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Kobe Bryant führt Lakers zum zweiten Sieg

Besser als Larry Bird

Von Philipp Dornhegge
Samstag, 09.05.2009 | 08:00 Uhr
Schon mit seinem ersten Korb in Spiel drei gegen die Rockets zog Kobe Bryant mit Larry Bird gleich
© Getty
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Mit 33 Punkten hat Kobe Bryant seine L.A. Lakers zum 108:94-Auswärtssieg bei den Houston Rockets geführt. Die Orlando Magic gewinnen deutlich gegen die Boston Celtics.

Ohne Derek Fisher, aber mit einem überragenden Kobe Bryant haben sich die L.A. Lakers nach dem 108:94 in Houston den Heimvorteil zurückgeholt.

Fisher war nach einem üblen Foul an Rockets-Forward Luis Scola gesperrt worden, doch Bryant sorgte dafür, dass das Fehlen des erfahrenen Guards keine Rolle spielte.

Der Superstar erzielte 33 Punkte, 6 Rebounds, 3 Assists, 2 Steals und 3 Blocks und hatte damit entscheidenden Anteil daran, dass die Nummer eins der Western Conference mit 2:1 in Führung gehen konnte.

"Ich tue einfach das, was ich am besten kann. Ich musste heute den Ton angeben", erklärte Bryant, der ganz nebenbei noch den legendären Larry Bird überholte. Mit 3928 Playoff-Punkten liegt er jetzt 31 Zähler vor Bird.

Artest wird erneut disqualifiziert

Nach einer engen ersten Hälfte ging im dritten Viertel nichts mehr für die Rockets. Yao Ming (19 Punkte, 14 Rebounds) und Co. gelangen nur 14 Zähler, die Lakers zogen davon und Bryant versenkte mit der Schlusssirene einen Dreier aus zehn Metern, der Houston endgültig das Genick brach.

"Es ist immer gut, wenn man mit einem gewissen Momentum ein Viertel beendet", so Bryant. "Im letzten Abschnitt haben wir dann genau da weitergemacht."

Bei den Rockets saß der Frust offenbar tief: Nach den Ausschreitungen in Spiel zwei ließ sich diesmal Ron Artest (25 Punkte) weniger als eine Minute vor Schluss zu einem Foul an Pau Gasol (13) hinreißen, das dem Forward eine Disqualifikation einbrachte.

Farmar besser als Fisher

Und obwohl Bryant den Rauswurf für unberechtigt hielt, war der Angeklagte selbst mit der Entscheidung einverstanden: "Die Schiedsrichter haben mir erklärt, dass es nur darum ging, das Spiel so kurz vor Schluss nicht außer Kontrolle geraten zu lassen."

Und als wären die Niederlage und der Rausschmiss von Artest nicht schon schlimm genug, verletzte sich Ming auch noch am linken Fuss und verließ frühzeitig humpelnd das Feld.

Übrigens: Fishers Ersatzmann Jordan Farmar machte seine Sache besser, als es dem etatmäßigen Starter bisher in den Playoffs gelungen war. Der junge Aufbauspieler erzielte 12 Punkte, 5 Rebounds und 7 Assists. Lamar Odom steuerte 16 Zähler und 13 Rebounds bei.

Alle Highlights im Video bei ESPN

Orlando Magic - Boston Celtics 117:96: Und wieder war es ein klarer Sieg in einer bisher merkwürdigen Serie. In allen drei Spielen leistete die jeweils unterlegene Mannschaft keinerlei Gegenwehr. In Spiel drei waren es zum zweiten Mal die Celtics, die sich widerstandslos abschlachten ließen. "Unsere Defense war grauenhaft. Orlando hat bei jedem Angriff gepunktet", so Celtics-Coach Doc Rivers.

Rashard Lewis (28 Punkte), Hedo Turkoglu (24) und Dwight Howard (17) waren die eifrigsten Punktesammler. Das Fehlen des gesperrten Rafer Alston spielte keine Rolle. Ersatzmann Anthony Johnson (13) machte einen soliden Job, zudem konnten sich die Magic über die Rückkehr des zuletzt verletzten Rookies Courtney Lee (11) freuen.

Hinten räumte Howard, der auch noch 16 Rebounds und 5 Blocks verzeichnete, mächtig auf. "Wir alle haben in der Defense einfach mehr gearbeitet", erklärte Superman anschließend. "Ich weiß, dass ich diese Intensität jeden Abend bringen muss, wenn wir etwas erreichen wollen." Intensität der unschönen Sorte demonstrierte dagegen Celtics-Center Kendrick Perkins, als er Mickael Pietrus seinen Ellbogen ans Kinn rammte und jetzt mit einer Sperre rechnen muss.

Paul Pierce, der mit 2 Punkten in Spiel zwei einen persönlichen Playoff-Negativrekord aufstellte, war für Boston mit 27 Punkten zur Stelle, dafür ging bei Ray Allen nichts: Der Shooting Guard erzielte magere 8 Pünktchen und traf lediglich 3 seiner 13 Würfe.

Ohne Kevin Garnett und einen Allen in Topform waren die Celtics chancenlos. Coach Stan van Gundy war trotzdem nicht nach feiern zumute: "Das ist nicht die Zeit, um sich zurückzulehnen. Besonders nicht gegen ein Team wie die Celtics."

NBA: Die Ergebnisse der Playoffs

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