Mittwoch, 20.02.2008

NBA

Und nun auch noch Bon Jovi

München - Premiere für die Celtics. Eine allerdings, nach der dem Team aus Boston nicht zum Feiern zumute war.

Pistons, Orlando
© Getty

Das derzeit beste Team der Liga verlor nach 16 Siegen in Folge erstmals wieder gegen einen West-Rivalen. Die Celtics mussten sich bei den Denver Nuggets mit 118:124 geschlagen geben.

Denver unter Druck

Bei Denvers Allen Iverson mochte dennoch nicht so richtig Freude über den Coup aufkommen. "Dass wir dieses Spiel nun gewonnen haben, setzt uns gewaltig unter Druck", sagte Iverson, erklärte den erstaunten Zuhörern allerdings auch gleich warum: "Wenn du ein solch starkes Team schlägst, dann musst du eigentlich auch alle anderen Teams schlagen."

Comeback von Garnett

Immerhin aber durfte sich Boston über die Rückkehr von Kevin Garnett freuen, der nach drei Wochen Verletzungspause erstmals wieder auf dem Parkett stand.

"Es war tat gut zurückzukehren. Allerdings habe ich mich gefühlt, als ob ich ein paar Jahre nicht mehr dabei gewesen wäre", so Garnett, der in knapp 21 Minuten auf 4 Punkte und 8 Rebounds kam.

Die Schlaglichter aus der Nacht:

Die kleinen Freuden des Lebens: Manchmal muss man sich auch über kleine Erfolge freuen können - vor allem, wenn man mit den New York Knicks sympathisiert. Durch den 113:100-Overtime-Erfolg in Washington entschieden die Knicks das direkte Saisonduell mit den Wizards mit 2:1 für sich. Die Partie war allerdings alles andere als ein Highlight, vielmehr ein richtig zäher Langeweiler. Während der kompletten Spielzeit brachten es beide Teams gerade mal auf 9 Fastbreak-Punkte, 6 für Washington, 3 für die Knicks. Immerhin auch ein kleiner Erfolg für die Wizards.

Enttäuschungs-Marathon in Auburn Hills: Dass die Detroit Pistons mal so richtig unterlegen sind, kommt relativ selten vor, noch dazu vor eigener Kulisse. Bei der 85:103-Pleite gegen die Orlando Magic war es dann aber soweit. Im ersten Viertel lief noch alles nach Plan (25:20 für Detroit), in den beiden folgenden wurden die Pistons dann aber demontiert (32:20 und 31:17). Eine richtige Enttäuschung also für die Zuschauer im Palace of Auburn Hills, schließlich hatten die Pistons zuvor zehnmal in Folge gewonnen. In der Nacht zum Donnerstag kommt nun die Rockgruppe Bon Jovi in den Palace. Lauert da etwa die nächste Enttäuschung...?

Utah lacht Bobcats aus: Mal ehrlich: Zu glauben, Charlotte hätte im Duell bei den San Antonio Spurs auch nur den Hauch einer Chance, wäre blauäugig gewesen. Dass sich die Bobcats aber derart abschlachten lassen, war dann auch wieder nicht zu erwarten. 85:65 hieß es am Ende. Kein Gegner schaffte in der laufenden Saison weniger Punkte gegen die Spurs. Über 65 Zähler können die Jazz nur müde lächeln. Das Team aus Salt Lake City erzielte gegen die Golden State Warriors 77 Punkte - in einer Halbzeit! Am Ende gelang Utah mit dem 119:109-Erfolg der dritte Sieg in Folge.

SPOX

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