Samstag, 19.01.2008

Schlaglichter aus der NBA

Viertelerfolg für Miami

München - Vielleicht hatte Dwyane Wade Recht mit seiner Annahme, dass die Tatsache, dass die Miami Heat Spiele verlieren, ein Naturgesetz sei.

Wade, Blazers
© Getty

Beim 91:98 in eigener Halle gegen die Portland Trail Blazers kassierte der Champion von 2006 die zwölfte Pleite in Folge. 

Ungefähr zur Halbzeit der regulären Saison hat Miami in der Southeast Division sieben Siege Rückstand auf den Vorletzten Charlotte und zehn Siege Rückstand auf New Jersey, das derzeit Achter der Eastern Conference ist und damit das letzte Playoff-Ticket bekommen würde.

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Gegen Portland wollte Wade dem Naturgesetz trotzen, doch auch seine 37 Punkte nutzten nichts. "Das war wohl das beste dritte Viertel, das wir in den vergangenen zwei Jahren gespielt haben", sagte Wade zum vorletzten Spielabschnitt, den Miami mit 35:19 für sich entschied. "Wir rechneten damit, dass das der Wendepunkt ist. Aber er war es nicht." Wie sollte er es denn auch sein?

Weitere Schlaglichter aus der Nacht:

Teilzeitarbeit: Ein anderes Naturgesetz in dieser Saison lautet, dass die Boston Celtics immer gewinnen - oder zumindest fast immer. Gegen die 76ers lagen die Celtics in der ersten Halbzeit mal mit zwölf Punkten hinten, zur Pause führten immer noch die Gäste aus Philadelphia mit drei Zählern. Dann jedoch fand Boston den Vorwärtsgang und entschied die zweite Spielhälfte mit 62:32 zu seinen Gunsten. 116:89 hieß es am Ende.

Butler serviert: Wo wir gerade von Naturgesetzen sprechen... Caron Butler von den Washington Wizards trifft von der Freiwurflinie immer. Ja, immer. Gegen die New York Knicks - deren Serie von vier Siegen endete beim 98:111 in Washington - traf er zum 54. Mal in Folge.

Do it like Mike: Baron Davis strahlte wie ein Honigkuchenpferd: "Ich habe mich auf dem Platz wie Jordan gefühlt." 40 Punkte steuerte der Guard der Golden State Warriors zum 119:111-Sieg in Chicago bei, womit er seine Karrierebestmarke einstellte und seinem Team zum vierten Sieg in den letzten fünf Spielen verhalf. Davis kriegte sich gar nicht mehr ein: "Ich habe es im United Center getan. Das ist cool. Ich habe 40 Punkte im United Center gemacht."

Küsschen vom Bad Guy: Vor gut drei Jahren ließ er die Fäuste fliegen im Palace of Auburn Hills zu Detroit im berühmten Brawl zwischen den Pistons und den Indiana Pacers. 73 Spiele Sperre waren die Konsequenz für Ron Artest. In der Nacht zum Samstag dagegen warf er erst den Ball in den Korb und dann Kusshände ins Publikum. Artest gewann mit seinen Sacramento Kings bei den Pistons mit 100:93.

 

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