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Playoff-Schlaglichter

Dominanz in fremder Halle

Von Philipp Dornhegge
Dienstag, 05.05.2009 | 08:42 Uhr
Ron Artest und Shane Battier (nicht i. Bild) machten Kobe Bryant mit ihrer Defense das Leben schwer
© Getty
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Mit Auswärtssiegen sind die Orlando Magic und die Houston Rockets in die zweite Playoff-Runde gestartet. Orlando gewann in Boston, Houston schlug die Lakers.

Von wegen, die Finals stehen schon fest. Bei der 92:100-Heimniederlage der L.A. Lakers gegen die Houston Rockets wurde deutlich, dass zumindest im Westen noch längst nicht alles klar ist.

"Wir waren heute einfach hungriger, genauso wie in der letzten Runde gegen Portland", erklärte Rockets-Center Yao Ming (28 Punkte, 10 Rebounds) den etwas überraschenden Sieg.

Denn immerhin hatte Houston in der regulären Saison alle vier Partien gegen die Lakers verloren und war dabei meist im letzten Viertel eingebrochen.

Schrecksekunde für Houston

Aber nicht dieses Mal: Mit einer Drei-Punkte-Führung starteten Ron Artest (21), Aaron Brooks (19) und Co. in den Schlussabschnitt, wo die Rockets mit einem 30:25-Vorteil das Geschehen dominierten.

Die einzige echte Schrecksekunde war ein Zusammenprall von Lakers-Superstar Kobe Bryant und Ming, der sich anschließend sein Knie hielt und für kurze Zeit in der Kabine behandelt werden musste. Rockets-Fans erinnerten sich sofort mit Schrecken an 2006, als der Chinese sich bei einer ähnlichen Situation die Kniescheibe brach und mehrere Wochen ausfiel.

"Ich bin nicht verletzt", sagte Ming glücklicherweise nach dem Spiel. "Es tat ziemlich weh, aber ich musste den Schmerz nur ein bisschen rauslaufen. Ich bin bereit für das nächste Spiel."

Bryant dreht nach der Pause auf

Dort werden die Rockets vermutlich nicht nochmal so dominant auftreten können wie in Spiel eins, denn Bryant deutete schon in der zweiten Hälfte an, dass er eine so bittere Pleite nicht auf sich sitzen lassen wird.

Nach schwacher erster Hälfte drehte der Zweitplatzierte der MVP-Wahl auf und kam letztendlich noch auf 32 Zähler, 8 Rebounds und 4 Assists.

Dass es trotzdem nicht für den Topfavoriten der Western Conference reichte, lag vor allem an der starken Rockets-Defense und einer katastrophalen Dreierquote der Lakers (2 von 18, 11 Prozent). Die Rockets versenkten zudem 25 ihrer 29 Freiwürfe und hielten die Lakers damit in der Schlussphase auf Abstand.

Alle Highlights im Video bei ESPN

Boston Celtics - Orlando Magic 90:95: "Es hat sich angefühlt, als hätte ich zehn Spiele ausgesetzt", sagte Dwight Howard, nachdem er nach einer Sperre zurückgekehrt war. Gesperrt war Howard freilich nur für eine Partie. Und wenn 16 Punkte, 22 Rebounds, 3 Assists und 3 Blocks ein Hinweis darauf sein sollen, dass Howard angerostet war, dann sollten sich die Celtics warm anziehen. Angeführt von ihrem Big Man drehten die Magic gleich zu Beginn des Spiels auf und stürmten im Laufe der Partie auf 28 Punkte davon, bevor mit einem Schlag nichts mehr ging.

"Das letzte Viertel war ein einziges Debakel", erklärte Coach Stan van Gundy anschließend. "Wir haben versucht, die Partie locker zu Ende zu spielen, aber das geht in den Playoffs natürlich nicht. Auf der anderen Seite: Wir haben klar geführt und das erste Spiel gewonnen. Und nur darum geht es."

Rashard Lewis (18), Mickael Pietrus (17) und Hedo Turkoglu (15) unterstützen Howard nach Kräften. Boston derweil konnte sich nur auf Paul Pierce verlassen, da Scharfschütze Ray Allen einen rabenschwarzen Tag erwischte (2 von 12, 9 Punkte).

Ähnlich schlecht war auch Rajon Rondo, der in der ersten Runde noch so überragend gespielt hatte. Zwar gelangen dem Aufbauspieler 14 Punkte, 10 Rebounds und 8 Assists, dafür unterliefen ihm aber auch 7 Turnover, dazu traf auch Rondo nur zwei seiner zwölf Würfe. "Wir können nicht immer erst aufwachen, wenn wir deutlich zurückliegen", klagte Pierce. "Dann wird es schwer." Orlando hat mit dem Sieg alle drei Spiele gegen die Celtics gewonnen, in denen Kevin Garnett gefehlt hat.

NBA: Die Ergebnisse der Playoffs

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