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Lakers zerstören Magic

Von Haruka Gruber
Freitag, 05.06.2009 | 08:32 Uhr
Kein Durchkommen: Die Lakers-Defense hatte Orlandos Superman Dwight Howard im Griff
© Getty
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Keine Chance für Superman Dwight Howard, keine Chance für Mickael "Michael Jordan" Pietrus: Die Orlando Magic gehen in Spiel 1 unter. L.A. siegt dank seiner Superstars Kobe Bryant und Pau Gasol sowie einem wieder erstarkten Andrew Bynum.

Mickael Pietrus wechselte sogar seine Schuhe, um Kobe Bryant zu stoppen.

Da der Verteidigungsspezialist der Orlando Magic normalerweise ausgerechnet in den personalisierten Basketball-Sneakern von Bryant spielt, stieg er vor dem ersten Spiel der NBA-Finals gegen die Los Angeles Lakers auf Michael-Jordan-Schuhe um. Immerhin hieß sein Gegenspieler: Kobe Bryant.

Doch ob nun Aberglaube oder nicht: Die Black Mamba zeigte sich völlig unbeeindruckt von Pietrus sowie dessen MJ-Tretern und führte die Lakers mit einer Galaleistung zu einem deutlichen 100:75-Auftakterfolg.

"Ich möchte ihn unbedingt"

"Ich möchte den Titel unbedingt. Ich möchte ihn so unbedingt", sagte Bryant. Für den 30-Jährigen wurden 40 Punkte sowie je 8 Rebounds und 8 Assists notiert. Zudem lieferte er 2 Steals und 2 Blocks, den Ball vertändelte er nur einmal.

Herausragend seine Leistung im dritten Viertel, als er reihenweise Pietrus, Dwight Howard oder Rashard Lewis düpierte und für 18 der 29-Lakers-Punkte verantwortlich zeichnete.

"Kobe war großartig, einfach unglaublich", sagte Orlandos Coach Stan Van Gundy. "Wir müssen die Niederlage schnell vergessen und nach vorne blicken."

Superman so gar nicht super

Doch das wird nicht so einfach, zu offensichtlich war die Unterlegenheit der Magic. Während sich die Lakers neben Bryant auch auf ihren zweiten Go-to-Guy Pau Gasol (16 Punkte, 8 Rebounds) und Sixth Man Lamar Odom (11 Punkte, 14 Rebounds) verlassen konnten, enttäuschten die Magic-Stars auf ganzer Linie.

Zuallererst Linie Center Howard, der sich offensiv kaum durchsetzen konnte und bei einer unterirdischen Quote (1 von 6) nur dank der Freiwurflinie (10 von 16) am Ende auf 12 Punkte kam. Immerhin griff er sich 15 Rebounds ab.

Allein das Trio aus Hedo Turkoglu (13 Punkte, 3 von 11), Lewis (8, 2 von 8) und Courtney Lee (7, 3 von 10) verwarf 8 der 29 Würfe. Angesichts einer Wurfquote des gesamten Teams von 29,9 Prozent (Lakers: 46,1) half selbst das Comeback des lange verletzten Spielmachers Jameer Nelson nicht weiter, obwohl dieser einen ordentlichen Eindruck hinterließ (6 Punkte, 4 Assists).

Pietrus war mit 14 Punkten bereits Topscorer.

Lebenszeichen von Bynum

"Wir haben noch nie so schlecht geworfen wie diesmal", sagte Howard, der von seinem Gegenspieler Andrew Bynum überraschend gut verteidigt wurde.

Bynum, die größte Enttäuschung der Lakers in dieser Saison, sorgte mit 9 Punkten und 9 Rebounds in 22 Minuten für ein Ausrufezeichen.

Der unterlegene Howard: "Wir müssen aus dem Loch kriechen und deutlich härter spielen als heute."

Sonst könnte die Final-Serie ganz schnell gehen.

Lakers vs. Magic im Head-to-Head: Ein Junkie entscheidet die Finals

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