Montag, 07.01.2008

NBA

Die Stunde des Königs

München - Dank LeBron James bleiben die Cleveland Cavaliers in der Erfolgsspur. Die San Antonio Spurs taten sich gegen die Los Angeles Clippers lange Zeit schwer. Dagegen bleiben die Miami Heat ein Schatten vergangener Tage.

Toronto Raptors, Cleveland Cavs, LeBron James
© Getty

Die Cavaliers haben ein schon verloren geglaubtes Spiel bei den Toronto Raptors doch noch mit 93:90 gewonnen. Vor dem letzten Viertel lag der Vorjahres-Finalist mit 57:70 zurück.

Doch dann übernahm ihr Superstar das Zepter. King James erzielte 24 Punkte (8 von 10 Würfe verwandelt) in den verbleibenden zwölf Minuten und führte sein Team zum fünften Sieg im sechsten Spiel.

Fast ein Triple Double 

Mit insgesamt 29 Zählern, 11 Rebounds und 8 Assists war der 23-Jährige einmal mehr der überragende Mann auf dem Feld und verpasste nur knapp ein Triple Double.

Ansonsten überzeugten nur noch Drew Gooden (10 Punkte, 12 Rebounds) und Larry Hughes (14 Punkte) bei den Cavs. Mit je 17 Siegen und Niederlagen sind sie die Nummer sechs im Osten.

Mit derselben Bilanz stehen die Raptors einen Rang dahinter. Erfolgreichster Punktesammler bei den Kanadiern war Chris Bosh mit 23 Punkten.

Ginobilis entscheidender Dreier

Ein enges Duell lieferten sich die Spurs bei den Clippers. Erst kurz vor Schluss setzten sich die Texaner mit 88:82 durch. Manu Ginobili (23 Punkte) entschied die Partie 3:27 Minuten vor der Schlusssirene mit einem Dreier zum 83:76.

Unter den Augen seiner Ehefrau Eva Longoria avancierte Tony Parker mit 26 Zählern zum besten Punktesammler des Meisters. Tim Duncan steuerte je 17 Punkte und Rebounds bei. Mit 23 Siegen und 9 Niederlagen sind die Spurs das beste Team im Westen.

Wizards problemlos 

Leicht und locker fuhren die Washington Wizards einen 108:86-Heimsieg gegen die Seattle Supersonics ein. Mit dem zweiten Erfolg in Serie untermauerten die Hauptstädter Rang vier in der Eastern Conference.

Angeführt von Caron Butler (33 Punkte) scorten alle Spieler der Starting Five zweistellig. Die Sonics (9-24) bleiben das zweitschlechteste Team im Westen. Bester Werfer war Rookie Kevin Durant mit 19 Punkten.

Konstant schlecht 

Die Heat bleiben weiterhin konstant - konstant schlecht. Bei den Memphis Grizzlies gingen sie mit 94:101 als Verlierer vom Feld - die siebte Pleite am Stück. Nach ihren Verletzungen standen Dwayne Wade (Schulter), Jason Williams (Knie) und Shaquille O'Neal (Hüfte) wieder im Kader.

Während O'Neal aber nur Zuschauer blieb, kamen Wade und Williams von der Bank aus ins Spiel - und enttäuschten. Wade (18 Punkte) traf nur 7 von 20 Würfen aus dem Feld, JWill erzielte keinen Zähler. Mit der 26 Niederlage im 34. Saisonspiel untermauerten sie den letzten Platz in der Southeast Division.

Denselben Rang belegen die Grizzlies (10-23) in der Southwest Division. Den Heimerfolg sicherten sie sich in den letzten zwei Minuten mit einem 9:2-Lauf. Pau Gasol (28 Punkten, 13 Rebounds) und Mike Miller (27 Punkte) stachen hervor.

Daniel Paczulla

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