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Starker Barea nicht genug

Nowitzki vergibt Big Point

Von Für SPOX in Dallas: Tobias Rochau / Haruka Gruber
Samstag, 28.03.2009 | 08:25 Uhr
Dirk Nowitzki (r.) wurde die meiste Zeit von Kenyon Martin verteidigt - und hatte damit so seine Probleme
© Getty
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EXKLUSIVJason Kidd und Josh Howard verletzt, Dirk Nowitzki außer Form: Die Dallas Mavericks gingen auf dem Zahnfleisch - und hätten dennoch gegen die Denver Nuggets gewinnen können. Am Ende aber versagte beim 101:103 der "weltbeste Shooter".

Der Wurf war wie gemacht für Dirk Nowitzki. Aus halbrechter Position, knapp sechs Meter vom Korb entfernt, löste sich der Mavericks-Forward von Gegenspieler Kenyon Martin, stieg hoch für den Spiel entscheidenden Jumpshot - und vergab.

Genauso wie Antoine Wright, der den Offensivrebound ergattern, aber nur noch einen Notwurf ansetzen konnte.

Wenige Momente später, nach einem verwandelten Freiwurf von Denvers Topscorer Carmelo Anthony, sollte die Schlusssirene ertönen und Dallas die für die Playoff-Plätze eminent wichtige Partie gegen die Denver Nuggets mit 101:103 verlieren.

Es war erst die vierte Niederlage im 20. Spiel der Mavs, das mit fünf Punkten oder weniger entschieden wurde. (Die Highlights im Video bei ESPN)

Barea: "Immerhin ist Dirk der weltbeste Shooter"

"Beim Wurf hatte ich freie Sicht, ich habe ihn leider nicht gemacht, so wie viele weitere im vierten Viertel", sagte Nowitzki im Gespräch mit SPOX.

Nach einer guten ersten Halbzeit (16 Punkte, 6 von 14) traf der 30-Jährige im weiteren Verlauf nur noch 1 seiner 9 Würfe. Dass er doch noch 26 Zähler erzielte und damit die ligaweit beste Serie von mindestens 20 Punkten auf 15 Spiele erhöhte, hatte er nur seiner Treffgenauigkeit von der Freiwurflinie zu verdanken (12 von 13).

"Dennoch würde ich den letzten Wurf zum Sieg jederzeit wieder nehmen", sagte Nowitzki. J.J. Barea, mit 22 Punkten zweitbester Mavs-Scorer hinter Nowitzki, ergänzte gegenüber SPOX: "Wir würden das wieder so machen. Immerhin ist Dirk der weltbeste Shooter."

Kidd fällt kurzfristig aus

Erstaunlich: Obwohl Nowitzki eine schwache Leistung zeigte, neben Josh Howard sogar Spielmacher Jason Kidd wegen Rückenproblemen kurzfristig ausfiel und die Mavs als Team eine um über 20 Prozent schwächere Wurfquote als Denver hatten (35,6 zu 56), stand das Spiel bis zuletzt auf der Kippe.

"Es war fast schon wie in den Playoffs und unsere jungen Spieler haben gezeigt, was sie können", so Nowitzki. Besonders Barea trumpfte als sechster Mann groß auf und lieferte im letzten Viertel 16 seiner 22 Punkte (5 von 7 von Downtown). Ob Kidd schon am Sonntagabend in Cleveland (Sonntag, 19 Uhr im LIVE-TICKER) wieder spielen kann, ist noch offen.

Seine bis dato beste Leistung im Dallas-Trikot zeigte Backup-Center Ryan Hollins, dem neben 9 Punkten und 8 Rebounds starke 4 Blocks gelangen - zwei in der Phase, als die Mavs einen 80:88-Rückstand in eine 92:90-Führung drehten.

Nowitzki: "J.J. hatte ein paar unglaubliche Szenen gehabt, als er mehrmals von weit draußen den Dreier versenkte. Und Ryan hat uns mit seiner Athletik fantastisch geholfen."

Anthony überragend

Dennoch riss die Erfolgsserie von neun Heimsiegen. Vor allem wegen Carmelo Anthony. Der Superstar der Nuggets, von Howard-Vertreter James Singleton nur selten in Bedrängnis gebracht, traf aus der Mitteldistanz, per Korbleger oder von der Dreierlinie (2 von 3) und beendete die Partie mit 43 Punkten. Die letzten fünf Zähler der Nuggets gingen auf sein Konto.

"Carmelo hatte einen dieser unglaublichen Abende. Wir haben die unterschiedlichsten Gegenspieler auf ihn angesetzt, aber er traf aus allen Lagen", sagte Barea.

In einen kleinen Eklat war Denvers J.R. Smith, mit 22 Zählern der zweitbeste Scorer für Denver, verwickelt. Bereits vor einigen Wochen hatte sich der Shooting Guard mit Mavs-Besitzer Mark Cuban angelegt, diesmal gab es eine verbale Auseinandersetzung zwischen ihm und Dallas' Antoine Wright in der Nähe der Nuggets-Bank kurz vor dem Ende.

Nach einem hitzigen Wortgefecht beruhigten sich jedoch die Gemüter wieder, bevor es zu Handgreiflichkeiten kam. "Wright war emotional, nicht wir. Offenbar spielten ihm die Nerven einen Streich", so Smith.

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