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NBA-Schlaglichter

Der Monster-Dunk des King James

Von SPOX
Dienstag, 03.03.2009 | 06:51 Uhr
Die Buddys LeBron James und Dwyane Wade lieferten sich wie erwartet ein heißes Duell
© Getty
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Miami gegen Cleveland oder Dwyane Wade gegen LeBron James. Die beiden Superstars lieferten sich ein überragendes Duell. Mit dem besseren Ende für James, der am Ende der Partie für das große Highlight sorgte. In Philadelphia hält es ein Fan nicht mehr aus und in Atlanta verzweifelt ein Hawks-Star im Flieger.

Als Dwyane Wade knapp acht Minuten vor Ende den Ball klaute und den Fastbreak mit einem Reverse-Dunk abschloss, sah alles nach einem Sieg der Miami Heat gegen die Cleveland Cavaliers aus. 91:80 führte Miami.

Doch dann nahm LeBron James Mo Williams zu einem Kurz-Meeting zur Seite. Die Ansprache: "Wir müssen das Ding jetzt drehen." Gesagt, getan. James erzielte insgesamt 42 Punkte, Williams machte 15 seiner 30 Punkte in den letzten sieben Minuten und so gewannen die Cavs (47-12) doch noch mit 107:100 bei den Heat (31-28).

Wade vs. James: 41:42

Miami, das zuletzt gegen New York noch selbst einen Comeback-Sieg gefeiert hatte, wurde diesmal Opfer eines Comebacks. "Eine ganz bittere Niederlage für uns. Die tut weh", meinte Wade, der auf 41 Punkte, 7 Rebounds und 9 Assists kam und sich mit James ein tolles Duell lieferte.

Für die endgültige Entscheidung sorgte King James, als er 42 Sekunden vor Schluss an Jamario Moon vorbeizog und den Ball mit rechts in den Korb hämmerte. Selbst für LeBrons Monster-Dunk-Verhältnisse war das ein echter Kracher.

"Ich habe keine Ahnung, wie er das gemacht hat", staunte Cavs-Coach Mike Brown. Für Cleveland war es auch deshalb ein starker Sieg, weil die Vorbereitung alles andere als optimal verlief. Nach ihrem Sieg in Atlanta mussten James und Co. wegen schlechten Wetters im Flugzeug über drei Stunden auf den Start warten und kamen erst morgens um 7 Uhr in Miami im Hotel an.

Washington Wizards (14-46) - Atlanta Hawks (34-26) 89:98: Wie die Cavs saßen auch die Hawks nachts im Flugzeug fest und warteten stundenlang, bis es endlich losgehen konnte. "Ich bin verrückt geworden", meinte Center Al Horford. In seiner Verzweiflung schaute er sich zwei Folgen von Desperate Housewifes an - die Zeit ging einfach nicht um. Aber auch mit wenig Schlaf sind die Wizards in dieser Saison immer zu schlagen. Atanta tat sich schwer, gewann aber am Ende doch einigermaßen souverän und feierte nach fünf Niederlagen in den letzten sieben Spielen einen wichtigen Erfolg. Bester Mann war Marvin Williams (28 Punkte). Desperate Housewifes-Fan Horford kam auf 16 Punkte und 8 Rebounds. Den Wizards fehlen noch drei Niederlagen, dann sind sie das erste Team der Geschichte, das in einer Saison kein einziges Spiel innerhalb ihrer Division gewinnen kann. Das muss man erstmal schaffen. 

Philadelphia 76ers (29-30) - New Orleans Hornets (37-22) 91:98: Die Hornets kommen immer besser in Fahrt. In Philly feierte New Orleans den fünften Sieg in Serie. Vor allem dank eines wieder überragenden David West (30 Punkte, 10 Rebounds, 5 Assists). West dominierte vor allem in der ersten Hälfte nach Belieben. Nachdem er im zweiten Viertel schon seinen neunten Korb erzielt hatte, hielt es ein 76ers-Fan nicht mehr aus und schrie laut: "Könnt ihr den bitte mal doppeln?!" Zwar hatte Philadelphia West in Hälfte zwei besser unter Kontrolle, aber bei den Hornets überzeugten auch Chris Paul (16 Punkte, 12 Assists), Rasual Butler (16 Punkte, 10 Rebounds) und James Posey (16 Punkte, 12 Rebounds). Bei den 76ers ragten Andre Iguodala (30 Zähler) und Andre Miller (28 Punkte, 7 Assists, 6 Rebounds) heraus.

Los Angeles Clippers (15-46) - San Antonio Spurs (40-19) 78:106: Die Spurs fanden in L.A. nach zwei Niederlagen in Serie wieder in die Spur. Tony Parker (26 Punkte, 10 Assists) und Tim Duncan (18 Punkte, 12 Rebounds) führten San Antonio zu einem ungefährdeten Sieg. Die Entscheidung fiel im dritten Viertel, in dem Michael Finley (14 Punkte) mal eben vier Dreier einstreute. Die Clippers auf der anderen Seite waren mal wieder - wie soll man es sagen -  richtig schlecht eben. 

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