Blake Griffin erzielte am College im Schnitt 18,8 Punkte und 11,8 Rebounds pro Spiel
Blake Griffin erzielte am College im Schnitt 18,8 Punkte und 11,8 Rebounds pro Spiel
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NBA-Draft 2009

Donnerstag, 25.06.2009

Blake, Deke, Reggie und Co.

Madison Square Garden, New York City. Es ist der 25. Juni 2009. Es ist der Tag, der das Leben vieler Nachwuchsspieler für immer verändern wird. Es ist der Tag des NBA-Drafts 2009.

Brandon Jennings, 19, PG, Lottomatica Rom:

Brandon Jennings
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Von der High School in die Ewige Stadt. So lautete der Weg des Brandon Jennings.  Er war der erste Amerikaner, der es vorzog nach Europa zu gehen und als Profi zu spielen, anstatt ein amerikanisches College zu besuchen. Für Jennings zahlte sich der Weg aus. In der italienischen Lega A entwickelte er sich zu einem top Aufbauspieler mit außergewöhnlichen Passfähigkeiten. Der 19-jährige findet Lücken in der gegnerischen Verteidigung, wo keine sind. Große Schwierigkeiten könnten ihm schnelle Aufbauspieler à la Chris Paul bereiten - er ist zu langsam im Eins-gegen-eins. Außerdem ist sein Wurf nicht der sicherste. Zu Beginn der Saison bei Lottomatica Rom wurde Jennings oft als Egozocker bezeichnet, dies konnte er aber im Laufe der Saison widerlegen.

Ty Lawson, 21, PG, University of North Carolina:

Ty Lawson
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Drei Jahre UNC unter Coach Roy Williams. NCAA-Champion 2009. Der 21-jährige Lawson war neben Tyler Hansbrough der Leader im Team der Tar Heels. In seinem letzten Jahr am College kam der nur 1,83 große Point Guard auf 6,6 Assists bei nur 1,9 Turnovers pro Spiel. Alles beste Vorraussetzungen für eine erfolgreiche NBA-Karriere. Doch hinter Ty Lawson steht ein großes Fragezeichen. Am College kannte Lawson nur eine Richtung und die hieß Angriff. Mit seiner Schnelligkeit und seinem bulligen Körper hatte er keine Probleme, immer wieder zum Korb zu ziehen. Doch in der NBA wird damit schnell Schluss sein. Im letzten Jahr am College erweiterte er deshalb sein Repertoire um einen soliden Dreipunktwurf.

Stephen Curry, 21, PG/SG, Davidson University:

Stephen Curry
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Ein Shooter vor dem Herren. Stephen Curry ist der vielleicht beste Distanzschütze seit Ray Allen. In seinem letzten Jahr an der Davidson University erzielte Curry 28,6 Punkte im Schnitt und war damit der beste Scorer im gesamten College-Basketball. Er verfügt über einen hervorragenden Wurf und konnte sich auch in punkto Passeigenschaften sehr verbessern. Wie früher Reggie Miller versteht es auch Curry, sich ohne Ball gut zu bewegen und dadurch immer wieder in gute Wurfposition zu kommen. Curry muss allerdings dringend an seiner Athletik arbeiten. Auf der Position des Shooting Gurads könnte er aufgrund seiner Größe von nur 1,91 Meter große Schwierigkeiten bekommen. Darum sehen viele den Sohn von Ex-NBA-Spieler Dell Curry eher auf der Position des Aufbauspielers.

Tyreke Evans, 19, PG/SG, University of Memphis:

Tyreke Evans
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Auf Penny Hardaways Spuren. Tyreke Evans könnte in den kommenden Jahren für Furore sorgen. Der 1,98 Meter große Guard hat das komplette Paket - sowohl offensiv als auch defensiv. Mit 5,4 Rebounds im Schnitt gehörte er zu den besten Reboundern aller College-Guards. Leider hat er immer wieder Probleme mit seinen Emotionen auf und abseits des Spielfeldes. Sein Körper und sein Spiel besitzen absolutes NBA-Format. Seine größte Schwäche sind die unzähligen Turnovers, die er immer wieder fabriziert. 3,9 Assists im Schnitt stehen 3,6 Turnovers pro Spiel gegenüber, diese Statistik sollte sich schleunigst ändern um nicht auf der NBA-Bank zu versauern.

Jonny Flynn, 20, PG, Syracuse University:

Jonny Flynn
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Nach zwei Spielzeiten unter Trainer-Legende Jim Boeheim verlässt Jonny Flynn die Syracuse University als einer der besten Point Guards des Landes. In der Big East Conference, die zu den stärken Conferences im College-Basketball zählt, erzielte Flynn 17,6 Punkte und 6,7 Assists im Schnitt. Er verfügt über einen soliden Wurf aus der Mitteldistanz und hat einen explosiven ersten Schritt. Flynn liebt die Herausforderung und überzeugt durch seine aggressive Spielweise. Der 20-Jährige trifft jedoch noch zu oft die falschen Entscheidungen und ist keine Gefahr von jenseits der Dreierline.

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Hansjürgen Mai

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