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Alkohol am Steuer: Pierce in Handschellen

Viva Las Vegas!

Von Jan-Hendrik Böhmer
Dienstag, 05.08.2008 | 13:27 Uhr
Paul Pierce, Las Vegas, Polizei, Alkohol am Steuer
© Getty
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München - Paul Pierce + ein aufgemotzter 7er-BMW + Alkohol = Ärger mit der Polizei in Las Vegas samt Handschellen, dreifachem Alkoholtest und Taxi-Heimfahrt.

Das ging Ihnen zu schnell? Gut, hier die ganze Geschichte.

Es ist drei Uhr morgens in Las Vegas. Vor dem Tropicana Hotel und Casino cruised Boston-Celtics-Star Paul Pierce in seinem weißen BMW umher, vergisst beim Spurwechsel das Blinken und wird von der hinter ihm fahrenden Polizei-Streife angehalten.

Alkoholtest, Alkoholtest, Alkoholtest

Soweit nicht sonderlich beeindruckend und ganz bestimmt kein Grund für klickende Handschellen. Doch als die Beamten mit Pierce sprechen, strömt ihnen aus dem Wageninneren ein vertrauter Geruch entgegen: Schnaps.

Konsequenz: Aussteigen zur Alkoholkontrolle. Und das gefällt Pierce offenbar überhaupt nicht. Er wird laut. Was anschließend passiert, ist nicht überliefert. Jedenfalls endet es mit einem 107 Kilogramm schweren Zwei-Meter-Mann in Handschellen.

"Sie müssen bedenken, dass er ein wirklich großer Kerl ist", sagt Bill Cassell vom Las Vegas Police Department und glaubt daher an eine reine Selbstschutz-Maßnahme der Polizisten. Und: "Nach 15 Minuten waren die Handschellen ja auch schon wieder ab."

Mittlerweile hat sich Pierce wieder beruhigt und lässt den dritten Alkoholtest in Folge über sich ergehen. Und der ergibt das Gleiche, wie die beiden Tests zuvor: Alkohol ja, aber weniger als die in Las Vegas erlaubten 0,8 Pomille. Die Polizisten müssen sich entschuldigen. Ihre ungefähren Worte: Sorry, wir dachten du bist blau!

Verwarnung und Taxifahrt

Ist der Most Valuable Player (MVP) der 2008er NBA-Finals aber nicht. Trotzdem lässt er sein Auto lieber auf dem angrenzenden Hotel-Parkplatz stehen und nimmt sich ein Taxi.

Genug Action für einen Abend.

Einen Strafzettel hat Pierce übrigens nicht bekommen, lediglich eine mündliche Verwarnung. "Wir geben schließlich nicht jedem gleich einen Strafzettel", so Cassell. "Das kommt immer auf die Umstände an." Ob diese Umstände auch Autogramme beinhalteten? Kein Kommentar.

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