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Rockets nicht zu bremsen

Die Großen wackeln

Von SPOX
Samstag, 15.03.2008 | 10:48 Uhr
US Sport, NBA, Houston, Rockets
© Getty
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München - Es war nicht die Nacht der Großen in der NBA, denn sowohl die Boston Celtics als auch die Los Angeles Lakers haben Niederlagen kassiert.

Ein Team aber hat zum Höhenflug angesetzt, kommt von Wolke sieben nicht mehr herunter und hat den Eintrag in die Geschichtsbücher längst schon sicher.

Die Schlaglichter aus der Nacht zum Samstag:

Zweitlängste Serie der Geschichte: Die Houston Rockets sind einfach nicht zu stoppen. Mit ihrem 21. Triumph in Folge haben sie die zweitlängste Siegesserie der NBA-Geschichte auf das Parkett gezaubert - und damit zum Führenden der Western Conference, den L.A. Lakers, aufgeschlossen. Tracy McGrady steuerte 30 Punkte bei, und die Rockets schickten die Charlotte Bobcats mit 89:80 wieder nach Hause.
"Das ist unfassbar. Daran werde ich mich sicher ewig erinnern", fasste McGrady beinahe ungläubig das Geschehen zusammen. Die längste Serie haben übrigens die L.A. Lakers in der Spielzeit 1971/72 aufgestellt, als sie 33 Mal in Folge ungeschlagen blieben.

Hornets stechen Lakers aus: Für einen neuerlichen Siegeszug wie vor 36 Jahren müssen die Lakers jetzt erst einmal wieder bei null anfangen. Denn das Team um Superstar Kobe Bryant zog in New Orleans gegen die Hornets mit 98:108 den Kürzeren und selbst Bryants 36 Punkte und 9 Rebounds nützten nichts mehr, um die Partie noch umzubiegen.

Hornet Chris Paul avancierte dagegen zum Matchwinner: Er steuerte ein Double-Double mit 27 Zählern und 17 Assists bei und sicherte den Hornets damit den zweiten Sieg in Folge.

Boston hilflos "wie ein kleines Kind": Auch der Leader der Eastern Conference patzte zum ersten Mal seit zehn Partien: "Das war eines dieser Spiele, wo man sich fühlt wie ein kleines Kind, auf das ein riesiger Typ zurennt, sich den Ball schnappt und man nur hilflos dasteht und nichts tun kann", resümierte Boston Celtics' Paul Pierce die 92:110-Pleite gegen Utah vor heimischem Publikum.

Kevin Garnett war mit 15 Punkten, 4 Rebounds und 6 Assists der beste Werfer der Gastgeber, Deron Williams machte auf Seiten der Gäste 32 Zähler, 5 Rebounds und 8 Assists. Nach dem Spiel aber die Versöhnung für die Boston-Fans, denn die für einen Grammy nominierte Natasha Bedingfield gab im Anschluss im Banknorth Garden ein Konzert.

Playoff-Atmospäre in Detroit: Wegen einer Sperre fehlte Bruce Bowen von den San Antonio Spurs seinem Team im Spiel bei den Detroit Pistons erstmals seit dem 28. Februar 2002. Seither hatte Bowen ohne Unterbrechung in 500 Partien mitgewirkt. Und kaum war er nicht mit dabei, mussten sich die Spurs mit 80:84 geschlagen geben.

"Das war wie eine Playoff-Partie - zumal noch dazu vor unseren eigenen Fans. Und denen wollten wir natürlich eine Freude bereiten", freute sich Richard Hamilton, der 7 seiner 25 Punkte in den letzten 21 Sekunden des Spiels erzielte und quasi im Alleingang für den Sieg der Pistons sorgte. San Antonio ist im Westen weiter Fünfter, Detroit im Osten auf Rang zwei bereits für die Playoffs qualifiziert.

 

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