Wechsel zu Barcelona?

Verwirrspiel um Ricky Rubio

SID
Mittwoch, 26.08.2009 | 21:06 Uhr
Ricky Rubio kann die T-Wolves-Mütze erstmal wieder abnehmen
© Getty
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Supertalent Ricky Rubio wechselt erstmal nicht zu den Minnesota Timberwolves in die NBA. Der 18-jährige Spanier unterschrieb laut "Marca" stattdessen einen Vertrag beim FC Barcelona. Die T-Wolves müssen wohl warten. Ein ESPN-Informant dementiert allerdings eine Einigung.

UpdateDie Minnesota Timberwolves müssen sich anscheinend erstmal keine Gedanken mehr machen, ob Ricky Rubio und Jonny Flynn zusammenspielen können.

Eine Point-Guard-Supertalente-Combo wird es in der nächsten Saison in Minnesota nicht geben. Stattdessen wird Rubio für eine Ablösesumme von 3,7 Millionen Euro von Joventut Badalona zum FC Barcelona wechseln. Das berichtet die "Marca".

ESPN-Informant dementiert den Wechsel

Rubio hat nach einem Bericht der spanischen Sportzeitung einen Sechsjahresvertrag in Barcelona unterschrieben. Nach der zweiten Saison hat er aber die Option, den Schritt nach Minnesota zu machen. Und zwar für eine moderate Entschädigung.

Ein namentlich nicht genannter ESPN-Informant dementiert allerdings eine Einigung: "Rubio hat nirgendwo unterschrieben und Joventut hat kein Angebot angenommen."

Diese Information bestätigte auch David Kahn, General Manager der T-Wolves: "Nach meinen Informationen hat sich kein Team mit Joventut geeinigt."

Dass die T-Wolves aufgrund der NBA-Regularien nur 500.000 Dollar zu einer Ablöse hätten beisteuern können, wäre wohl der Hauptgrund dafür, dass Rubio erstmal in Spanien bleibt. Den Rest hätte Rubio selbst aufbringen müssen. Bei einem letztjährigen Verdienst in Badalona von 97.000 Dollar ein Ding der Unmöglichkeit.

Zwar gab es Gerüchte, dass der 18-Jährige nicht im langweiligen Minnesota spielen wollte, aber das ist nach Aussagen von T-Wolves-Verantwortlichen nicht der Fall.

Wie Dumars und Thomas

Rubio, der unter anderem den Spitznamen "Mozart" hat, war im diesjährigen Draft an fünfter Stelle von Minnesota gezogen worden. Direkt danach schnappten sich die T-Wolves dann auch noch Jonny Flynn (Syracuse).

Rubio und Flynn - sie sollten so werden wie damals Joe Dumars und Isiah Thomas bei den Detroit Pistons. Vielleicht werden sie auch ein ähnlich starkes Duo, aber die Fans in Minnesota müssen noch mindestens zwei Jahre darauf warten.

Irgendwie bitter für ein Team, das nach nur 22 und 24 Siegen in den letzten beiden Saisons den Rubio-Hype dringend hätte gebrauchen können. Und zwar nicht erst in zwei Jahren. Sofort.

Michael Beasley in Rehabilitationsklinik

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