
Pistons im Conference Finale
"There is no tomorrow"
München - Die Lichter gingen aus im Wachovia Center von Philadelphia. Unter den Klängen von Rocky III kamen die Spieler der 76ers auf das Spielfeld.
Gleichzeitig zeigten sie auf dem Videowürfel eine Szene aus dem Film. Dabei sagte Apollo Creed zu Philadelphias Filmhelden: "There is no tomorrow!" - Es gibt keinen Morgen!
Und den gab es für die 76ers wirklich nicht mehr. Denn in Spiel 6 setzte es eine 77:100-Heimpleite gegen die Detroit Pistons, was gleichzeitig das letzte Spiel der Saison bedeutete. Denn Philly hat die Serie mit 2-4 verloren.
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Stark unter Druck
Dennoch konnten die 76ers mit erhobenen Hauptes in die Sommerpause gehen. Sie machten den Pistons das Leben schwerer, als man vorher gedacht hatte. Philadelphia gewann überraschend Spiel 1 und 3 und hielt die Serie nach vier Partien ausgeglichen - 2-2.
Doch nach einer anfänglichen Lethargie haben die Pistons am Ende doch noch die Kurve bekommen. Je größer der Druck wurde, desto besser wurden sie. So auch vergangene Nacht. Angeführt von Richard Hamilton (24 Punkte) und Chauncey Billups (20) legten die Gäste los wie die Feuerwehr.
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Orlando wartet
Nach dem ersten Viertel (30:12) war bereits der Grundstein zum Erfolg gelegt. Sie blieben bis zum Schluss konzentriert (Trefferquote: 58,2 Prozent) und gaben die Führung nicht mehr aus der Hand.
In der nächsten Runde trifft Detroit auf die Orlando Magic. Dort hofft Trainer Flip Saunders, dass seine Spieler sofort auf Betriebstemperatur sind: "Vielleicht hat uns die Serie gegen Philadelphia wachgerüttelt." Denn ansonsten gibt es für die Pistons keinen nächsten Morgen.

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