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Knicks: Alles bereit für LeBron und Co.

Zwei Blockbuster-Trades in 24 Stunden

Von Haruka Gruber
Samstag, 22.11.2008 | 07:38 Uhr
Von der Ost- an die Westküste: Jamal Crawford (l.) und Zach Randolph sind in New York Geschichte
© Getty
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Die New York Knicks drücken auf den Reset-Knopf und traden zwei Leistungsträger. Der Masterplan: 2010 soll ein Superstar an den Hudson wechseln. Zudem in den Schlaglichtern: Eine blockende Naturgewalt namens Dwight Howard, ein wieder erstarkter Tracy McGrady und zwei Spieler on fire.

Der Arbeitstag des Donnie Walsh. Ersten Blockbuster-Deal einfädeln: erledigt. Zweiten Blockbuster-Deal einfädeln: erledigt. Die Medien informieren: Nervig, aber erledigt. Und am Abend noch die Auswärtspartie seiner Knicks bei den Milwaukee Bucks: Zwar verloren, aber immerhin erledigt.

Seit diesem Sommer schwingt Walsh als Präsident das Zepter bei den Knicks, doch überraschend lange tat sich personell fast nichts. Innerhalb von 24 Stunden jedoch verpasste er seinem Team ein völlig neues Gesicht.

Erster Trade: Walsh tauscht mit Jamal Crawford (19,6 Punkte) seinen besten Guard für Golden State Warriors' talentierten, aber launischen Forward Al Harrington ein.

Zweiter Trade: Power Forward Zach Randolph, dieses Jahr überraschend wieder erstarkt (20,5 Punkte, 12,5 Rebounds), und Beigabe Mardy Collins wechseln zu den Los Angels Clipperrs, dafür kommen die Routiniers Cuttino Mobley (Shooting Guard) und Tim Thomas (Forward).

Walsh' Masterplan ist klar: Zwar gehen mit Crawford und Randolph zwei Leistungsträger, deren hoch dotierte Verträge andererseits bis 2011 gültig waren.

Harrington, Mobley und Thomas sind hingegen nur bis 2010 gebunden - was im Umkehrschluss heißt, dass NY ab 2010 massig Geld zur Verfügung haben wird. Bestimmt nur ein Zufall: Die Free Agents 2010 hören auf Namen wie LeBron James, Dwyane Wade, Chris Bosh oder Dirk Nowitzki...

Milwaukee Bucks - New York Knicks 104:87: Bei all der Aufregung um die Trades blieb das Sportliche erwartungsgemäß auf der Strecke. Weil die Neuankömmlinge noch nicht spielberechtigt waren, standen lediglich sieben Knicks auf dem Spielberichtsbogen. Resultat: Eine Rutschte bei den Bucks, für die Charlie Villanueva zum Topscorer avancierte (20 Punkte), obwohl dieser nur 13 Minuten auf dem Parkett stand.

Stephon Marbury, von Knicks-Coach Mike D'Antoni aussortiert und bei den Dallas Mavericks als Neuzugang im Gespräch, weigerte sich übrigens, trotz des dünn besetzten Kaders aufzulaufen.

Indiana Pacers - Orlando Magic 98:100 n.V.: Wer mit dem Feuer spielt... In einem wahren Basketball-Thriller hatte Indiana dreimal die Chance, das Spiel zu ihren Gunsten zu drehen - doch dreimal hatte Orlandos Naturgewalt Dwight Howard (24 Punkte, 17 Rebounds, 5 Blocks) etwas dagegen.

Kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit blockte Howard zunächst Rasho Nesterovic, das gleiche Schicksal ereilte in der Verlängerung Troy Murphy.

Mit der Schlusssirene wiederum hatte T.J. Ford die Chance, das Spiel in die zweite Overtime zu schicken, doch Howard störte den Pacers-Point-Guard so effektiv, dass dessen Jumpshot nur den Ring traf.

Fast schon beängstigend: Beim erwähnten Block gegen Murphy schlug Howard den Ball derart brachial in die Zuschauerränge, dass er nach dem Spiel seinen linken Daumen kühlen musste.

Washington Wizards - Houston Rockets 91:103: Lange hielten die von Verletzungen arg gebeutelten Wizards gegen Houston mit. Doch dann kam der von einer Knie-Verletzung arg gebeutelte Tracy McGrady, der zum 33:14 seiner Rockets im letzten Viertel 14 seiner 20 Punkte beisteuerte.

Toronto Raptors - New Jersey Nets 127:129 n.V.: On Fire mal zwei: Torontos Chris Bosh und New Jerseys Devin Harris sind zwei der derzeit formidabelsten Spieler der Liga. Mit 42 Punkten legte Bosh zum zweiten Mal in drei Tagen mindesten 40 Zähler auf, Harris (30 Punkte) gelang es immerhin, zum dritten Mal in den letzten vier Partien 30 Punkte oder mehr zu erzielen.

Den Vogel schoss aber ein anderer ab: Harris' Teamkollege Vince Carter. An alter Wirkungsstätte machte er im Alleingang innerhalb von 44 Sekunden aus einem 101:106 ein 111:111 und rettete die Nets so in die Overtime. Die Verlängerung wiederum entschied er nach einem Einwurf per Alley-hoop-Dunk - und das mit dem Buzzerbeater! Es waren seine Punkte 38 und 39.

Die Ergebnisse aus der vergangenen Nacht

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