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Tres Siete mit Ocho Cinco?

Von Martin Hoffmann
Sonntag, 07.09.2008 | 13:52 Uhr
Football, NFL, Shaun Alexander, Seattle Seahawks
© Getty
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Obwohl ihn die Seattle Seahawks im April vor die Tür gesetzt haben, verspürt Ex-MVP Shaun Alexander keine Rachegelüste. Im Gegenteil: Er arbeitet hart an seinem Comeback und steht kurz vor der Rückkehr in die NFL.

Vor drei Jahren zog der Running Back mit seinem Team noch in den Super Bowl XL ein und wurde zum MVP der Saison gewählt. Nach mehreren schweren Verletzungen und zwei durchwachsenen Jahren entschlossen sich die Seahawks im April, ihren einstigen Superstar vor die Tür zu setzen.

Doch statt sich zurückzulehnen und den Vorruhestand zu genießen, ist Alexander heiß auf ein Comeback. Und die Interessenten stehen Schlange, um den 31-Jährigen zu verpflichten: "Ich hatte jede Menge Anrufe", sagte Alexander.

"Ocho Cinco" und "Tres Siete" bald in einem Team?

Neben den Denver Broncos und New Orleans Saints bemüht sich vor allem Alexanders Heimat-Team, die Cincinnati Bengals, um eine Rückkehr des verlorenen Sohnes.

"Ja, sie wollen, dass ich ihre Tres Siete bin", scherzte Alexander mit Blick auf Chad Johnson, den derzeitigen Star-Receiver der Bengals.

Johnson trägt in Cincinnati die 85 und hatte seinen Namen in Anlehnung an seine Rückennummer im August offiziell in "Chad Ocho Cinco" geändert.

"Ich will in den Super Bowl"

Alexander nimmt unterdessen kein Blatt vor den Mund: "Ich bin wieder voll einsatzfähig und heiß darauf, zu spielen. Und ich glaube, das kann ein großes Jahr für mich werden: Ich will einem Team helfen, den Super Bowl zu erreichen."

Der Running Back war auch früher selten um große Sprüche verlegen und zählte darum in seiner Zeit bei den Seahawks nicht unbedingt zu den Publikumslieblingen.

Das änderte sich erst 2005, als er mit 28 Touchdowns in einer Saison einen neuen NFL-Rekord für sein Team aufstellte.

Dadurch ebnete er den Seahawks den Weg in den Super Bowl, der dann aber gegen die Pittsburgh Steelers mit 10:21 verloren ging.

Comeback mit Fragezeichen

Seitdem läuft Alexander dieser Form jedoch hinterher. Und nach einem gebrochenen Knöchel und einer Handgelenksfraktur gilt Alexander in der Branche als verletzungsanfällig.

Dass der Transfer zu einem NFL-Team in letzter Sekunde doch noch scheitern könnte, zieht Alexander trotzdem nicht in Betracht: "Nein, daran habe ich nicht einmal gedacht. Ich habe genug Gespräche mit Teams geführt, um zu wissen, dass ich definitiv bald wieder spielen werde."

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