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"Um das Leben von Menschen"

Von Vincent Alberola
Freitag, 18.04.2008 | 10:59 Uhr
© Getty
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München - Eine große Überraschung wäre die Entlassung von Isiah Thomas bei den New York Knicks ob der miserablen Saison sicher nicht. Es scheint nur mehr eine Frage der Zeit, wann der Headcoach der Knicks seine Koffer packen muss.

Wie die "New York Daily" berichtet, teilte Knicks-Präsident Donnie Walsh Thomas bereits mit, in Zukunft ohne ihn zu planen. Offiziell ließ Walsh jedoch verlauten, er wolle die Zukunft des Teams in Ruhe planen und keine voreiligen Schlüsse ziehen.

"Es geht hier um das Leben von Menschen. Deshalb denke ich, dass eine solche Entscheidung Würde und Respekt verdient", so Walsh bei "ESPN". Grund für die Trennung ist die miserable 23-59-Serie der Knicks diese Saison.

Jackson als Nachfolger? 

Isiah Thomas gibt sich gelassen, auch wenn seine Worte nach Abschied klingen: "So ist Sport. Der Basketball war immer sehr gut zu mir. Du kannst nicht immer an der Spitze sein, auch wenn ich das möchte. Man muss die schlechten Zeiten bewältigen und seine Würde bewahren."

Als potentieller Nachfolger wird bereits Mark Jackson gehandelt. Dem New Yorker wird eine freundschaftliche Beziehung zu Walsh nachgesagt. Als Indiz für einen solchen Wechsel könnte die Tatsache interpretiert werden, dass Jackson mittlerweile seinen Experten-Job beim Fernsehsender "Yes Network" niedergelegt hat.

Boylan und Krystkowiak müssen Hut nehmen

Was sich in New York noch hinzieht, ist bei den Chicago Bulls und den Milwaukee Bucks längst geschehen: Jim Boylan und Larry Krystkowiak sind nicht länger Trainer ihrer Teams.

Boylan übernahm die Bulls erst in der laufenden Saison. "Es gab vielerlei Experimente - manche waren gut, andere weniger. Chef-Coach zu sein, hat mir Spaß gemacht. Ich habe die Zeit sehr genossen", sagte Boylan "ESPN".

Sein Kollege Krystkowiak von den Bucks gibt sich kämpferisch, wenngleich auch Frust beim Head-Coach rauszuhören ist: "Die Situation im Moment ist nicht einfach für mich, aber ich weiß, ich werde stärker als zuvor aus dieser Situation rausgehen. Aber im Moment müsste ich lügen, wenn ich sagen würde, die Situation war angenehm."

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