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Mo Williams will zum Allstar-Game

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Von Philipp Dornhegge
Mittwoch, 28.01.2009 | 08:03 Uhr
Maurice Williams stahl Lebron James beim Heimsieg über die Kings mit 43 Punkten die Show
© Getty
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Die Cleveland Cavaliers (35-8) bleiben das Topteam der Eastern Conference. Gegen die Sacramento Kings (10-36) fuhr die Truppe von LeBron James einen 117:110-Heimsieg ein. Die Orlando Magic, das Topteam der Southeast Division, schlugen die Indiana Pacers deutlich, die Lakers wurden von den Bobcats überrascht.

Mo Williams kann nichts mehr tun als zu warten. Die Coaches mussten schon am Dienstag ihre Kandidaten für die Ersatzleute des Allstar-Games wählen, und der Point Guard der Cavs gehört zu den aussichtsreichsten Anwärtern.

Am Donnerstag werden die endgültigen Teams bekannt gegeben, und Williams unterstrich seine Ansprüche noch einmal eindrucksvoll: Mit 43 Punkten und 11 Assists führte der 26-Jährige sein Team zum Erfolg.

Cavs zu Hause weiter ungeschlagen

Es muss also nicht immer nur LeBron James sein. Mit einem Triple-Double (23 Punkte, 15 Rebounds, 11 Assists) ließ sich aber auch der Superstar nicht lumpen.

Die Cavs bleiben bei 21 Siegen in der heimischen Quicken Loans Arena weiter ungeschlagen. In der Geschichte der NBA haben nur drei Teams mehr Heimsiege ohne Niederlage eingefahren.

Eine Garantie für eine Meisterschaft ist die Heimstärke der Cavs aber nicht: Nur die Chicago Bulls von 1996 (37 Heimsiege in Folge) holten auch den Titel.

Los Angeles Lakers (35-9) - Charlotte Bobcats (19-26) 110:117 n. 2OT:: Spannung pur in der Stadt der Engel! Wer hätte das schon gedacht, wenn die Bobcats zu Gast sind? Doch Vorsicht: In den letzten sieben Partien hatte das Team von Mitbesitzer Michael Jordan nur 87 Punkte im Schnitt zugelassen, seit der Verpflichtung von Boris Diaw und Raja Bell von den Phoenix Suns läuft es in North Carolina.

Hinzu kommt, dass die Bobcats gegen Westteams eine positive Bilanz (9-6) vorzuweisen haben. Aber die Lakers sind doch nicht irgendein Westteam, könnte man meinen. Stimmt, aber gegen die Bobcats hakt es für den Traditionsklub, in bisher neun Vergleichen mit Charlotte zogen die Lakers fünfmal den Kürzeren.

Übrigens: Die Bobcats sind neben den Boston Celtics (151-117) das einzige Team der NBA, das eine positive Bilanz gegen die Lakers vorweisen kann. Da halfen auch 38 Punkte von Superstar Kobe Bryant nicht.

Orlando Magic (34-10) - Indiana Pacers (17-28) 135:111: Mickael Pietrus war der Mann des Spiel. Mickael Pietrus? Den gibt es noch? Aber ja, auch wenn der Franzose mit einer Handgelenksverletzung 12 Spiele in Folge und 22 der letzten 27 Spiele verpasste. Gegen die Pacers feierte der Shooting Guard sein Comeback, kam von der Bank und fuhr 27 Punkte und 10 Rebounds ein. "Ich hab meinen Wurf ja nicht zu Hause gelassen. Der ist immer noch da, und ich bin ausgeruht und mit der nötigen Aggressivität ins Spiel gegangen", erklärte Pietrus seine Rückkehr.

Memphis Grizzlies (11-33) - Denver Nuggets (30-15) 85:100: Zweifelt noch irgendjemand daran, dass Chauncey Billups die Nuggets zu einem besseren Team gemacht hat, seit er per Trade nach Denver kam? Mit 13 Punkten in Folge machte der Point Guard im dritten Viertel aus einem knappen Spiel eine klare Führung. Insgesamt erzielte Billups 29 Punkte. Die Grizzlies holten sich derweil die zehnte Klatsche in Folge ab. Immerhin weiß der neue Coach Lionel Hollins, wo er den Hebel ansetzen muss: "Sobald es mal nicht so läuft, macht jeder sein eigenes Ding. Wir brauchen mehr Disziplin."

Utah Jazz (25-21) - San Antonio Spurs (30-14) 100:106: Wie wichtig Freiwürfe sein können, das bewies die Partie der beiden Westteams eindrucksvoll. Über drei Viertel lag die Quote der Spurs bei peinlichen 50 Prozent, und nur deshalb blieben die von Verletzungen geplagten Jazz im Spiel.

Doch als es drauf ankam, übernahm Manu Ginobili (11 von 12 Freiwürfe versenkt) das Ruder: In der Schlussphase traf der Argentinier sechsmal in Folge, insgesamt saßen die letzten zehn Versuche San Antonios, und der wichtige Auswärtserfolg im Kampf um die Playoff-Plätze war eingefahren. "Manu war einfach großartig", freute sich Tim Duncan.

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