Redick inspiriert Hip-Hop-Superstar:

Eine Muse für Lil Wayne

Von Haruka Gruber
Mittwoch, 14.01.2009 | 08:52 Uhr
Redicks Trikotnummer 4 wird an seiner Uni Duke als Würdigung seiner Leistungen nicht mehr vergeben
© Getty
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Er war der "meistgehasst Sportler in den USA" und die NBA strafte ihn mit Nichtachtung. Doch plötzlich schreibt J.J. Redick mit den Orlando Magic Geschichte. Außerdem in den Schlaglichtern: Kobe ist stolz wie Oskar und ein vermeintlicher Sportinvalide ist doch kein Sportinvalide.

So recht weiß nicht einmal J.J. Redick selbst, was er davon halten soll. "Es ist cool. Aber keine Ahnung, ob ich dadurch beliebter werde", schreibt der Shooting Guard der Orlando Magic in seinem Blog.

Denn Lil Wayne, seines Zeichens der vielleicht größte Hip-Hop-Superstar der Gegenwart, widmet Redick in seinem neuen Song "Breaktime" (feat. Tyga) eigens einen Rap-Vers. Neben etlichen Peep-Wörtern heißt es da: "It just get rid of my headache. Pull up and shoot like J.J. Redick."

Ob Redick dadurch mehr "Street-Credibility" bekommt, sei mal dahingestellt. Aber es ist doch erstaunlich, welchen Aufschwung Redick in den letzten Tagen erlebt hat.

Magic stellen Dreier-NBA-Rekord auf

Vor zweieinhalb Jahren als DIE College-Sensation von den Magic gedraftet, verkümmerte Redick lange auf der Bank. Doch seit einer Woche scheint er wie ausgewechselt. Oder besser: wie eingewechselt.

Bei Orlandos überragendem 139:107-Sieg bei den Sacramento Kings steuerte er mit 4 Dreiern dazu bei, dass die Magic mit 23 erfolgreichen Würfen von Downtown einen neuen NBA-Rekord aufstellten (Bisherige Bestmarke: 21, Toronto am 13. März 2005).

Mit 15 Punkten beendete Redick zum vierten Mal in Folge eine Partie im zweistelligen Bereich (13 von 20 Dreier).

Zumal der zu Uni-Zeiten wegen seiner angeblich arroganten Attitüde "meistgehasste Sportler in den USA" (Basketball-Journalist Clay Travis) von zwei unentwegten Magic-Fans nach jedem Korberfolg lauthals bejubelt wurde. Dass sie dabei "It just get rid of my headache. Pull up and shoot like J.J. Redick" gesungen haben, ist aber ein Gerücht.

Houston Rockets - Los Angeles Lakers 100:105: Noch vor wenigen Wochen musste Von Wafer befürchten, arbeitslos zu sein. Denn ohne einen garantierten Vertrag drohte ihm wie vielen anderen NBA-Nobodies die Kündigung. Doch die Rockets behielten den Shooting Guard - und der zahlt das Vertrauen mit Leistung zurück.

Mit 23 Punkten gelang Wafer gegen sein Ex-Team Lakers eine Saisonbestleistung, als Vertreter des verletzten Tracy McGrady erzielte er in jedem Spiel seit Neujahr 12 Punkte oder mehr.

Lakers-Topscorer Kobe Bryant (33 Punkte) über seinen ehemaligen Mitspieler: "Ich habe ihm gesagt, dass ich richtig stolz auf ihn bin."

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Detroit Pistons - Charlotte Bobcats 78:80: Es ist offiziell: Die Pistons sind endgültig zu einem stinknormalen Basketball-Team verkommen. Von wegen nervenstark und abgezockt. Gegen Charlotte führte Detroit drei Minuten vor dem Ende mit 78:71. Der Endstand: 78:80.

"Das ist inakzeptabel", sagte Allen Iverson (schwache 13 Zähler). Ganz stark bei den Bobcats: Der angeblich von Dallas gejagte Aushilfs-Point-Guard Raymond Felton. Er erzielte sieben Punkte beim 9:0-Endspurt seines Teams, inklusive den siegbringenden Jumpshot. Felton (23 Zähler): "Als Leader muss man so etwas abliefern können."

Memphis Grizzlies - Cleveland Cavaliers 87:102: Dass soll ein Sportinvalide sein? Der von Memphis mit viel Hickhack verpflichtete Darius Miles bewies seine NBA-Tauglichkeit und erzielte in 14 Minuten starke 13 Punkte.

Sollte Miles noch ein Spiel auflaufen, verliert sein Ex-Klub Portland wegen einer vertrackten Vertragssituation 18 Millionen Dollar. Die Trail Blazers können schon mal das Scheckheft zücken...

Fast nur eine Randnotiz: Clevelands LeBron James beendete die Partie mit 30 Punkten, 11 Rebounds sowie 10 Assists. Sein zweites Triple-Double der Saison machte er mit einem lässigen "Behind-the-back"-Pass auf J.J. Hickson perfekt.

NBA: Ergebnisse und Tabellen im Überblick

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