Für 50 Millionen Dollar

King James nach Europa?

Von Jan-Hendrik Böhmer
Mittwoch, 06.08.2008 | 12:08 Uhr
LeBron James, Wechsel, Europa, Moskau
© Getty
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München - Nach Josh Childress, Carlos Arroyo und einigen anderen Spielern soll laut "ESPN"-Informationen jetzt auch ein ganz großer US-Star mit einem Wechsel nach Übersee liebäugeln: Nämlich LeBron James.

Wie Chris Broussard (dem traditionell gute Verbindungen zu James nachgesagt werden) berichtet, ist aus dem Umfeld des 23-Jährigen zu hören, dass er für ein Gehalt von "um die 50 Millionen US-Dollar" ernsthaft in Erwägung ziehen würde, für ein oder zwei Jahre in Europa zu spielen. Er sähe darin die Möglichkeit, sich selbst zur globalen Ikone zu machen.

Die ersten Vereine haben angeblich bereits angeklopft: ZSKA Moskau und Olympiakos Piräus. Über konkrete Vertragsinhalte wurde allerdings nicht gesprochen.

Europa lockt mit Millionen

Der Grund für James' Wechselgedanken: Geld. Viel Geld. Denn so viel wie in Europa könnte er in der NBA vermutlich nie verdienen.

Nach der Saison 2009/2010 läuft sein aktueller Vertrag mit den Cleveland Cavaliers aus. Und selbst wenn derzeit bereits mehrere Teams daran arbeiten, Platz unter ihrem Salary Cap (aktuell knapp 60 Millionen US-Dollar) zu schaffen, gehen Experten davon aus, dass kein Klub mehr als 20 Millionen zahlen kann.

In Europa müssen sich die Teams dagegen nicht an Gehaltsobergrenzen halten und können so mit immensen Gagen locken. Und das dank des starken Euros auch noch zu verhältnismäßig günstigen Konditionen.

"Das wäre verheerend"

Laufen der NBA die Stars weg? Nicht wenn es nach Joel Litvin geht. "Ich will zwar nicht sagen, dass hier viel Lärm um nichts gemacht wird", sagte der President of League and Basketball Operations der NBA. "Aber wir denken, dass die Angelegenheit ein bisschen aufgeblasen wird. Es bereitet uns keine schlaflosen Nächte."

Etwas anders sieht das die Spielergewerkschaft, die National Basketball Players Association. "LeBron ist definitiv einer der wenigen Spieler, die die Liga ungern verlieren würde", sagte ein Sprecher. "Wenn ein Team ihn oder etwa Kobe Bryant verliert, verliert es seine Seele. Das wäre verheerend."

Nächster NBA-Star in Europa

Ein anderer NBA-Star hat unterdessen bereits in Europa unterschrieben: Earl Boykins. Der ehemalige Point Guard der Charlotte Bobcats unterzeichnete einen Einjahresvertrag beim italienischen Klub Virtus Bologna.

Für stattliche 3,5 Millionen US-Dollar.

Nach zehn Jahren in der NBA wird Boykins, zuvor unrestricted Free Agent, damit zum bestbezahlten Spieler in Italiens Top-Basketball-Liga.

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