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Hornets sind die Nummer eins

Von SPOX
Dienstag, 29.01.2008 | 07:09 Uhr
NBA, Chris Paul, New Orleans
© Getty
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München - Es gibt überhaupt keine Diskussionen. Das beste Team der NBA kommt momentan nicht aus Boston, es kommt aus New Orleans.

Es gibt einfach keinen Grund, warum man die Hornets nicht an Position eins setzen sollte. Sie haben nach dem überzeugenden 117:93-Erfolg gegen die Denver Nuggets weiter die beste Bilanz der Western Conference: 32 Siege, nur zwölf Niederlagen.

Sie haben neun Spiele in Folge gewonnen, sind 11-1 im Jahr 2008, sie haben die Spurs in San Antonio deklassiert, sie haben ihre letzten sieben Spiele mit mindestens 14 Punkten Vorsprung gewonnen. Sie haben insgesamt 21 Partien mit mindestens zehn Punkten Unterschied gewonnen. Dafür gibt es nur ein Wort: dominant.

Überragender Chris Paul

Gegen Denver war einmal mehr Chris Paul (im Bild) mit 23 Punkten, 17 Assists und 9 Rebounds überragend. Die 15.601 Zuschauer in der New Orleans Arena stimmten in den Schlusssekunden schon mal  „M-V-P, M-V-P!"-Sprechchöre an.    

Sollte der Point Guard nicht für das All-Star-Game nominiert werden, läuft einiges falsch in der NBA.

"Man könnte argumentieren, dass sie sogar vier All-Stars haben müssten", so Nuggets-Coach George Karl. Neben Paul sind auch Peja Stojakovic (19 Punkte), David West (13 Punkte) und Tyson Chandler (10 Punkte, 16 Rebounds) würdige Kandidaten.

Utah schlägt San Antonio

Fast genauso heiß wie die Hornets sind derzeit die Utah Jazz. Seit dem Trade, der Scharfschütze Kyle Korver nach Utah brachte, läuft es exzellent beim Team von Coach Jerry Sloan.

Korver kam beim 97:91-Sieg gegen die San Antonio Spurs zwar nur auf acht Punkte, traf aber kurz vor Schluss einen entscheidenden Dreier.

Für Utah (27-18) war es der fünfte Sieg in Folge. Verbunden mit der Niederlage von Denver übernahmen die Jazz dadurch die Führung in der Northwest Division.

Erfolgreichste Werfer waren Carlos Boozer und Andrei Kirilenko mit jeweils 23 Punkten. Deron Williams (11 Punkte, 14 Assists) gewann das Duell mit Tony Parker (5 Punkte, 3 Assists) klar. Bei San Antonio (28-15) überzeugten Manu Ginobili (29 Punkte) und Tim Duncan (26 Punkte, 11 Rebounds).

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