben den Ball zuerst den Redskins, entschieden sich dann aber um und die Panthers erhielten den Ball. Zwei Spielzüge später gingen die Panthers in Führung.

Philadelphia Eagles (3-1) vs. Tampa Bay Buccaneers (0-5) 33:14 (7:0, 14:7, 7:0, 5:7)

Donovan McNabb musste bei den Eagles aufgrund einer gebrochenen Rippe die letzten beiden Spiele pausieren - kein Problem für den Quarterback. 264 Yards und drei Touchdown-Pässe sprechen eine deutliche Sprache: McNabb kennt keinen Rost.

Zwei von McNabbs Pässen fing Jeremy Maclin, der sich insgesamt sechs Pässe für insgesamt 142 Yards schnappte. Auch Michael Vick kam gegen Ende des Spiels für Philly zum Einsatz. Er brachte seit 33 Monaten seinen ersten Pass an den Mann und erlief elf Yards.

Detroit Lions (1-4) vs. Pittsburgh Steelers (3-2) 20:28 (6:7, 7:14, 0:7, 7:0)

Ben Roethlisberger bewies gegen die Detroit Lions, warum er zu den ganz großen Stars der NFL gehört. 23 Pässe brachte er bei 30 Versuchen an seine Mitspieler und warf drei Touchdown-Pässe. Trotzdem mussten die Steelers bis zum Schluss um ihren Sieg zittern.

3:07 Minuten vor Ende erhielten die Lions an der eigenen 29-Yard-Linie das Ei und machten sich auf in Richtung Steelers-Endzone. Bis zum Abpfiff brachten es die Detroiter immerhin bis 21 Yard vor die gegnerische Endzone. Das Spiel hatte für den Champ aus Pittsburgh also genau die richtige Länge.

Buffalo Bills (1-4) vs. Cleveland Browns (1-4) 3:6 (0:0, 0:3, 3:0, 0:3)

In Buffalo mussten sich die Zuschauer ein echtes Gewürge zu Gemüte führen, wurden aber wenigstens mit einer gehörigen Portion Spannung und Dramatik verwöhnt. Back-up-Kicker Billy Cundiff trat 23 Sekunden vor Schluss zu einem 18-Yard-Field-Goal an und traf perfekt zwischen die Balken.

Schon die ersten drei Punkte für die die Browns hatte Cunduff im zweiten Viertel mit einem Field Goal aus 24 Yards erzielt. Einen rabenschwarzen Tag erwischte hingegen Browns-Quarterback Derek Anderson. Er brachte nur zwei seiner 17 Pässe zu einem Mitspieler und erwarf so grandiose 23 Yards.

New York Giants (5-0) vs. Oakland Raiders (1-4) 44:7 (14:0, 17:7, 10:0, 3:0)

Was macht Eli Manning, wenn er Probleme mit dem Fuß hat und die ganze Woche nicht sicher ist, ob er gegen die Raiders starten kann. Richtig, er wirft in der ersten Hälfte zwei Touchdown-Pässe und überlässt dann das Feld den anderen.

Sein Back-Up David Carr zeichnete für einen weiteren Touchdown verantwortlich und Ersatz-Halfback Ahmad Bradshaw erlief 110 Yards und erzielte dabei zwei Td's.

Die Raiders-Offense war dagegen eine Katastrophe und kam im gesamten Spiel nur auf 124 Yards. Quarterback JaMarcus Russell wurde von seiner Offensive Line auch schlecht geschützt und im Spielverlauf sechs Mal gesackt. Dazu leistete er sich drei Fumbles, dreimal war der Ball weg..

San Francisco 49ers (3-2) vs. Atlanta Falcons (3-1) 10:45 (7:14, 3:21, 0:3, 0:7)

Was für eine Abreibung für die 49ers! Falcons-QB Matt Ryan warf zwei TD-Pässe auf den überragenden Roddy White (8 catches, 210 Yards), RB Michael Turner trug das Ei sogar dreimal in die Endzone.

Bei den 49ers lief ohne den verletzten RB frank Gore nichts zusammen. QB Shaun Hill (15/38, 198 Yards, 1 INT), bislang sehr sehr solide in dieser Saison, leistete sich auch ein schwaches Spiel.

Arizona Cardinals (2-2) vs. Houston Texans (2-3) 28:21 (7:0, 14:0, 0:7, 7:14)

Das Spiel der zwei Halbzeiten. Arizona dominierte die ersten 30 Minuten, zweimal fand Kurt Warner (26/38, 302 Yards, 2 TD) Larry Fitzgerald in der Endzone, Tim Hightower erzielte einen 1-Yard-TD-Run, Arizona führte 21:0.

In Hälfte zwei kam dann plötzlich die Texans-Offense in Fahrt. Ein TD-Run von Chris Brown und zwei TD-Pässe von Matt Schaub (35/50, 371 Yards, 2 TD, 1 INT) sorgten für den Ausgleich, ehe die Cardinals-Defense mit einem Big Big Big Play (49-Yard-Interception-Return-TD von Dominique Rodgers-Cromartie) das Spiel entschied.

Seattle Seahawks (2-3) vs. Jacksonville Jaguars (2-3) 41:0 (3:0, 17:0, 14:0, 7:0)

Matt Hasselbeck is back! Zwei Spiele musste der Seahawks-QB verletzt zusehen, gegen die Jaguars bewies er, wie wichtig er für sein Team ist. Hasselbeck (18/30, 241 Yards) warf vier Touchdown-Pässe, zweimal bediente er Nate Burleson, zweimal T.J. Houshmandzadeh.

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