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Rennen um Platz eins wieder offen

Celtics gewinnen Topspiel gegen Cavs

SID
Samstag, 07.03.2009 | 10:43 Uhr
"The Truth" Paul Pierce war gegen die Cavaliers der beste Mann auf Seiten der Boston Celtics
© Getty
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Die Boston Celtics haben im Topspiel der NBA die Cleveland Cavaliers mit 105:94 bezwungen. Matchwinner war Paul Pierce, der 29 Punkte für den amtierenden Champion erzielte. In den anderen Hallen sorgten die Utah Jazz, Chicago Bulls und Charlotte Bobcats für Spannung im Playoffrennen.

Ohne den am Knie verletzten Kevin Garnett, aber mit einem überragenden Paul Pierce haben die Boston Celtics sich mit 105:94 gegen die Cleveland Cavaliers durchgesetzt. Superstar LeBron James gelangen 21 und Mo Williams 26 Zähler auf Seiten der Cavs.

"Das ist ein großer Sieg. Beide Teams spielen um den ersten Platz im Osten und um das Heimrecht in den Playoffs", sagte Pierce.

Noch können die Cavaliers den Heimvorteil mit 48 Siegen bei 13 Niederlagen (78,7 Prozent) für sich beanspruchen. Der amtierende NBA-Champion aus Boston ist mit einer Bilanz von 49 Siegen und 14 Niederlagen (77,8 Prozent) allerdings fast gleichauf.

Wallace schmerzlich vermisst

Gleichauf lagen die beiden Teams auch zur Mitte des dritten Viertels (57:57). Dann drehten die Celtics auf und erarbeiteten sich mit einem 21:12-Lauf eine 78:69-Führung vor dem letzten Viertel.

Die Cavs konnten den Rückstand zwar noch einmal auf sieben Zähler verkürzen, den 21 Zählern von Pierce in der zweiten Spielhälfte hatten James und Co. aber nichts entgegenzusetzen.

Der Ausfall von Cavs-Power-Forward Ben Wallace war offenbar doch gewichtiger als der von Garnett: Cleveland ließ 58 Punkte in der Zone zu, insbesondere Ersatzmann Leon Powe (20 Punkte, 11 Rebounds) war nicht zu stoppen.

Heimvorteil entscheidend

"In neun von zehn Spielen, in denen man so viele Punkte in der Zone zulässt, wird man verlieren", war James zurecht enttäuscht.

Wie wichtig der Heimvorteil in diesem Duell ist, zeigt ein Blick auf die Statistik: Die letzten 15 Spiele gewann jeweils das Heimteam.

Houston Rockets (40-23) - Phoenix Suns (34-28) 116:112: Nichts geht mehr bei den Phoenix Suns: Im Kampf um den achten Platz in der Western Conference hat das Team um Shaquille O'Neal erneut Federn gelassen. Bei den Houston Rockets mussten die Suns eine weitere Niederlage hinnehmen und verlieren damit mehr und mehr an Boden. Steve Nash stemmte sich in der Offensive zwar mit 32 Punkten und 13 Assists gegen die Pleite, hatte defensiv aber große Mühe mit Gegenüber Aaron Brooks, der mit 30 Zählern einen Karrierebestwert erzielte.

Utah Jazz (39-23) - Denver Nuggets (40-23) 97:91: Die Utah Jazz haben ihre Siegesserie unterdessen auf zehn Spiele ausgebaut. Gegen die Nuggets lagen Deron Williams (25 Punkte, 11 Assists) und Co. schon mit 19 Punkten hinten, als es kurz vor der Halbzeit "klick" machte und die Jazz loslegten: Viertelübergreifend gelangen Utah 17 Punkte in Folge, im Laufe der zweiten Hälfte gab Denver die Führung ab und muss sich letztendlich geschlagen geben. Mit dem Sieg im direkten Duell greifen die Jazz nun ihren Rivalen auf der Spitzenposition der Northwest Division an.

Charlotte Bobcats (27-35) - Atlanta Hawks (34-28) 98:91: Was ist nur mit den Atlanta Hawks los? Nach einem furiosen Saisonstart ist das Team aus Georgia völlig eingebrochen, gegen die Bobcats setzte es die sechste Niederlage in den letzten acht Spielen. "Wir fahren jetzt nach Hause, und da will ich sehen, aus welchem Holz meine Jungs geschnitzt sind", gab sich Coach Mike Woodson kämpferisch. Da mit den Miami Heat der direkte Konkurrent um Platz vier im Osten gewann, liegen die Hawks jetzt nur noch ein halbes Spiel vorne. Während in Atlanta die Nerven blank liegen, spielen die Bobcats den besten Basketball ihrer Vereinsgeschichte. Mit dem fünften Sieg in Folge schnuppert das Team von Coach Larry Brown sogar an den Playoffs.

Chicago Bulls (29-34) - Milwaukee Bucks (29-36) 117:102: Auf dem Weg dahin werden sich die Bobcats wohl vor allem an den Chicago Bulls orientieren müssen. Der sechsmalige Champion stieß die Bucks mit dem 29. Saisonsieg von Platz acht. "Wir alle sind sehr glücklich, und keiner von uns will Platz acht freiwillig wieder hergeben. Wir werden weiter darum kämpfen", freute sich Rookie Derrick Rose (Karrierebestwert 27 Punkte) nach dem Spiel. Ben Gordon war mit 34 Zählern der beste Mann auf dem Platz.

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