Sonntag, 23.03.2008

Hornets setzen Ausrufezeichen

"West hat uns zerstört"

München - Die NBA begibt sich auf die Zielgerade der regulären Saison. In den verbleibenden 13 bis 14 Partien geht es für die Teams darum, sich noch die beste Position für die Playoffs zu sichern.

David West
© Getty

Dabei sind zwei Teams auf einem guten Weg. Während die Phoenix Suns richtig heiß laufen, setzten die New Orleans Hornets ein dickes Ausrufezeichen.

Die Hornissen besiegten in der heimischen New Orleans Arena die Boston Celtics (Bilanz: 55-14) mit 113:106. Matchwinner gegen das Top-Team der Liga (Bilanz: 55-14) war nicht Chris Paul (19 Punkte, 7 Assists), der wegen Foulproblemen nur 29 Minuten spielte, sondern David West (im Bild) mit 37 Punkten.

Toller Schlussspurt

"West hat uns regelrecht zerstört", fasste Celtics-Coach Doc Rivers zusammen. Dabei hatte Boston die Partie drei Viertel lang im Griff und führte mit 89:81.

Doch im letzten Spielabschnitt drehten die Hornets auf und tankten eine Menge Selbstvertrauen. "Wir wissen was wir können. Aber es ist gut zu sehen, dass wir es gegen ein Team wie Boston gezeigt haben", meinte West.

Mit dem 47. Saisonerfolg rangiert New Orleans auf Rang zwei im Westen, mit nur einem Sieg weniger als die Los Angeles Lakers (48-21).

Suns kommen in Schwung 

Nur eine Niederlage mehr als die Hornets haben die Suns (47-22) auf ihrem Konto. Jedoch sind sie im Moment am besten drauf. Mit dem 122:113-Heimsieg gegen die Houston Rockets fuhr Phoenix den siebten Erfolg in Serie ein.

Damit kommen die Suns zur richtigen Zeit in Schwung. Nach ihren Problemen nach dem Trade von Shaquille O'Neal scheinen sie ihre Balance gefunden zu haben.

Der Center überzeugte mit 23 Zählern und 13 Boards. Jedoch stand auch er im Schatten von Amare Stoudemire (38 Punkte, 13 Rebounds), der neben O'Neal richtig aufblüht.

Shaq lobt Stoudemire 

"Amare spielt wie ein MVP", lobte Shaq seinen Teamkollegen, der ihn auf den richtigen Weg brachte: "Als ich hierher kam, habe ich ihm gesagt, dass er es persönlich nehmen soll, dass alle über Dwight Howard und Kevin Garnett reden. Und nicht über ihn."

Die Ansage scheint gefruchtet zu haben. Denn seitdem O'Neal das Suns-Trikot trägt, erzielte Stoudemire im Schnitt 29 Punkte und holte 10 Rebounds pro Spiel.

Gegen die Rockets knackte der 25-Jährige noch einen Klubrekord mit den am meisten versenkten Freiwürfen in Folge. Er versenkte alle seine 20 Freiwürfe und verdrängte Paul Silas von Rang eins, der 17 verwandelte.

Während die Suns rechtzeitig vor Beginn der Postseason in Form kommen, geht den Rockets ein wenig die Puste aus. Nach ihren sensationellen 22 Siegen in Serie folgte in Arizona nun die dritte Pleite im vierten Spiel. Dadurch rutschte Houston (47-23) auf Rang fünf im Westen ab - zu einem ungünstigen Zeitpunkt. 

SPOX

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