NHL

Millionen-Forderung für Umzug der Coyotes

SID
Es ist völlig unklar, wo Scottie Upshall, Steve Reinprecht und die Coyotes im nächsten Jahr spielen
© Getty

Ein Konkursgericht hat eine hohe Millionen-Gebühr zur Bedingung für den Verkauf des bankrotten NHL-Clubs Phoenix Coyotes nach Kanada gemacht.

Im Streit über die Zukunft der bankrotten Phoenix Coyotes hat ein Konkursgericht eine hohe Millionen-Gebühr zur Voraussetzung für den Verkauf des Klubs nach Kanada gemacht.

Richter Redfield Baum verlangte bei einer Anhörung von der Liga und dem kanadischen Kaufinteressenten James Balsillie eine Einigung auf die Gebühr, bevor das Gericht überhaupt eine Entscheidung über die rechtliche Möglichkeiten eines Umzugs entscheiden wird.

Mehrere Interessenten für Übernahme des Teams in Phoenix

Balsillies Anwälte berichteten vor Gericht von einer inoffiziellen NHL-Forderung für den Umzug von 100 Millionen Dollar und bezeichneten diese Summe als völlig unrealistisch.

Der derzeitige Coyotes-Besitzer Jerry Moyes hatte Anfang Mai angesichts von Millionen-Verlusten Konkurs für das Team angemeldet und zugleich Balsillies Kaufofferte über 212,5 Millionen Dollar eingereicht. Die NHL will Phoenix als Standort des Teams halten.

Die Liga argumentiert, dass sie ungeachtet der Eigentumsrechte von Moyes grundsätzlich die Entscheidungshoheit über die Lizenzvergabe besitzt und außerdem aufgrund der seit Monaten massiven Unterstützung des Klubs durch NHL-Millionen kein akuter Handlungsbedarf bestehen würde.

Darüber hinaus hätten inzwischen bereits vier Investoren unabhängig voneinander gegenüber der NHL Interesse an der Übernahme des Klubs in Phoenix signalisiert.

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