Howard, Mavs
© Getty

Mavs-Star gelobt Besserung

Dienstag, 30.09.2008

Howard entschuldigt sich: "Ich war ein Idiot"

Bevor für Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks das eigentliche Training Camp startet, hatten sie am Montag noch eine andere Aufgabe zu bewältigen: Den Media Day.  

Diesmal stand Nowitzki nicht im Fokus. Der deutsche Superstar konnte sich entspannt den Foto-Shoots widmen. Gegrillt wurde von den Journalisten ein anderer: Josh Howard.

Mit Spannung wurde erwartet, wie sich Howard nach all seinen Negativ-Schlagzeilen der jüngsten Vergangenheit präsentieren würde. Das Ergebnis? Er hat den PR-Test mit Bravour gemeistert.

Howard gelobt Besserung

Howard stellte sich ans Podium - ohne Spickzettel - und gab ein Statement ab, das von Herzen zu kommen schien: "Ich möchte mich in aller Form für alles entschuldigen, was in den letzten fünf Monaten rund um meine Person geschehen ist. Es tut mir aufrichtig leid."

Der 28-Jährige ging sogar noch weiter. "Ich bin selbst auf mich sauer. Das war nicht Josh Howard, den ihr in den letzten Monaten gesehen habt. Das war ein Idiot", meinte der Small Forward.

Howard machte außerdem klar, dass er es zu schätzen weiß, dass die Verantwortlichen der Mavs hinter ihm stehen und ihm noch eine Chance geben. Mit guten Leistungen hofft er auch die Fans wieder auf seine Seite bringen zu können.

Cuban-Äußerung sorgt für Schlagzeilen

Neben Howards Entschuldigung stand vor allem Mavs-Boss Mark Cuban im Mittelpunkt des Media Days. Dass es zwischen Ex-Coach Avery Johnson und Teilen der Mannschaft am Ende nicht mehr gestimmt hat, ist keine Neuigkeit. Das Ausmaß der schlechten Beziehung aber schon.

Cuban erklärte, dass mehrere Mavs-Spieler zu ihm gekommen seien und klar gemacht hätten, dass sie einen Trade fordern würden, sollte Johnson in der neuen Saison Headcoach bleiben.

"Ich wollte ihn nicht feuern. Das war nicht meine Absicht. Aber ich hatte keine andere Wahl", sagte Cuban, der auch zugab, dass es mehr als fünf Spieler waren, die eine Trade gefordert hätten. Wahrscheinlich waren es sogar noch mehr.

Alle gegen Johnson

Ob Nowitzki dazu gehörte, ist nicht bekannt. Aber eines steht fest: Wenn ein Großteil einer Mannschaft sich so klar gegen den Trainer stellt, ist das ein echter Hammer. Mittlerweile aber auch schon längst Geschichte. 

Der neue Headcoach heißt bekanntlich Rick Carlisle. Unter seiner Leitung stehen am Dienstag im Crum-Basketball-Center der Southern Methodist University die ersten Trainingseinheiten auf dem Programm.

Das erste Preseason-Spiel bestreiten die Mavs am 7. Oktober zu Hause gegen die Washington Wizards.

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