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Arbeitssieg gegen Detroit

"Hey Dirk, schöner Hintern"

Von Haruka Gruber
Mittwoch, 18.03.2009 | 05:23 Uhr
Nowitzkis Statsline: 30 Punkte, 4 Rebounds, 1 Assist, 1 Block, 0 Turnover
© Getty
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Ein Mavericks-Fan wollte Dirk Nowitzkis Aufmerksamkeit - doch weder von ihr noch von den Detroit Pistons ließ er sich ablenken und führte Dallas zum 103:101-Erfolg. Neues gibt es von Josh Howard.

Selbst dem weiblichen Dallas-Mavericks-Fan mit den kurz geschnittenen blonden Haaren gelang es nicht, Dirk Nowitzki aus der Ruhe zu bringen.

"Hey Dirk, schöner Hintern", rief sie ihm laut zu, um seine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, als er kurz vor dem Ende des ersten Viertels wieder eingewechselt wurde.

Doch Nowitzki ließ sich nicht weiter ablenken -  ebenso wenig wie von den Detroit Pistons.

Nowitzki: 30 Punkte, 4 Rebounds

Mit 30 Punkten (12 von 20) und 4 Rebounds führte der 30-Jährige die Mavs zu einem knappen 103:101-Erfolg. Dass sich der 41. Saisonsieg am Ende derart zäh und knapp gestaltete, lag jedoch am wenigsten an Nowitzki.

Angetrieben vom gut aufgelegten Power Forward bestimmte Dallas drei Viertel lang das Spielgeschehen und führte kurz vor dem letzten Spielabschnitt komfortabel mit 17 Punkten (75:58).

Pistons ohne Iverson, Hamilton und Wallace

Detroit, das mit den verletzten Allen Iverson, Richard Hamilton sowie Rasheed Wallace auf drei ihrer vier besten Spieler verzichten musste, war heillos überfordert mit den konzentriert agierenden Mavs.

In erster Linie mit Nowitzki und Center Erick Dampier, der mit 16 Punkten und 13 Rebounds eines seiner besten Saisonleistungen ablieferte.

Das alte Leid der Mavericks

Im Abschlussviertel jedoch kehrte bei Dallas - wie so oft in diesem Jahr - der Schlendrian ein. Im Angriff wurden die Systeme nicht konsequent zu Ende gespielt, obwohl ausreichend Freiräume vorhanden waren, weil sich die Pistons in der Defense fast ausschließlich auf Nowitzki fokussierten.

Bezeichnend, als Jason Kidd dreimal in kurzer Zeit trotz enger Bewachung (erfolglos) aus der Distanz warf, weil schlicht die Anspielstationen fehlten. Zumal auch der Verteidigungsarbeit nur halbherzig nachgegangen wurde. Den Pistons-Backup-Guards Will Bynum (13) und Arron Afflalo (8) gelangen im vierten Viertel zusammen 21 Zähler.

"Ich war sehr zufrieden mit unserer Einstellung. Wir haben weitergekämpft und sind drangeblieben", sagte Pistons-Coach Michael Curry, der in Tayshaun Prince (28) seinen Topscorer hatte.

Nowitzki: "So was passiert eben"

Innerhalb von 5:10 Minuten schmolz so das 17-Punkte-Polster der Mavericks auf 5 Zähler zusammen und nur der Treffsicherheit von der Freiwurflinie war es zu verdanken, dass sich Dallas in einer von vielen Unterbrechungen geprägten Schlussphase doch noch durchsetzte.

Nowitzki aber nahm die Nachlässigkeiten seines Teams erstaunlich locker. "Wir hätten es natürlich besser gefunden, wenn Detroit nicht mehr herangekommen wäre und wir Ruhe gehabt hätten. Aber hey, so was passiert eben. Wir nehmen jeden Sieg gerne mit."

Bei Dallas gefielen neben Nowitzki und Dampier die drei Spieler von der Bank: Jason Terry (16 Punkte), Brandon Bass (12) sowie James Singleton (11). Der Starting-Backcourt aus J.J. Barea (5 Zähler, 8 Assists) und Jason Kidd (2/6) enttäuschte hingegen.

Howard lässt sich fit spritzen

Umso sehnsüchtiger wird die Rückkehr des verletzten Josh Howard herbeigesehnt. Der Small Forward wird die Partien in Atlanta (Nacht auf Freitag) und Indiana (Nacht auf Samstag) verpassen, während der darauf folgenden viertägigen Pause peilt Howard aber eine Rückkehr ins Training an.

Wie schnell er aber wieder einsatzbereit und vor allem leistungsfähig ist, erscheint unsicherer denn je.

Vor dem Pistons-Spiel gaben die Mavs bekannt, dass sich Howard definitiv einer Operation an seinem anfälligen linken Sprunggelenk unterziehen muss.

Um der Mannschaft in dieser Saison noch zu helfen, verschiebt Howard den Eingriff aber auf den Sommer. So lange soll er mit Kortison fit gespritzt werden.

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