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Schlagzeilen vor dem Super Bowl

"Seltsam, wenn der Präsident gegen dich ist"

Von Philipp Dornhegge
Donnerstag, 29.01.2009 | 21:25 Uhr
Eine Verletzung kann Hines Ward nicht bremsen: Pittsburghs Receiver freut sich auf den Super Bowl
© Getty
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Steelers-Receiver Hines Ward will beim Super Bowl trotz Verletzung unbedingt auflaufen. Larry Fitzgerald verzichtet auf Geld, damit sein kongenialer Partner bei den Cardinals bleiben kann. Und Präsident Obama weiß schon, welchem Team er die Daumen drücken wird.

Hines Ward lässt nichts unversucht, um den Super Bowl nicht zu verpassen. Der Wide Receiver der Steelers laboriert seit dem AFC Championship Game gegen die Ravens an einem gezerrten Kreuzband.

"Ich habe mich gequält, um so weit zu kommen. Auf gar keinen Fall werde ich bei diesem Spiel fehlen." Um den Heilungsprozess zu beschleunigen, legt sich der beste Receiver der Steelers-Geschichte nachts nicht ins Bett, sondern in eine Hochdruck-Sauerstoffkammer.

Auch Quarterback Ben Roethlisberger ist überzeugt, dass ihm seine Lieblings-Anspielstation zur Verfügung stehen wird: "Wir reden hier vom Super Bowl, und wir reden von Hines Ward. Natürlich wird er spielen." Der 32-Jährige hat das Training inzwischen wieder aufgenommen.

Von wegen geldgeile Profis: Bei den Cardinals scheint etwas heranzuwachsen. Davon ist zumindest Larry Fitzgerald überzeugt. Der Wide Receiver, bislang einer der stärksten Spieler in den Playoffs, ist bereit, weniger Geld zu verdienen, damit Arizona seinen anderen Receiver Anquan Boldin halten kann.

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Der will, nach guten Leistungen, einen überarbeiteten Vertrag haben und würde deutlich mehr als zuvor kosten. Fitzgerald hatte erst vor der Saison einen Vierjahresvertrag über 40 Millionen US-Dollar unterschrieben, will aber freiwillig auf Geld verzichten. Und da heißt es immer, den NFL-Spielern gehe es nur ums Geld.

Mr. President drückt die Daumen: Wenn die Steelers am Sonntag in Tampa Bay auf die Cardinals treffen, dann kann sich das Team auf Unterstützung des neuen Staatsoberhauptes verlassen: "Präsident Obama hat mir gesagt, dass er für uns jubeln wird", kündigte Steelers-Besitzer Dan Rooney an. Rooney hatte Obama seinerseits bei dessen Wahlkampf vehement unterstützt.

Cardinals-Besitzer Bill Bidwill war eher auf der Seite von John McCain. Kein Wunder, der unterlegene Präsidentschaftskandidat kommt aus Arizona. "Wir wissen, dass es am Sonntag um alles geht und Obama will, dass Pittsburgh gewinnt", erklärt Defensive Tackle Darnell Dockett. "Das ist schon seltsam, wenn der Präsident gegen dich ist. Aber wir werden trotzdem bereit sein für die Steelers, keine Frage."

Gähnende Leere auf den Medienrängen: Die Finanzkrise hat die NFL erreicht: Erstmals in der Geschichte haben sich weniger Journalisten für den Super Bowl akkreditiert als im Jahr zuvor. Zwar werden mehr Medien-Unternehmen insgesamt vor Ort sein (633 statt 576), aber viele werden kleinere Teams schicken.

Chris Vivlamore vom "Atlanta Journal Constitution" etwa erklärt kurz und knapp, warum die Zeitung ganz auf das Mega-Event verzichtet: "Finanzielle Überlegungen spielen da eine wesentliche Rolle." Die "Los Angeles Times" halbiert die Mannschaft und schickt nur zwei Leute nach Tampa Bay.

Jeder weitere Mitarbeiter vor Ort hätte knapp 3000 Euro gekostet. Die "New York Times" ist da noch am ehesten auf Rosen gebettet und läuft unverändert mit elf Mann auf. Insgesamt wurden 4559 Akkreditierungen vergeben, im letzten Jahr waren es noch 4786.

Santonio Holmes, der Pädagoge: Der Wide Receiver der Steelers überraschte mit der Beichte, dass er in seiner Jugend als Drogendealer tätig war: "Meine Freunde haben das auch gemacht, und ich fand es okay", gab Holmes gegenüber dem "Miami Herald" zu. Als seine Mutter das merkte, entschloss sie sich zum Umzug.

"Das war ganz wichtig für mich. Andernfalls wäre ich sicher nicht da, wo ich heute bin." In seiner Heimatstadt Bella Glade in Florida wären die freizeitlichen Alternativen sehr begrenzt gewesen. Mit seiner Beichte hofft Holmes, Teenager zu ermutigen, sich auf die Schule zu konzentrieren und die Finger von Drogen zu lassen.

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