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NFL - Nach dem Verpassen der Playoffs

Teamkollege kritisiert Star-Quarterback Favre

Von SPOX
Donnerstag, 01.01.2009 | 14:18 Uhr
Thomas Jones (New York Jets) kritisiert Brett Favre
© Getty
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Quarterback Brett Favre genießt einen hohen Stellenwert bei den New York Jets. Trotz seiner durchwachsenen Saison gab es bislang keinerlei öffentliche Kritik an seinen Leistungen. Doch nun macht ihn Thomas Jones indirekt verantwortlich für das Playoff-Aus und die Entlassung von Trainer Eric Mangini.

Brett Favre ist eine lebende Football-Legende. Bei den New York Jets wird der 39-Jährige von Besitzer Woody Johnson verehrt und von seinen Mannschaftskollegen in höchsten Maßen respektiert.

So hörte man bislang auch kein kritisches Wort aus den internen Kreisen der Jets über Favre (3472 Yds, 22 TDs, 22 INTs, Rating: 81) in der Öffentlichkeit, obwohl er eine eher durchwachsene Saison gespielt hat. Bis jetzt!

Denn nun kritisierte der erste Spieler der Jets den Star-Quarterback. RB Thomas Jones machte Favre indirekt für das Verpassen der Playoffs und den Rausschmiss von Trainer Eric Mangini verantwortlich.

Verbale Attacke gegen Favre

Als Gast beim New Yorker Radiosender "Hot 97" meinte Jones: "Wir gewinnen als Team und wir verlieren als Team. Aber wenn einer zu viele Ballverluste produziert, dann kann man nicht gewinnen." Eine verbale Attacke gegen Favre, der die meisten Interceptions in dieser NFL-Saison aller Quarterbacks warf.

Allein neun Interceptions unterliefen Favre in den letzten fünf Spielen, von denen die Jets nur eines gewannen. Dadurch verpassten sie mit einer Bilanz von 9-7 doch noch die fast sicher geglaubte Playoff-Teilnahme.

Jedoch muss man der Fairness halber sagen, dass Favre sich mit einer Schulterverletzung herumplagte. Allerdings bleibt die Frage, ob er dann hätte überhaupt spielen dürfen.

Jones: "Dann muss er auf die Bank"

Vor allem im letzten Spiel bei der 17:24-Heimniederlage gegen die Miami Dolphins hätte sich Jones gewünscht, dass Favre nach seiner dritten Interception vom Feld gegangen wäre.

"Diese drei Fehler haben uns verdammt weh getan. Nur weil einer einen schlechten Tag hat, darf man nicht die gesamte Mannschaft gefährden. Dann muss er auf die Bank. Ansonsten ist es nicht fair gegenüber dem Team", so Jones.

Trotz der Kritik würde sich Jones dennoch freuen, wenn Favre weiter für die Jets spielen würde. Allerdings nur, wenn er die komplette Vorbereitung absolviert und keinerlei Privilegien bekommt. Denn auch eine lebende Legende muss Leistung zeigen.

Die New York Jets feuern Trainer Eric Mangini

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