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Shaquille O'Neal: Ärger bei Phoenix-Sieg

Von Haruka Gruber
Montag, 17.11.2008 | 05:56 Uhr
Shaquille O'Neal (M.) wurde Mitte des zweiten Viertels des Platzes verwiesen
© Getty
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Die Phoenix Suns gewinnen zwar das Spitzenspiel gegen die Detroit Pistons - doch die Hinausstellung von Shaquille O'Neal sorgt für Zündstoff. Bei dem Miami Heat wiederum führt die Auswärtsschwäche offenbar zu einer leichten Form der Schizophrenie, die Charlotte Bobcats hingegen bekommen Tipps von Lex Luthor. Der Schlaglichter des NBA-Spieltags.

Die Phoenix Suns und die Referees. Es könnte sich zur Daily Soap in dieser NBA-Saison entwickeln. Nachdem Steve Nash das letzte Spiel wegen einer höchst umstrittenen Sperre in Folge einer Rudelbildung während der Niederlage gegen die Houston Rockets gesperrt gefehlt hatte, erwischte es diesmal Shaquille O'Neal.

5:19 Minuten vor der Halbzeit gegen die Detroit Pistons wurde der bis dato überragende Center-Dinosaurier (12 Punkte) des Platzes verwiesen, weil er Rodney Stuckey während eines Korblegers überhart gefoult haben soll.

Shaq stürmte daraufhin zu Referee Ken Mauer zu, redete wild gestikulierend auf ihn ein - und der Schiri ignorierte ihn einfach. Nach dem überzeugenden 104:86-Erfolg seiner Suns (Amare Stoudemire an seinem 26. Geburtstag mit 29 Punkten) über Detroit war Big Aristotle immerhin wieder zum Sprüche klopfen aufgelegt.

"Den Zusammenstoß kann man ganz leicht mit den Gesetzen der Physik erklären. Wenn sich zwei Körper in der Luft treffen, fällt der leichtere Körper immer härter auf den Boden. Der kleine Kerl ist einfach in eine Backsteinwand rein gelaufen."

Toronto Raptors - Miami Heat 107:96: Miami und die Auswärtsschwäche. Es war bereits die vierte Pleite im fünften Spiel in fremder Halle, was Coach Erik Spoelstra erzürnte: "Keine Ahnung warum, aber wenn wir auf Reisen sind, kommen wir völlig durcheinander, wer wir wirklich sind und was unsere Identität ist."

Da halfen auch 29 Punkte von Dwyane Wade nicht wirklich weiter. Einer der Stärksten bei Toronto: Aushilfs-Spielmacher Will Solomon, der den verletzten Jose Calderon glänzend vertrat (15 Punkte, 11 Assists).

Charlotte Bobcats - Orlando Magic 85:90: Ob Lex Luthor den Bobcats einen Tipp gegeben hat? Denn ausgerechnet Charlotte, im Frontcourt äußerst dünn und schlecht besetzt, gelang es, Orlandos Center-Superman Dwight Howard zu stoppen.

Der wohl dominanteste Big Man der NBA traf keinen einzigen Feldwurf (0 von 3), seine vier Punkte resultierten allesamt von der Freiwurflinie.

Nur gut, dass offenbar Hedo Turkoglu (20 Punkte) und Mickael Pietrus (18) weniger anfällig sind für Kryptonit und anstelle von Howard die Magic zum siebten Sieg im zehnten Spiel führten.

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